Wie verdient der Staat daran, wenn ein Räderwechsel einen HV1-Schein erfordert? (außer bisschen mehr MwSt)
Er verdient erstmal an den Schulungen/Ausbildungen, die er den Werkstätten auferlegt.
Nicht falsch verstehen, ich bin absolut für Arbeitsschutz etc., aber die HV1 ist mehr oder weniger eine kostspielige Formalität, sonst nichts.
Die erlaubten Tätigkeiten, die mit der HV1 einhergehen, sind so dermaßen weit weg von der Möglichkeit, durch das HV-System des Fahrzeugs in Gefahr zu kommen.
Gibt noch genug andere Beispiele für teilweise sinnfreie Auflagen, aber das würde hier zu weit führen.
Diese entstandenen Kosten müssen die Betriebe natürlich zwangsläufig an den Kunden weitergeben.
Höhere Umsätze = höhere Steuerabgaben 
Wie sinnfrei das Ganze ist, sieht man ja 1:1 am Beispiel mit dem Räderwechsel.
Als Privater ohne jegliche Fachkenntnis (vor dem Gesetz) kannst du problemlos an dein E-Auto rangehen, im gewerblichen Bereich muss der ohnehin bereits fachkundige Mitarbeiter noch eine zusätzliche Ausbildung absolvieren.
Finde den Fehler...
Cheppard
Geht nicht darum, dass die Schulung ansich zu teuer ist, aber man muss auch die Ausfallzeit der Mitarbeiter berücksichtigen, An-/Abreise zum Ausbildungsort usw.
Und nochmal, bitte nicht falsch verstehen: Ich hinterfrage hier lediglich die Sinnhaftigkeit der HV1, weil sie eben in Sachen Arbeitsschutz faktisch nichts bringt, zumal jeder Private die selben Arbeiten einfach ohne irgendwelche Vorkenntnisse durchführen darf.