Jondag Da habe ich Verständins für mit dem Ladestress im Außland, aber wie schon sagte, dass Auto muss zum Streckenprofil passen. Ich war auf den letzten 120.000km mit meinem GT jedenfalls kein Mal im Ausland und auch nicht weiter von Arbeitsplatz oder Haus als ca. 150km entfernt. Daher bleibt das Laden in der Firma ein schöner Vorteil. Der Preis passt da mit ca. 20 Cent netto pro kW auch.
Sollte meine Familie es tatsächlich mal in die Ferne ziehen, brauchen wir sowieso immer nen Van wegen unserer 4 Hunde. Den Familienwagen (Diesel) fährt daher meine Frau... ![]()
Beiträge von Schnippendippel
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Meine Antwort auf die ursprünglich von dir gestellte Frage:
Nein!
Bei allem was ich von dir gelesen habe, glaube ich nicht das Du wirklich zufrieden sein wirst, nicht nur mit dem GT.
Das sehe ich ähnlich. Nocki wäre eigentlich ein S6 Etron Sportback Fahrer...nur ist die Kiste eben teuer. Der GT hat keine Gute Autobahnreichweite bei höheren Geschwindigkeiten und wäre dann für Ihn ein Kompromiss. Ich würde tendenziell auch Langstrecken häufig durchfahren so weit es geht...auch 6 Stunden und mehr durch, aber ich fahre meine Jahreskilometer zu 90% nur zur Firma und zurück, daher würde ich sagen, dass die Fahrzeugwahl neben den gefühlsmäßigen/subjektiven Gründen, am meisten durch das Fahr/Streckenprofil bestimmt werden sollte.
Ich spare jetzt Zeit gegenüber allen Verbrennern, weil ich nicht mehr alle 2 Tage (Hybrid-Benziner) bis 3/4 Tage (Langstreckendiesel) zur Tanke muss. Sollte ich jetzt also einmal im Jahr auf einer Langstrecke eine Stunde durch Laden vs Tanken verlieren, juckt mich das nicht. Fahre ich aber jede Woche zweimal Hamburg-München würde ich das wohl anders sehen...obwohl ja viele Außendienstler etc. sich schon vor Jahren darauf angepasst haben Ladestops sinnvoll zu nutzen.
Ich kenne jedenfalls (regelmäßig) das Gefühl, dass ich die Geschwindigkeit schon reduzieren muss, um noch sicher anzukommen und das bei Strecken von meist unter 250km...daher kann man im GT dieses Dieselgefühl noch nicht haben. Die nächste Generation z.B. von BMW + die aktuellen neuen Batterieentwicklungen, die dann in 5 Jahren serienreif sind und dann sollte das langsam klappen! Oder nen Model 3 mit dem Akku vom Hummer EV

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Ich muss auch sagen, dass ich eigentlich ein rein logischer und datengetriebener Autokäufer bin, der schon vor 40 Jahren fast alle Daten aus den damaligen Automobil Revues (Bücher mit kompletten Daten aller Hersteller und Modelle des jeweiligen Baujahres) auswendig konnte (nicht nur 0-100) und daher auch irgendwann fast schätzen konnte, was Autos für Daten haben und wie sich Gewichte usw. entwickeln. Das hat dazu geführt, dass ich bei meinen Firmenwagen sehr häufig die Marke gewechselt habe, weil mir das Zeichen und das Design recht egal sind. Mir ist aber im reiferen Alter eines aufgefallen:
Manche Autos fühlen sich einfach besser an als andere und bringen viele Dinge (subjektiv) zusammen, die einem wichtig an einem Auto sind. Und es gibt Autos die einen eventuell in einem Bereich so enttäuschen, dass man sie schlecht dauerhaft ertragen kann. Ich bin zum Beispiel abhängig von guten Fahrwerken, die es von keinem Hersteller alle Zeit immer bei jdem Modell durchgehend gab (BMW F31 war gruselig, Audi A6 S-Line in der Stadt zu hart und alles Skodas bislang sehr schwach). Genauso mag ich keine Autos (oder auch Reifen) die in speziellen Geschwindigkeiten die man oft fährt auf einmal dröhnen, nageln oder sonst irgendwas seltsames machen. So habe ich oft genau die Autos durch Probefahrten aussortiert (meist starke Diesel), die eigentlich für meine Anwendung (Mittelstrecke + etwas Performance) eigentlich richtig hätten sein müssen...
