ICCU Probleme Kia EV6 / Rückruf in Europa - Forum: ohne Gewähr, auch hier gilt die Netiquette!

  • Indem man das Salz auf dem Armaturenbrett hat, weil die Scheibe beschlägt und dann bei losfahren vergisst. Das rieselt dann über das Lenkrad genau in den Sicherungskasten. Wird natürlich nur auf Nachfrage zugegeben 😀

    Habe mir einen Wolf gesucht, weil die Sicherung wohl Mal mehr oder weniger Kontakt hatte, lief die Elektrik Mal und Mal nicht. Und habe deswegen erst gar nicht nach Sicherung geschaut.

    EV6 PE EARTH 84 RWD 168KW, WP, AHK, Yacht-Blau Metallic, Bestellt 24.03.25, Geliefert 04.09.25, GO-E Wallbox Gemeni Flex

  • Salz auf dem Armaturenbrett

    Silicagel...ich bin schon ruhig :saint:

  • Grundsätzlich und meiner Meinung nach: wer nicht in der Lage ist monetär alle 2 Jahre bzw. 30.000 Km die erforderliche Wartung an so einem Fahrzeug durchführen zu lassen sollte sich besser einen z. B. VW Golf V zulegen 😉

    Erzblöde Aussage. Nicht jeder hat zwei linke Hände. Lässt du dir auch das Wischwasser in der Werkstatt auffüllen?

  • Ming


    Die erweiterte Garantie sowie die derzeit schnelle Verfügbarkeit von ICCUs sprechen eher dafür, dass das Thema ernst genommen wird. Wenn es eine einfache technische Lösung gäbe, wäre es sicherlich sinnvoll, diese umzusetzen. Offenbar ist die Problematik jedoch komplexer, als es sich manche vorstellen (können).

    Du scheinst dich ja gut auszukennen. Dann erklär mir mal bitte z.B., weshalb man einen Eintakt-Flusswandler mit einem Mostfet, dessen Spannungsfestigkeit fast keine Reserven bietet baut, statt das mit einer Gegentaktkonstruktion gescheit zu lösen, wenn der Grund nicht einfach "Inkompetenz und Betriebswirte" ist.

  • Erzblöde Aussage. Nicht jeder hat zwei linke Hände. Lässt du dir auch das Wischwasser in der Werkstatt auffüllen?

    Nö - bin u. a. gelernter Kfzetti...

    da mache ich das doch selbstverständlich selbst.

    Und ja: auch ich lasse das Fahrzeug nach Vorgaben des Herstellers im entsprechenden Intervall fachgerecht einer Wartung unterziehen, um die Garantie zu erhalten. Das eine schließt das andere nicht aus.

  • Du scheinst dich ja gut auszukennen. Dann erklär mir mal bitte z.B., weshalb man einen Eintakt-Flusswandler mit einem Mostfet, dessen Spannungsfestigkeit fast keine Reserven bietet baut, statt das mit einer Gegentaktkonstruktion gescheit zu lösen, wenn der Grund nicht einfach "Inkompetenz und Betriebswirte" ist.


    Nur kurz weil du so nett fragst:


    Ein Eintakt-Flusswandler (Single-Switch) wird gewählt, weil er:
    weniger Bauteile, geringere Kosten,
    einfachere Ansteuerung
    bietet ist also hier entscheidend

    für Großserien.
    Nachteil hierbei natürlich:
    Der MOSFET sieht beim Abschalten sehr hohe Spannungsspitzen
    (Vin + Rücksetzspannung + parasitäre Overshoots).
    Deshalb wird er auch oft nahe an der Spannungsgrenze betrieben.
    Gegentakt-Topologien (Push-Pull / Halbbrücke): geringerer Spannungsstress pro MOSFET
    bessere Trafo-Ausnutzung
    Aber der Punkt wie bei der HMG: mehr Bauteile komplexere Steuerung Risiken wie Shoot-Through und Kernsättigung höhere Kosten entstehen.

    Bedeutet aus meiner Sicht:
    OEMs wie die HMG wählen bewusst „einfache + günstige + ausreichend robuste“ Systene statt „elektrisch optimal, aber komplex/teuer“ konstruierter, dafür akzeptiert man knappe Spannungsreserven am MOSFET.


