Beiträge von cchb

    Klares Jain - ich habe nach einem thematisch passenden Thread gesucht. Nach dem Begriff Zellspannung Ladeschlussspannung hingegen nicht.


    Thematisch habe ich meine Bitte um Feedback zur These bis 90% SOC laden und 12h stehen lassen auch eher in diesem Threads gesehen.

    Hatte bisher nicht das Gefühl damit OT abgebogen zu sein, den Schuh "eine bessere Recherche hätte dir die Antwort geliefert" muss ich mir wohl oder übel schon anziehen... Over&Out

    Hallöle...

    Ich möchte hier noch einmal auf das ursprüngliche Thema zurückkommen und bitte um eine Bestätigung/ Berichtigung meines Verständnis zu höheren SOC:


    Durch die NMC Struktur steigt die Zellspannung insbesondere bei SOC über 95% stark an (wenn man einen Standard NMC Akku betrachtet). Bei SOC unter 10% fällt die Zellspannung stärker ab.


    Gefährlich wird es bei Zellspannung > 4,2V durch den chemischen Stress. Verstärkt wird der Effekt bei hohen Temperaturen da dann zum chemischen auch noch thermischer Stress dazu kommt.


    Meine Annahme als Laternenparker der berufsbedingt knapp 400km Arbeitsweg (einfache Fahrt) hat - am Abend vor der Fahrt auf 90% SOC Laden dann Pi mal Daumen 12h stehen lassen belastet den Akku nicht sonderlich stark.


    Gemini gibt bei 90% SOC eine Zellspannung von circa 4,11V an. Das deckt sich auch mit dem was die Grafik einige Seiten zuvor zeigt.

    Die 5% sind tatsächlich Ladestopp relevant. Es ist aber auch kein Beinbruch nur 85% soc bei Fahrtbeginn zu haben - ist nur mit etwas Umweg verbunden...


    Edit: bei den 90% und 4,11V wird davon ausgegangen, dass 90% auch 90% der Kapazität sind. Da beim EV6 ja nach oben und unten noch Reserven bestehen dürfte die Zellspannung bei 90% SOC beim EV6 ja sogar noch unter den 4,11V liegen.

    Dann ist dir der Firmenprofit hoffentlich ein guter Trost, wenn sie dich doch einmal im Stich lässt 😉

    Im dem Moment werde ich der unangenehmste Mensch mit dem sich die Service Tippse rumschlagen muss. Da freue ich mich schon auf die Antworten auf meine sehr ausgeprägten Suggestivfragen die nur falsch und zu meinen Gunsten beantwortet werden können :D. Toxisch kann ich berufsbedingt ganz herausragend gut.


    Da werde ich schon versuchen irgendwas zu finden, was der Zahlenschubser bei KIA vielleicht bei der Berechnung des Risikokapitals vergessen haben könnte :D

    Nur weil ich ich verstehe wie der Entscheidungsbaum aussieht der zu einer Situation geführt hat, heißt es nicht, dass ich ihn als Verbraucher akzeptieren werde - genau so wenig wie es es irgendein anderer von uns tun sollte.

    Google mal "Lopez Effekt" und dann reden wir nochmal :D

    Siehe PN,damit der BWL Teil jetzt vielleicht abgeschlossen wird - aber: in großen Teilen weiterhin Goldstandard mit betriebswirtschaftlichen Abwandlungen zur Risikominimierung.

    Meine ICCU ist zumindest nach 18TKm noch *auf Holz klopfen* gesund


    koaschten nein das habe ich nicht vergessen. Risikokapital steht hier nicht für eine einzelne Größe sondern für eine Gesamtmenge. Dein Punkt lässt sich BWLig sehr einfach quantifizieren mit der Nachfrageelastizität.

    [...] wenn der Grund nicht einfach "Inkompetenz und Betriebswirte" ist.

    Als diplomierter Betriebswirt sehe ich das als gute Arbeit und andere Meinungen sind schlichtweg falsch.


    Wenn ich einen KPI durch eine betriebswirtschaftliche Entscheidung zum Unternehmenserfolg beeinflussen kann und das tue, dann ist das der korrekte Weg - unabhängig davon was irgendwelche Ingenieure oder anderes untergeordnetes Humankapital mir erzählt. Jedes Unternehmen setzt Betriebswirtschaft an erste Stelle - überlegt mal wieso...


    Wenn der Gewinn aus meiner Maßnahme höher ist das Risikokapital das es zurückhält rechtfertigt das jede Maßnahme die die Standfestigkeit irgendeines Bauteils negativ beeinflusst.

    Diese Rechnung werden die auch bei KIA angestellt haben und sind zu diesem Ergebnis gekommen - also: betriebswirtschaftlich korrekt und nachvollziehbar die Entscheidung!


    Von daher: warum irgendwas neu "bauen" wenn man einfach austauschen kann. Das wird betriebswirtschaftlich den für das Unternehmensergebnis größeren Erfolg gebracht haben.

    Zum FL wird die Überlegung sein " wenn ich die Garantie auf die FL ausweite, dann denken Käufer, dass die ICCU weiterhin ausfällt - sonst bräuchte es die Garantie für das FL ja nicht".


    Keine gute Werbung für ein aktiv angebotenes Produkt...

    Das vFL wird nicht mehr aktiv vertrieben, eine Garantie für ein fehleranfälliges Bauteil ist hier eher ein Mittel für bessere Kundenzufriedenheit After Sales und Stabilisierung der Wiederverkaufswerte auf dem Gebrauchtwagenmarkt (aka Eigenzulassungen nicht dramatisch an Wert verlieren lassen).


    Gedankenexperiment: Wenn es das FL des FL gibt - vielleicht wird dann der Garantiezeitraum auch auf die "jetzigen FL" ausgeweitet? Damit würden sie das Damoklesschwert ICCU nicht bei der jetzigen FL Variante "bewerben".


    Garantien kann der Kunde aus zweierlei Sichtweisen sehen:

    1. Die wissen etwas und möchten nicht, dass das medial zu einem Aufschrei kommt wegen der Reparaturkosten

    2. Die sind von der Qualität ihrer Ware so überzeugt, dass sie die Garantie geben, weil sie eh fast nie gebraucht wird.