Beiträge von Fox906bg

    Wie verdient der Staat daran, wenn ein Räderwechsel einen HV1-Schein erfordert? (außer bisschen mehr MwSt)

    Er verdient erstmal an den Schulungen/Ausbildungen, die er den Werkstätten auferlegt.

    Nicht falsch verstehen, ich bin absolut für Arbeitsschutz etc., aber die HV1 ist mehr oder weniger eine kostspielige Formalität, sonst nichts.

    Die erlaubten Tätigkeiten, die mit der HV1 einhergehen, sind so dermaßen weit weg von der Möglichkeit, durch das HV-System des Fahrzeugs in Gefahr zu kommen.

    Gibt noch genug andere Beispiele für teilweise sinnfreie Auflagen, aber das würde hier zu weit führen.


    Diese entstandenen Kosten müssen die Betriebe natürlich zwangsläufig an den Kunden weitergeben.

    Höhere Umsätze = höhere Steuerabgaben ;)


    Wie sinnfrei das Ganze ist, sieht man ja 1:1 am Beispiel mit dem Räderwechsel.

    Als Privater ohne jegliche Fachkenntnis (vor dem Gesetz) kannst du problemlos an dein E-Auto rangehen, im gewerblichen Bereich muss der ohnehin bereits fachkundige Mitarbeiter noch eine zusätzliche Ausbildung absolvieren.

    Finde den Fehler...



    Cheppard

    Geht nicht darum, dass die Schulung ansich zu teuer ist, aber man muss auch die Ausfallzeit der Mitarbeiter berücksichtigen, An-/Abreise zum Ausbildungsort usw.


    Und nochmal, bitte nicht falsch verstehen: Ich hinterfrage hier lediglich die Sinnhaftigkeit der HV1, weil sie eben in Sachen Arbeitsschutz faktisch nichts bringt, zumal jeder Private die selben Arbeiten einfach ohne irgendwelche Vorkenntnisse durchführen darf.

    ihwi6

    Ja, die Kosten werden natürlich meist direkt weitergegeben.

    Ich möchte ausdrücklich niemanden in Schutz nehmen, der Wucherpreise verlangt, aber wundern darf man sich über die grundsätzliche Preispolitik der Werkstätten auch nicht.

    Da wird teilweise so viel von den Obrigkeiten gefordert, das kann ein Betrieb nicht einfach schlucken.


    Unterm Strich zahlen alle drauf, nur der Staat verdient immer kräftiger.

    Privat kannst Du Räder wechseln wie Du lustig bist, da greift keine Verordnung.

    Ja, ist leider so.

    Jeder Privatmann/frau darf einfach so am Auto fummeln.

    Im Endeffekt geht es wieder mal nur darum, dass man den Betrieben Geld aus der Tasche zieht, denn eigentlich macht so eine HV1 eh keinen Sinn, denn die Arbeiten, die man damit gewerblich durchführen dürfte, sind grundsätzlich noch fernab jeglicher Gefahr durch das HV-System.


    Ab HV2 lernt man aber dafür echt viel.

    Ein gutes FW, korrekt für den jeweiligen Anwendungsbereich ausgelegt, verbindet aber immer guten Alltagskomfort mit Performance, das kann ich dir sagen.

    Mit der heutigen Ventiltechnik kann man selbst ein Rennsport-FW relativ komfortabel im Alltag bewegen.

    Aber es muss einem vor allem das Geld wert sein.


    Ich habe meinem GT vorerst auch nur Federn spendiert, ist für einen Daily ausreichend und die Optik stimmt.

    So hätte der Wagen ruhig ab Werk kommen dürfen. :love:

    Fox906bg


    Fragt sich nur warum die Jungs bei Ultra Racing sich damit beschäftigt haben. Nur um dem "nicht GT" etwas mehr Stabilität zu geben?

    Es gibt viele "Tuningteile" am Markt, die in erster Linie nur dem Verkäufer Vorteile bringen. ;)

    Möchte das auch gar nicht anprangern, bei Tuning geht es ja immer auch um Freude an der Sache und wenn sich jemand dieses und jenes leisten möchte, einfach weil er Spaß dran hat, ist dagegen auch nichts einzuwenden.


    Gerade im Performance-Segment (wo Teile eine versprochene Funktion erfüllen müssen) erlebe ich aber leider immer wieder negative Dinge, da werden Kunden nicht selten verarscht.

    Wie hier schon angesprochen wurde, sind moderne Karosserien generell schon sehr steif ausgeführt.

    Da bringen Domstreben oder div. Unterboden-Streben meist keinen nennenswerten Effekt.


    Wenn man eine massive fahrdynamische Verbesserung haben will, muss man einfach ans Fahrwerk, aber auch hier nicht einfach was von der Stange.

    So eine V3 ist ganz nett und fährt grundsätzlich auch gut bzw. meist besser als Serie, aber es gibt noch einige Schmankerl in der Dämpfertechnik, die so ein Auto richtig nach vorne bringen. ;)

    Eine im Allgemeinen absolut nicht nachvollziehbare Aussage, harmlos ausgedrückt.

    Und sorry, daß ich der Verlockung nicht widerstehen konnte diesen Unsinn nicht unwidersprochen stehen zu lassen.

    Na da bin ich aber mal sehr gespannt auf deine Ausführungen diesbzgl. und die Begründung, warum meine Aussage Unsinn ist.


    Ich bin gerne bereit, im entsprechenden Thread (gibt es denn schon so einen?) sachlich über das Thema zu diskutieren und Meinungen sowie Erfahrungen auszutauschen.

    Ja, ich finde aber ehrlich gesagt kein E-Auto bei rutschigen Bedingungen gut fahrbar.

    Man bekommt einfach zu wenig Feedback darüber, was der E-Motor da grade so macht.

    Beim Verbrenner hat man einen spürbaren Drehmomentaufbau, dann beginnt die Sperre (falls vorhanden) zu arbeiten usw.

    Das ist alles deutlich besser zu spüren und auch "logischer".


    Der GT versetzt im RWD-Modus teilweise schon unangenehm, da geb ich dir recht.

    Ist aber neben der Regelung auch eine Sache des Fahrwerks, Achsgeometrie und Gummilager.

    Ich war vorige Woche in Wien unterwegs und bin an dem Tag knapp 60km in und um die Stadt herum gefahren.

    Der Verbrauch mit iPedal war in der Tat signifikant höher, bin da eigentlich nur schwer unter 20kWh/100km gekommen, wohingegen ich ohne iPedal bei Stadtfahrten recht problemlos mit grob 16kWh fahre.

    Sorry falls es ev. schon thematisiert wurde, aber mir ist gestern bei meinem GT FL aufgefallen, dass er im Eco-Modus und Reku auf iPedal den Frontmotor immer mitlaufen hat.

    Bei allen anderen Reku-Stufen ist der Frontmotor aus.

    Auch der Verbrauch ist dann natürlich etwas höher.


    So richtig erschließt sich mir nicht der Sinn daraus... :/