Beiträge von Fox906bg

    Was mich am GT-Modus stört, ist die zu aggressive Gasannahme.

    Klar, suggeriert dem Kunden nochmal mehr Leistung und Action, aus Sicht der Fahrbarkeit aber zumindest für mich eher kontraproduktiv.

    Gerade wenn man z.B. "im Stadtverkehr mitschwimmen" will.

    Ist nur meine Meinung.

    Damit wären im Vergleich zu Verbrennern deutlich kleinere Bremsen möglich und so ein Kombi wiegt auch knapp über 2t.

    Wie hier schon erwähnt wurde, muss die Bremse so dimensioniert sein, dass sie das Fzg. komplett ohne Reku sicher zum Stillstand bringt.

    Die Reku wird bei der Typengenehmigung nicht der Bremsleistung angerechnet.

    War nun auch schon mehrmals im Ausland und muss sagen, dass wenn einem bei der Auswahl an Ladesäulen wirklich der Strom ausgeht, man auch mit dem Verbrenner liegen bleiben würde, weil man zu blöd zum tanken ist, sorry. ;)

    Vielleicht ist es hier und da mal etwas tricky, man muss auf eine langsamere Säule ausweichen, oder sie funktioniert nicht etc. (ist mir bisher G.s.D. alles noch nie passiert), aber grundsätzlich ist das Netz aktuell schon sehr gut.

    Zumindest im näheren EU-Umland.


    Sollte eine größere Tour geplant sein und es auch mal durch abgelegenere Gebiete gehen, weiss man das i.d.R. ja schon vorher und kann bzw. sollte sich eben dementsprechend im Vorfeld mit Lademöglichkeiten auseinander setzen.

    Ich habe einige Freunde/Bekannte, die tief in der Entwicklung bzw. Prototypentests für OEM´s drin sind.

    Die bestätigen mir eigentlich alle durch die Bank, dass das was sie aktuell testen und in ca. 5 Jahren auf den Markt kommt, größtenteils elektrisch sein wird.

    Verbrenner quasi nur mehr als Hybrid und dort, wo der Kunde halt noch Emotion will, also Sportwagensegment oder als reiner Range-Extender.


    Die Richtung ist hier auch seitens der Zulieferer relativ klar, da werden gerade im Bereich Getriebe teilweise massiv Stellen abgebaut, weil eben das Know-How für ein 1- oder 2-Gang-Getriebe in einem E-Auto deutlich überschaubarer sein darf.

    Das sagt eigentlich schon sehr viel aus.


    Ob man die Entwicklung nun gut findet oder nicht, aber es liegt einfach auf der Hand, dass der E-Antrieb aufgrund seiner Effizienz (sowohl im Betrieb als auch in der Ressourcenbereitstellung) die Nase vorn hat.

    Und das sage ich als Petrol-Head.

    Batteriekapazitäten, Reichweiten etc., da muss man einfach sagen, dass wir hier noch komplett am Anfang stehen, wo der Verbrenner quasi 100 Jahre Vorsprung hat.

    Man sehe sich nur mal an, wie "effizient" die Verbrenner bis in die 90er hin waren, da hat selbst ein 100PS-Benziner über 10L weggesoffen.


    Aber nicht falsch verstehen, freilich gibt es aktuell noch viele Anwendungsfälle, wo ich mir den Verbrenner nicht wegdenken könnte, z.B. im Nutzfahrzeugbereich mit teilweise höheren Zuladungen, Anhängerbetrieb etc.

    Da muss man der E-Mobilität definitiv noch ordentlich Zeit geben.


    Auch bin ich absolut dagegen, allein zugunsten der E-Mobilität bzw. insbesondere BEV´s die Scheuklappen aufzusetzen und in keine andere Richtung mehr zu forschen.

    Technologieoffenheit ist nach wie vor ein MUSS!


    Und zu diesen "Toilette + Kaffee" Tankstopps. Ich weiß, das redet sich jeder schön. Unterm Strich sehe ich das aber eher als verlorene Lebenszeit an. Ich persönlich kenne niemanden der alle 250Km pinkeln muss. Auch will ich mir bei einer Reise nicht alle 2-3 Stunden einen überteuerten, dafür aber meist schlecht schmeckenden Tankstellenkaffee kaufen. Und glücklicherweise zwingt mich meine Prostata auch nicht dazu für einmal Pinkeln zehn Minuten einplanen zu müssen.

