Ob ein EV6 GT wohl das Richtige für mich wäre?

  • Wer nur im geringsten anzweifelt, dass der E-Mobilität die Zukunft gehört, leidet wahrscheinlich unter Technologieoffenheit :D


    Wenn sie diese nicht oder zu spät bekommt dürfen wir uns bei den Bremsern und Verhinderern bedanken. Was soll sonst kommen? Kernfusion im Auto? 8o

    Bei einigen deutschen Politikern und sonstigen Faktenverdrehen scheint die Kernkraft ja wieder im kommen zu sein...

    PS: ich kann einfach nicht verstehen, wie man Wissenschaft und Marktentwicklung so dermaßen leugnen kann...


    Na ja, dann kann Ford ja wieder steil aus der Kurve kommen. Die hatten da mal was vorbereitet:

    Ford Nucleon (1958): 8000 Kilometer Reichweite dank Atomantrieb https://share.google/jua4PCdHQfshWdF4h


    Da sollte sich dann jedenfalls die reichweitenangst erledigt haben 😂🎉

    Bestellt: 17.12.2021, kein Vorläufer, 🇩🇪

    Fahrzeuge: KIA EV6 GT-line, 77.4 kWh, RWD, P5, P6, WP, Runway red / Renault Twingo Electric

    PV: 17,94 KWp O/W/S und 5,12 KWh Speicher

    Ladeinfrastruktur: 2 x myenergi Zappi mit Lastmanagement

  • Nachdem der Steuerzahler 273M der BMW für die Wasserstoffforschung schenkt, würde ich ausgehen, dass es kurzfristig sowas wie eine Wasserstoff-"Wärme"pume geben wird. Aus 1 kWh Wasserstoff wird dann 4-8 kWh Leistung im Auto, um den Elektromotor anzutreiben. :P

    Wird nur schwer mit Wasserstoff zu fahren, da eine tanke nach der anderen abgebaut wird. :P

    GT bestellt am 20.10.2021.

    Übergabe am 5.12.2022

    Ein Toller Wagen! :) <3

  • Mist, da warst du schneller. Den guten alten Nucleon wollte ich auch gerade aus dem Hut zaubern :)


    Ansonsten, nur weil ich nicht daran glaube das jemand in die Zukunft schauen kann, bin ich nicht unbedingt ein Technologieleugner. Wer weiß schon was in fünf, zehn oder gar zwanzig Jahren ist. Es kann schon ganz gut sein, dass mittelfristig die e-Mobilität das ist, worauf Industrie und Politik setzen. Nur bleibt die Technologie und Forschung nicht stehen. Ich glaube es ist nicht die Frage OB es in absehbarer Zeit dann wieder etwas anderes, neues gibt, sondern WANN. Wer weiß, vielleicht sagen wir in ein paar Jahen zu unserer Armbanduhr nicht mehr "Hey Siri", sondern "Beam me up, Scotty". Damit wäre das Auto in seiner Form dann obsolet. Einzig die Gefahr besteht, das man dann den Arsch vorne hat. Wer Spaceballs gesehen hat weiß was ich meine :P ^^

  • Nocki

    Meine Antwort auf die ursprünglich von dir gestellte Frage:

    Nein!

    Bei allem was ich von dir gelesen habe, glaube ich nicht das Du wirklich zufrieden sein wirst, nicht nur mit dem GT.

    Gruß Mohima 👋🏻


    EV6 vFl aus 2023 :)

  • Ich habe einige Freunde/Bekannte, die tief in der Entwicklung bzw. Prototypentests für OEM´s drin sind.

    Die bestätigen mir eigentlich alle durch die Bank, dass das was sie aktuell testen und in ca. 5 Jahren auf den Markt kommt, größtenteils elektrisch sein wird.

    Verbrenner quasi nur mehr als Hybrid und dort, wo der Kunde halt noch Emotion will, also Sportwagensegment oder als reiner Range-Extender.


