Beiträge von Fox906bg

    Na du als "Helmträger" kannst das bestimmt prima beurteilen und hast da sicher auch andere Ansprüche als die Normalsterblichen, zu denen ich mich auch zähle. Wenn es denn tatsächlich so ist ... ;)


    Aber mir nutzt es wenig, wenn ein Auto an den Grenzen der Fahrphysik auf der Rennstrecke top reagiert und fahrbar ist, mir aber im Alltag der sprichwörtliche Ar... weh tut vom bockharten Fahrwerk. Oder (gutes Beispiel für den GT mit den PS4S!) den tollen "Sportreifen", die kalt deutlich weniger Grip haben als im warmen Zustand (bzw. bei höheren Temperaturen) und auf Regen ebenfalls mit Vorsicht zu genießen sind.


    Gab bei der Einführung des FL GT eine Fahrveranstaltung von Kia, bei der sich die üblichen YTer eingefunden haben. Da sind dann alle auf einer Rennstrecke mit Steilkurve rumgefahren und durften den Drift-Modus ausprobieren. Ganz ehrlich: Wen interessiert so etwas? Dann lieber einen normalen Alltagstest auf öffentlichen Straßen. Und dazu braucht es keine "Rennstreckenerfahrung".

    Glaub, du hast mich da etwas missverstanden. ;)

    Egal ob "Helmträger" oder nicht (muss da grad ziemlich schmunzeln ^^ ), eine objektive Bewertung für Alltagstauglichkeit, Komfort etc. bekommt auch ein Rennfahrer hin.

    Denn es ist ja nicht so, dass diese Leute nur ballern wollen, ganz im Gegenteil.

    Im Rennauto gelten ganz andere Maßstäbe, aber auf der Straße will ich einem Alltagsauto auch möglichst viel Alltagstauglichkeit, Komfort im Fahrwerk, Geräuschkulisse etc.

    Aber man kennt halt beide Welten und hat einen noch größeren Horizont.


    Ich möchte niemandem absprechen, Autotests zu machen.

    Mir missfällt lediglich, dass sich da viele YTer/Influencer Bewertungen erlauben, die ihre Fachkompetenzen definitiv übersteigen.

    Aber gut, lassen wir das, bevor es von der Moderation Haue gibt. ;)


    EV101

    Sorry für OT, jetzt geb ich Ruhe! :saint:

    Naja, also "Rennstreckenerfahrung" sehe ich nun nicht gerade im Lastenheft für einen Auto-YT, da kaum ein Interessent sein Auto (besonders sein E-Auto!) jemals auf einer Rennstrecke bewegen wird. Da überwiegen doch eher praktische Gesichtspunkte, die für den normalen Alltagsverkehr relevant sind. Und da wird Komfort immer wichtiger sein als ausreichender Anpressdruck auf der Hinterachse bei 270 km/h auf der Nordschleife. :D


    Aber eine gewisse Erfahrung (Fahrsicherheitstraining bspw.) über das Verhalten von Fahrzeugen im für den öffentlichen Straßenverkehr relevanten Grenzbereich ist sicher von Vorteil, ja.

    Ich sehe das sehr wohl im Lastenheft, wenn man sich anmaßt, gerade sportliche Autos kompetent bewerten zu können.

    Ansonsten ist es leider einfach nur blabla.


    Dabei geht es gar nicht mal um´s Schnellfahren oder Rundenzeiten (was für die meisten Autofahrer tatsächlich relativ uninteressant ist, weil nicht im Anwendungsbereich), sondern einfach darum, gewisse fahrdynamische Zustände herbeizuführen und bewerten zu können.

    Ohne dabei z.B. einem 2,5t-Auto Sportwagenattribute zu attestieren bzw. es gefühlt als Go-Kart zu bezeichnen.

    Aber das geht eben nur, wenn man dementsprechende Skills auch abseits von öffentlichen Straßen erworben hat.

    Hat man das nicht, sollte man sich mit gewissen Aussagen und Selbstdarstellungen auch besser etwas zurückhalten - meine Meinung.

    Aber wenn man wenig weiß, weiß man halt auch nicht, wie wenig man wirklich weiß. ;)


    Mir kann das prinzipiell egal sein, was mich aber stört, sind die Unwahrheiten, die da oftmals verbreitet werden, bishin zu fragwürdigen Fangemeinden, die sich um gewisse Autotuber bilden und die sich immer häufiger auch auf "normale" Autointeressierte auswirken.

    Ich habe meine Aussage nicht auf jeden bezogen, sondern auf "die meisten". ;)

    Und nicht falsch verstehen, ich verurteile niemanden, der sich sowas auch zu Unterhaltungszwecken ansieht, alles gut. :)

    Es gibt zweifelsohne auch etliche, die die fahrerische Kompetenz haben, ein Auto fahrdynamisch an seine Grenzen zu bringen und das auch entsprechend bewerten können.

