Naja, also "Rennstreckenerfahrung" sehe ich nun nicht gerade im Lastenheft für einen Auto-YT, da kaum ein Interessent sein Auto (besonders sein E-Auto!) jemals auf einer Rennstrecke bewegen wird. Da überwiegen doch eher praktische Gesichtspunkte, die für den normalen Alltagsverkehr relevant sind. Und da wird Komfort immer wichtiger sein als ausreichender Anpressdruck auf der Hinterachse bei 270 km/h auf der Nordschleife. 
Aber eine gewisse Erfahrung (Fahrsicherheitstraining bspw.) über das Verhalten von Fahrzeugen im für den öffentlichen Straßenverkehr relevanten Grenzbereich ist sicher von Vorteil, ja.
Ich sehe das sehr wohl im Lastenheft, wenn man sich anmaßt, gerade sportliche Autos kompetent bewerten zu können.
Ansonsten ist es leider einfach nur blabla.
Dabei geht es gar nicht mal um´s Schnellfahren oder Rundenzeiten (was für die meisten Autofahrer tatsächlich relativ uninteressant ist, weil nicht im Anwendungsbereich), sondern einfach darum, gewisse fahrdynamische Zustände herbeizuführen und bewerten zu können.
Ohne dabei z.B. einem 2,5t-Auto Sportwagenattribute zu attestieren bzw. es gefühlt als Go-Kart zu bezeichnen.
Aber das geht eben nur, wenn man dementsprechende Skills auch abseits von öffentlichen Straßen erworben hat.
Hat man das nicht, sollte man sich mit gewissen Aussagen und Selbstdarstellungen auch besser etwas zurückhalten - meine Meinung.
Aber wenn man wenig weiß, weiß man halt auch nicht, wie wenig man wirklich weiß. 
Mir kann das prinzipiell egal sein, was mich aber stört, sind die Unwahrheiten, die da oftmals verbreitet werden, bishin zu fragwürdigen Fangemeinden, die sich um gewisse Autotuber bilden und die sich immer häufiger auch auf "normale" Autointeressierte auswirken.