    Und ja: es ist zur Zeit der Wurm drin.

    aber es gibt:


    a) Garantie

    aa) eine neue Garantieerweiterung

    aaa) wird bei HMG weiter daran gearbeitet es zu lösen.


    Du kannst dich ja einfach bei der HMG melden und dort eine Lösung vorschlagen, um endlich das Problem zu lösen scheinst das ja schon geklärt zu haben 😉

  • Ich hoffe einfach, daß die zwei Säckchen mit Trockengranulat bei mir das schlimmste zu verhindern helfen.

    Nüscht. Messe seit gut zwei Monaten nach meinem Breather-Adapter-Einbau (Prototyp, Vorstellung folgt wenn er 6M dicht geblieben ist) sowohl im Schlauch, als auch neben der ICCU unter dem Teppich, im Innenraum vorn zwischen den Sitzen und im Frunk neben dem Bleianker (repräsentativ für verzögertes Außenklima). Kann dir sagen: unter dem Teppich hast du alles von 35 bis 80%rel. Gleichzeitig (!) im Schlauch konstant um die 40 (hat bei mir erst drei AC Zyklen gesehen und etwas "Zwangsbeatmung" .

    Innenraum vorn so 40-70.

    Deine Säcke über dem Teppich (hab ich auch...) bringen unter dem Teppich nahe Null.


    Sobald der EV6 hier auf dem Hof steht, ist die Trockenlegung der ICCU das erste Bastelprojekt.

    Guter Plan! Tipp: spar dir das Gewürge mit den Bolzen der Sicherheitsgurte. Mach darüber hinter dem Gurt einen Schnitt in den Teppich. Warum HMG das nicht gemacht hat verstehe wer will. An den zwei Bördelnähten sparen war sowas von dämlich...


    dann habe ich sie „zwangsbeatmet“ und so den Prozess beschleunigt (Details lasse ich aus, interessiert eh keinen ;) )

    Doch, mich :) - wie hast du den Schlauch an der ICCU angebunden? Wie Chris, Breather raus, Schlauch rein? Und wie hast du zwangsbeatmet? Kann ich nur jedem empfehlen wenn er einen Anschluss gebaut hat. 10-20 Zyklen. Bis gut 1 Bar Überdruck. Das bläst dann rund 1,5L getrocknete Luft rein und wieder raus bei jedem Zyklus. Meine 3L-Blase war nach 2 Zyklen prall voll. Die 8L Innenvolumen sind dann Ruck Zuck zweistellig trockener.

  • [...] wenn der Grund nicht einfach "Inkompetenz und Betriebswirte" ist.

    Als diplomierter Betriebswirt sehe ich das als gute Arbeit und andere Meinungen sind schlichtweg falsch.


    Wenn ich einen KPI durch eine betriebswirtschaftliche Entscheidung zum Unternehmenserfolg beeinflussen kann und das tue, dann ist das der korrekte Weg - unabhängig davon was irgendwelche Ingenieure oder anderes untergeordnetes Humankapital mir erzählt. Jedes Unternehmen setzt Betriebswirtschaft an erste Stelle - überlegt mal wieso...


    Wenn der Gewinn aus meiner Maßnahme höher ist das Risikokapital das es zurückhält rechtfertigt das jede Maßnahme die die Standfestigkeit irgendeines Bauteils negativ beeinflusst.

    Diese Rechnung werden die auch bei KIA angestellt haben und sind zu diesem Ergebnis gekommen - also: betriebswirtschaftlich korrekt und nachvollziehbar die Entscheidung!


    Von daher: warum irgendwas neu "bauen" wenn man einfach austauschen kann. Das wird betriebswirtschaftlich den für das Unternehmensergebnis größeren Erfolg gebracht haben.

    EV 6 GT-Line, AWD, MJ 23, "Mit alles und schwarz, ohne AHK"...

    20" Pirelli Scorpion All Season SF2, Bremen


    Keramikversiegelt aber trotzdem zu faul zum waschen. Nur als Hobby gekauft, bräuchte kein Auto. Zweitwagen Smart ForTwo (Benzin) für die Stadt, EV6 einfach nur so...