    Die Richtung ist hier auch seitens der Zulieferer relativ klar, da werden gerade im Bereich Getriebe teilweise massiv Stellen abgebaut, weil eben das Know-How für ein 1- oder 2-Gang-Getriebe in einem E-Auto deutlich überschaubarer sein darf.

    Das sagt eigentlich schon sehr viel aus.


    Ob man die Entwicklung nun gut findet oder nicht, aber es liegt einfach auf der Hand, dass der E-Antrieb aufgrund seiner Effizienz (sowohl im Betrieb als auch in der Ressourcenbereitstellung) die Nase vorn hat.

    Und das sage ich als Petrol-Head.

    Batteriekapazitäten, Reichweiten etc., da muss man einfach sagen, dass wir hier noch komplett am Anfang stehen, wo der Verbrenner quasi 100 Jahre Vorsprung hat.

    Man sehe sich nur mal an, wie "effizient" die Verbrenner bis in die 90er hin waren, da hat selbst ein 100PS-Benziner über 10L weggesoffen.


    Aber nicht falsch verstehen, freilich gibt es aktuell noch viele Anwendungsfälle, wo ich mir den Verbrenner nicht wegdenken könnte, z.B. im Nutzfahrzeugbereich mit teilweise höheren Zuladungen, Anhängerbetrieb etc.

    Da muss man der E-Mobilität definitiv noch ordentlich Zeit geben.


    Auch bin ich absolut dagegen, allein zugunsten der E-Mobilität bzw. insbesondere BEV´s die Scheuklappen aufzusetzen und in keine andere Richtung mehr zu forschen.

    Technologieoffenheit ist nach wie vor ein MUSS!


    Und zu diesen "Toilette + Kaffee" Tankstopps. Ich weiß, das redet sich jeder schön. Unterm Strich sehe ich das aber eher als verlorene Lebenszeit an. Ich persönlich kenne niemanden der alle 250Km pinkeln muss. Auch will ich mir bei einer Reise nicht alle 2-3 Stunden einen überteuerten, dafür aber meist schlecht schmeckenden Tankstellenkaffee kaufen. Und glücklicherweise zwingt mich meine Prostata auch nicht dazu für einmal Pinkeln zehn Minuten einplanen zu müssen.

    Jein, manchmal muss man es sich in der Tat ein wenig schönreden, das will ich nicht bestreiten.

    Oder vielleicht anders gesagt, man muss seine Gewohnheiten vielleicht etwas anpassen.

    Ich nutze diese "Pausen" auch dafür, um z.B. geschäftliche Dinge abzuwickeln (Emails/WA-Nachrichten schreiben etc.), die ich während der Fahrt nicht erledigen kann.

    Unterm Strich verliere ich da nicht wirklich Zeit, weil ich Vieles dann schon erledigt habe, was ansonsten liegen bleiben würde, während ich mit dem Auto unterwegs bin.

    Aber das muss jeder für sich selbst betrachten.

  • Den guten alten Nucleon

    Nukular, es heisst nukular! :S

  • Ansonsten, nur weil ich nicht daran glaube das jemand in die Zukunft schauen kann, bin ich nicht unbedingt ein Technologieleugner. Wer weiß schon was in fünf, zehn oder gar zwanzig Jahren ist. Es kann schon ganz gut sein, dass mittelfristig die e-Mobilität das ist, worauf Industrie und Politik setzen. Nur bleibt die Technologie und Forschung nicht stehen. Ich glaube es ist nicht die Frage OB es in absehbarer Zeit dann wieder etwas anderes, neues gibt, sondern WANN.

    Auch ich kann nicht in die Zukunft schauen, und als Techniker bin ich sicher kein Technologieleugner. Aber man muß auch kein Hellseher sein, um zu erkennen, daß die nächsten Jahre nichts Neues in Serienreife kommen wird, was der E-Mobilität überlegen wäre.