Lange Rede...der EV6 GT (habe vor der Bestellung einen Hecktriebler EV6 gefahren) ist eines von den Autos bei denen das Fahrgefühl einfach sehr gut ist. Es gibt bestimmt noch leisere Autos, aber alle Geräusche passen und nichts nervt, Fahrwerk und Geradeauslauf sind super (besser als alles was ich bislang hatte)...und alle Lenk- und Bedienkräfte machen einfach extrem viel Sinn, genau wie die Einstellungen (Reku, Fahrmodi etc.) und die Bedienung an sich, die ich auch sehr gut finde. Natürlich gibt es vieles davon rein logisch auch in den anderen EV6 Modellen, aber wie gesagt...es fühlt sich einfach sehr gut an...und das (für mich) gegenüber Fahrzeugen, die ich für einen ähnlichen Preis leasen könnte, die aber eigentlich mehr als 30.000€ mehr kosten. Deswegen bleibe ich den Koreandern ja auch noch etwas weiter treu und gehe davon(hoffe) aus, dass z.B. BMW mir in ca. 2,5 Jahren einen 3er Elektrokombi mit 700PS und 800Km Reichweite für 97.995€ hinstellt.
Oder in kurz (Gefühl schlägt Kofferraumgröße in Litern) -
Guter Punkt mit den Inspektionen Andrei ...mich nerven da als Firmenwagenfahrer mehr die Häufigkeit bei 45.000km p.a. als die Kosten, die beim EV6 mit ca. 350€ alle 30.000km bislang sehr gering sind. Alle 20.000km sind zu viel...der letzte Hybrid war bei 15.000km...absolute Katastrophe.
Ich habe keine Vorbehalte gegen die chinesischen Fahrzeuge, aber gegen das noch nicht richtig vorhandene Händlernetz usw. und gegen die Leasingraten wie bei Zeekr...da hätten wir den Wagen nach drei Jahren mit den Raten schon bezahlt...ist also nur für Käufer interessant und die Bank geht wohl scheinbar davon aus, dass so ein Auto nach 5 Jahren keinen Wert mehr hat. Die haben also VORBEHALTE.
Was besonders nervt...die Chinesen bringen doch bislang Ihre bsten Autos garnicht hierher...der Zeekr 001 ist die alte Version in DE, genau wie der 001 auch und Xpeng bringt den hübschen Next P7 nicht, aber dafür den auch nicht gerade tollen P7+ (wobei der wahrscheinlich ganz gut ist). Die Deutschen haben aufgeholt und beim Verbrauch sogar mehr als das...da braucht man keine 1000kW Ladeleistung...da geht sonst in Berlin das Licht aus (infrastrukturell gesprochen)

Kaufen würde ich die aber alle nicht...die Entwicklung ist noch zu schnell...wer möchte schon ein BEV mit 5 Jahre alter Technik.
Was ich nie ganz verstanden habe, weil meine Mitarbeiter mir auch immer damit kommen: Wer kauft sein Auto denn nach der Urlaubsfahrt 1-2x im Jahr??? Ich sitze in meinem Firmenwagen zu 99.87% allein und meine Frau fährt den Familienwagen...ist aber auch mal ungewöhnlich, weil meine Frau eben auch große Autos mag. Jedenfalls fahren meine Mitarbeiter dewegen jetzt z.B. Enyaqs, obwohl die so was großes garnicht bräuchten...geht aber nur wegen der 0,25% Versteuerung...sosnt wäre es nen Fabia!

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Nocki Wenn Dich die Theke hinten und ein kleiner Kofferraum nicht abschrecken, könntenst Du Dir den Hyundai Ioniq 6n ansehen. Hat etwas mehr Reichweite als der GT und lag bei mir preislich im Leasing ähnlich und der ausgewiesene Rabatt war auch sehr hoch. Ist aber nix für Jedermann...allein wegen der Optik. Ich habe mir mal einen Bestellt, nach über 120.000km im EV6 GT.
Diesel??? Hatte vor nen paar Jahren eine hübschen 335XD...aber heute sind das nur noch Fahrzeuge die im Außenspiegel kleiner werden...bei allen Qualitäten, die solche Wagen auf der Langstrecke haben. Ich mag den GT...er fühlt sich einfach nach einem guten Auto an...der Platz hat mich mehrfach erstaunt...ist fast ein Kombi. Meiner ist noch das ältere Modell...das Facelift ist noch deutlich besser...für den Preis extrem gut. Hab mir alle verfügbaren Alternativen für 2026 angesehen, aber unter 100.000 Bruttoliste ist da bislang nix zu finden und die Chinesen sind mit den guten Autos noch nicht wirklich hier und die Deutschen einfach zu teuer...dagent kein S6 E-tron und kein I5 M60...
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Ich glaube, es gab mal eine Umfrage, in der herauskam, dass ca. 80% aller Autofahrer denken, sie führen besser als der Durchschnitt...siehe hier eine ähnliche Variante https://www.adac.de/fahrzeugwe…/umfrage-gute-autofahrer/
Overconfidence Bias nennt man das in der Verhaltensökonomie.