    Jein, manchmal muss man es sich in der Tat ein wenig schönreden, das will ich nicht bestreiten.

    Oder vielleicht anders gesagt, man muss seine Gewohnheiten vielleicht etwas anpassen.

    Ich nutze diese "Pausen" auch dafür, um z.B. geschäftliche Dinge abzuwickeln (Emails/WA-Nachrichten schreiben etc.), die ich während der Fahrt nicht erledigen kann.

    Unterm Strich verliere ich da nicht wirklich Zeit, weil ich Vieles dann schon erledigt habe, was ansonsten liegen bleiben würde, während ich mit dem Auto unterwegs bin.

    Aber das muss jeder für sich selbst betrachten.

    Ich verstehe auch nicht, was du willst. Willst du jetzt auf der Autobahn rumrasen oder willst du im 21. Jahrhundert ankommen?


    Der e-Mobilität gehört die Zukunft. Nimm einen normalen EV6, den GT braucht wirklich niemand. Die Autos sind mehr als schnell genug und laden unterwegs so schnell, dass man kaum einen normalen Tankstellenstopp (Toilette + Kaffee) schafft. Bei dir sind die Voraussetzungen ja mehr als gut (PV-Anlage, Versteuerung, wenig Langstrecke etc.). Was soll da schon schief gehen?


    Und wenn dir das alles zu heikel ist, dann lease dir doch einen EV6 für 3 Jahre und probiere es aus.

    Stimme ich grundsätzlich voll zu, ausser bei "Nimm einen normalen EV6, den GT braucht wirklich niemand." ;)

    Gut, "brauchen" tut man ein 600PS-Auto im Alltag generell nicht, da stimme ich zu.

    Der GT ist aber deutlich mehr, als nur Leistung - deshalb hab ich mich auch dafür entschieden.

    Vor allem das Interieur und insbesondere die Sitze waren für mich ein sehr großes Kaufargument.

    Hier gefällt mir der "normale" EV6 einfach nicht so gut, wobei das für den ein oder anderen vermutlich meckern auf hohem Niveau ist.

    Fahrwerk, Antriebsauslegung usw. waren ebenfalls Gründe für mich.


    Aber das ist alles subjektiv und stark von persönlichen Bedürfnissen/Anforderungen abhängig, dass es da kein Richtig oder Falsch gibt.

    Was ich aber sagen will: Den GT sollte man trotzdem ins Auge fassen, auch wenn man meint, die Leistung nicht zu benötigen (und natürlich wenn das Budget es hergibt).

    Ich bin früher auf Langstrecke auch möglichst weit gefahren bzw. hab die Tank- und Pinkelpausen so gut es ging hinausgezögert.

    Spart Zeit, aber angenehm ist es auch nicht.

    Da trinkt man dann teilweise schon extra wenig, um ja nicht einmal zu oft anhalten zu müssen oder quält sich mit voller Blase oder Ermüdungserscheinung bis zum nächsten Stopp.


    Auch wenn ich mit dem EV6 natürlich etwas länger für Langstrecken brauche, so war das Reisen noch nie so entspannt.

    Nach grob 300km mal raus aus dem Auto, Füße vertreten, was trinken und ev. essen und man fährt wieder völlig frisch weiter.

    Da fühlen sich dann 7-800km am Stück nach gefühlt nichts an.

    Die Zeit die man durch Ladepausen "verliert", ist auch immer relativ.

    Ob man bei z.B. 8 Std. Reisedauer nun eine halbe Stunde früher oder später ankommt, ist zumindest mir mittlerweile auch schon egal - der Tag ist sowieso für die Anreise futsch.

    Ich nehme dann noch mal Bilder mit Spurplatten, sobald sie drauf sind

    8o

    Ist es wirklich so schlimm? ^^

    Ja, er könnte schon etwas mehr Spurweite hinten vertragen, aber ich hab Angst dass mir die angebotenen Spurplatten zu breit sind.
    Mag das nicht, wenn die Räder zu weit rausstehen.

    Anbei noch ein ganz aktuelles Bild, frisch vom Folierer - schwarze KIA-Logos folgen noch.