    Und selbst wenn eine völlig neue Technologie kommen würde, würden es die Verbrennerfanatiker ablehnen, solange es nicht laut genug Brumm Brumm macht, also auf Neudeutsch keine Emotionen hat. ^^

    EV6 AWD in Runway Rot Metallic mit P1und Wärmepumpe

    EV6 GT-Line in Runway Rot Metallic 1:38 :D

  • Nocki

    Meine Antwort auf die ursprünglich von dir gestellte Frage:

    Nein!

    Bei allem was ich von dir gelesen habe, glaube ich nicht das Du wirklich zufrieden sein wirst, nicht nur mit dem GT.

    Das sehe ich ähnlich. Nocki wäre eigentlich ein S6 Etron Sportback Fahrer...nur ist die Kiste eben teuer. Der GT hat keine Gute Autobahnreichweite bei höheren Geschwindigkeiten und wäre dann für Ihn ein Kompromiss. Ich würde tendenziell auch Langstrecken häufig durchfahren so weit es geht...auch 6 Stunden und mehr durch, aber ich fahre meine Jahreskilometer zu 90% nur zur Firma und zurück, daher würde ich sagen, dass die Fahrzeugwahl neben den gefühlsmäßigen/subjektiven Gründen, am meisten durch das Fahr/Streckenprofil bestimmt werden sollte.


    Ich spare jetzt Zeit gegenüber allen Verbrennern, weil ich nicht mehr alle 2 Tage (Hybrid-Benziner) bis 3/4 Tage (Langstreckendiesel) zur Tanke muss. Sollte ich jetzt also einmal im Jahr auf einer Langstrecke eine Stunde durch Laden vs Tanken verlieren, juckt mich das nicht. Fahre ich aber jede Woche zweimal Hamburg-München würde ich das wohl anders sehen...obwohl ja viele Außendienstler etc. sich schon vor Jahren darauf angepasst haben Ladestops sinnvoll zu nutzen.


    Ich kenne jedenfalls (regelmäßig) das Gefühl, dass ich die Geschwindigkeit schon reduzieren muss, um noch sicher anzukommen und das bei Strecken von meist unter 250km...daher kann man im GT dieses Dieselgefühl noch nicht haben. Die nächste Generation z.B. von BMW + die aktuellen neuen Batterieentwicklungen, die dann in 5 Jahren serienreif sind und dann sollte das langsam klappen! Oder nen Model 3 mit dem Akku vom Hummer EV ^^

    GT mit 99% AC-Ladung auf 45.000km p.A. - " Über uns ist nur der Mond und hinter uns die Sterne " (und auch vieles andere) - ;)

  • Ich spare jetzt Zeit gegenüber allen Verbrennern, weil ich nicht mehr alle 2 Tage (Hybrid-Benziner) bis 3/4 Tage (Langstreckendiesel) zur Tanke muss. Sollte ich jetzt also einmal im Jahr auf einer Langstrecke eine Stunde durch Laden vs Tanken verlieren, juckt mich das nicht. Fahre ich aber jede Woche zweimal Hamburg-München würde ich das wohl anders sehen...obwohl ja viele Außendienstler etc. sich schon vor Jahren darauf angepasst haben Ladestops sinnvoll zu nutzen.

    Ich bin jetzt nach 3 Jahren im EV6 auch am überlegen, was diesen Komfortgewinn angeht.
    Ja, im Alltag benötige ich keine Zeit mehr zum Tanken.
    Dafür im/für den Urlaub irgendwelche Apps für die verschiedenen Länder suchen, Tarife lesen und im Zweifelsfall an einem Einkaufszentrum eine halbe Stunde stehen und laden, wenn man im Urlaub eigentlich lieber woanders wäre.

    Randnotiz: Danke an gewisse kleine Provider, bei denen man ohne Grundgebühr für gute Preise laden kann (hier 0,38€/kWh), die Zeit der Recherche ist mir die Unterstützung solcher Firmen wert.