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich mich für einen besonders guten Autofahrer halte, aber feuert ruhig einfach mal alle gesammelten negativen Assoziationen raus und Slim schreibt auch er wäre füher mal schneller gefahren und erst später "weiser" geworden...gebt mir noch Zeit, dann schaffe ich das auch.
Ich bin auch für Back to Topic, sonst müssten wir uns hier die Frage stellen, ob nicht alle leistungsstarken Autos verboten gehören und alle GT-Fahrer komplett einen an der Waffel haben... 
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Slim Ich glaube Du verwechselt das etwas, was die "normalen" Autofahrer gerne mal tun. Schnell fahren hat nichts mit "Rennen fahren" oder "rasen" zu tun. Ich bin jetzt über 1.000.000km unterwegs und habe keinerlei Punkte etc. und gefährde auch niemanden "besonders" durch meine Fahrweise. Bislang ist es in Deutschland absolut legal in unbergenzten Bereichen der Autobahn "schnell" zu fahren. Wenn dann alle nacheinander irgendwann rüberziehen und einer dran vorbeifährt ist das nun auch kein Rennen. Ein Rennen wäre eine hirnlose Art zu versuchen unbedingt und irgendwie an jemandem unter Missachtung von Verkehrsregeln vorbeizukommen...dass machen aber nur rechts überholende Idioten, mit meist eher normal motorisierten Autos. Also bitte keine Schmocks die mit doppelter Geschwindigkeit durch eine Baustelle ballern, oder Dich auf dem Standstreifen überholen mit "meiner" Fahrweise verwechseln.
Danke!
PS Ich könnte Dir auch noch eine merhseitige Liste anhängen, warum der engagierte Fahrer, der gerne mal schneller fährt, viel umsichtiger ist als der Durchschnittsfahrer, der mit Gottvertrauen auf seinen Abstandstempomaten und seine Fernlichautomatik mit halb ausgeschaltetem Gehirn durch die Gegend zuckelt...
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Ich denke Amtrack wollte damit sagen, dass sogar der alte GT für normale Autobahnsituationen Leistungsmäßig gut gerüstet ist. Solange der Akku nicht unter 30% und nicht zu kalt ist bekommt man immer eine brauchbare Leistung. Hat auf den letzten 120.000km jedenfalls gut funktioniert. Ne Giulia QV habe ich mit meinem aber nicht halten können...da ist man zu schnell beim eigenen VMax um dann noch zu überholen. Aber Taycan 4S, alle Performancediesel + die Hybriden denen ich begegnet bin sind alle freundlich kassiert worden und das zum Dauersparpreis! Muss schon M oder RS oder Turbo draufstehen...die Chinesischen Highspeed BEVs sind ja bislang noch nicht so zahlreich.
Der vollständig getunte BMW140i der eine Corvette (die wirklich asozial unterwegs war) abgehängt hat, war zwar deutlich schneller als mein GT, aber ich habe bei der Aktion aus Versehen die Corvette auch überholt. (Typisch ineffiziente amerikanische Automatik)
Es bleibt aber auch zu erwähnen, dass sich der EV6 (um zurück zum Thema zu kommen) auch einfach beim Fahren sehr gut anfühlt...ist einfach ein gutes Auto...bestimmt auch ohne GT!
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An sich ein geiles Auto! Was mich stören würde ist die fehlende große Heckklappe. Aber irgendwas ist immer...
Ja...der Platz im EV6 ist auch verdammt toll, aber ich fahre mit dem Wagen zu über 99% nur allein zur Arbeit und zurück und unser Familienwagen ist ein Peugeot Traveller L3 wenn ich mal Platz brauche. In zwei Jahren wird die Auswahl für das nächste Fahrzeug hoffentlich dann etwas größer. Nen 3er Touring BEV mit 700PS wäre ganz nett...aber der liegt dann bestimmt auch wieder über 100.000€...
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Meine finale Antwort auf die Eingangsfrage: Ich hätte den neuen GT auch genommen, habe jetzt aber zum fast gleichen Preis einen Ioniq 6n bestellt. Da kann ich super drin sitzen und außer dem blöden Spoiler sprach etwa gleichviel dagegen wie dafür. Abseits der Optik glaube ich daran, dass Hyundai da in Sachen Fahrwerk, Bremsen und Technik ein sauberes Auto hingestellt hat. Scheiß auf die ganzen Geräusche und den Plastikkram...wäre noch besser gewesen er hätte wie ein normaler 6er ausgesehen, aber wir sind ja nicht bei Wünsch Dir Was. Alle relevanten, gut motorisierten Alternativen außer dem GT kosten über 100.000 Liste und waren von daher raus (wegen der 0,25% Versteuerung) und außerdem konnte ich ja in BMW/Audi/Mercedes nicht anständig sitzen. Nur der I4 M60 wäre brauchbar gewesen, aber da fahre ich lieber für 24 Monate mit der Theke hinten rum...