    Dazu muss man nicht zwangsläufig aktiver Rennfahrer sein, aber eine gewisse Fahrdynamik- bzw. Rennstreckenerfahrung sollte jedenfalls vorhanden sein.

    Ansonsten ist da halt viel Halbwissen im Spiel und Follower, welche vielleicht ebenfalls wenig Fachwissen besitzen, glauben den Mist auch noch (weil sie es ja nicht besser wissen können).

    Ich kann mir auch fast keinen dieser selbsternannten Experten und "Autotester" geben.
    Die meisten können weder richtig fahren, noch haben sie das technische Verständnis.

    Deren Publikum aber größtenteils auch nicht, und so muss man einfach nur sehr selbstbewusst scheinbar schlüssige Erklärungen und Geschichten in die Kamera quatschen, schon klatscht der Fanclub Beifall.


    War einmal bei so einem Creator´s Day von Autotubern eingeladen (aber rein nur zum Fahren, bin kein Influencer), das war teilweise echt schlimm... :rolleyes: ^^

    585ev

    Ich weiss, du meinst es gut mit den Usern hier, aber ich wäre vorsichtig mit Veröffentlichungen von Explosionszeichnungen aus zahlungspflichtigen Katalogen.

    Da haben schon einige Probleme bekommen, ich weiss dass z.B. VAG keinen Spaß bei ETKA- oder ERWIN-Bildern in Foren versteht.


    Sollte jemand Hilfe bzgl. Teilenummern etc. benötigen, könnt ihr euch gerne auch an mich wenden, ich habe über verschiedene Plattformen (Partslink, Audatex etc.) Zugriff auf Kataloge unterschiedlicher Marken, natürlich auch KIA.

    Bitte aber um Verständnis, dass ich aus oben genannten Gründen keine Explosionszeichnungen hier veröffentlichen kann/darf, mit Teilenummern kann ich aber gerne aushelfen.


    Hab deinen Beitrag leider erst jetzt gesehen 585ev , sonst hätte ich gerne geholfen.

    Absolut korrekt. Kleiner Einwurf dazu - meine Meinung dazu.


    Die Zulassung für das Bauteil (Alufelge) erfüllt immer (nur) die Mindestanforderungen... ich würde da trotzdem keine großen Experimente machen bei einem Fahrzeug mit diesem Drehmoment nebst Gewicht. Es kann immer Situationen geben wo Reserve ein sicherer Hafen ist...

    Natürlich, es sind Mindestanforderungen.

    Diese liegen tatsächlich doch ein Stück weit unter dem, was z.B. der OEM oder auch hochwertige Hersteller (OZ, BBS etc.) als Standard-Qualität vorgibt.

    Natürlich gibt es "weichere" Felgen.
    Das kann einerseits aufgrund von Kosteneinsparungen bei der Materialqualität sein, oder eine leichtere/schlankere Bauweise, welche naturgemäß anfälliger für Schäden ist (sofern wir bei Guss- oder Flowforming-Felgen bleiben).


    Jede Felge mit Zulassung muss aber dennoch gewisse Mindestkriterien erfüllen.

    Somit kann man davon ausgehen, dass man auch mit einer günstigeren Felge nicht gefährlich unterwegs ist.

    Aber die Gefahr von Verformungen bzw. Höhenschlägen etc. KANN natürlich größer sein.

    Die Chinesen gehen da sowieso einen anderen Weg.

    Dort drüben ist ein VW oder Audi nicht das, was man hierzulande kaufen kann.

    Ausländische Hersteller sind verpflichtet, ein Joint Venture mit einem chinesischen Autobauer zu bilden, wenn sie "ihre" Autos dort auf den Markt bringen wollen.

    D.h. die verdienen an jedem Auto ordentlich mit und schaffen obendrein noch Arbeitsplätze.


    Dafür sind die Europäer leider zu dumm, ich kann es nicht anders sagen.

    Während wir uns hier totregulieren und auf den Lorbeeren der letzten Jahrzehnte ausruhen, sind andere höchst aktiv und überschwemmen unseren Markt mit grundsätzlich ganz guten und günstigeren Produkten.

    Unsere Antwort darauf sind dann Strafzölle, die wiederum nur die Bevölkerung trifft.

    Was mich am GT-Modus stört, ist die zu aggressive Gasannahme.

    Klar, suggeriert dem Kunden nochmal mehr Leistung und Action, aus Sicht der Fahrbarkeit aber zumindest für mich eher kontraproduktiv.

    Gerade wenn man z.B. "im Stadtverkehr mitschwimmen" will.

    Ist nur meine Meinung.