Beiträge von sansibar

    Ich mag eigentlich KIA aber das Problem versaut mit die Marke total.

    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, dass hier einige solche Probleme - vor allem mit schon ersetzten Batterien - haben.

    Nach dem Kauf des VFL-EV6 habe ich mir damals eine gescheite Marken-AGM-Batterie eingebaut und seitdem absolute Ruhe: Ich brauche keinen Batteriewächter und auch keinen Booster oder sonstiges.


    Nochmal explizit der folgende Hinweis: Wenn die Batterie auch nach einem Austausch gegen eine AGM immer noch leer geht, ist das für mich eher ein Hinweis darauf, dass jemand/etwas die Batterie "schneller leer zieht, als sie das Auto regelmäßig nachlädt". Das können z.B. ein eingesteckter OBD Dongle sein (der verhindert, dass der Wagen in den Tiefschlaf geht) oder eine Dashcam oder nachgerüsteter Subwoofer. Viel öfter ist es aber so, dass irgendeine Software/App sich regelmäßig die Daten vom Auto holt. Die Abfrage "weckt" das Auto jedes mal auf, was einen relativ hohen Strombedarf generiert. Danach braucht das Auto ca. 20-25 Minuten um wieder im Tiefschlaf zu sein - heißt, wenn ein Tool alle 60 Minuten abfragt, dann schläft das Auto nicht mehr viel und die 12V Batterie wird leer genuckelt.

    Diese "Tools" können sein: EVCC, HA (Home Assistent) oder auch eine App eines Energielieferanten, welcher einen dynamischen Tarif anbietet. Letzteres hatten wir hier auch schon mal, da hat dann auch das Löschen der App nichts geholfen, das Auto wurde trotzdem weiterhin abgefragt. Abhilfe hat hier nur das Setzen eines neuen Passworts im Kia Connect geschaffen. Das ist übrigens etwas, was man ohne großen Aufwand mal versuchen kann, wenn man (früher) mal so ein Tool eingesetzt hat und sich nun nicht 100% sicher ist, ob die Verbindung nicht doch noch steht.


    Noch ein Hinweis: Meiner Meinung nach ist eine Batterie nach einer Tiefentladung (also wenn der EV6 nicht mehr in den fahrbereiten Zustand zu versetzen ist) hinüber. Früher oder später wird sie danach wieder verrecken, was sich dann in immer kürzeren Abständen wiederholt.

    Sprich: Neue AGM Batterie rein, sicherstellen dass kein Tool die Daten zu oft direkt vom Auto abfragt (vom Server ist natürlich in Ordnung) und Ruhe haben <-- so läuft es bei mir seit über zwei Jahren absolut zuverlässig und ohne Probleme.


    Ich will hier keinem ans Bein pinkeln o.ä., ich wollte hier nur nochmal zusammenfassen, was bei mir (und einigen anderen hier) geholfen hat :)

    sansibar

    Die Suche würde evtl. Klarheit bringen, Druck auf über 3,2 Bar erhöhen und nach einiger Zeit ist die Meldung weg, dann wieder richtig stellen. Das Thema ist hier so alt wie der EV6 ;) :)

    Danke für den Hinweis, nachdem ich deinen Thread hier gelesen habe, meine ich mich zu erinnern, dass ich das auch schon zuvor im Forum gelesen habe. Die Suche, die ich natürlich auch bemüht hatte, hat mir aber leider kein Ergebnis geliefert…


    Kurzum: Auf 3,2 bar aufgeblasen und nach einer 2-minütigen Fahrt war alles wieder paletti (danach wieder auf 2,6bar eingestellt.)

    Danke! :thumbup:

    Seit einigen Tagen bekomme ich die folgende Warnung:

    IMG_2885.jpg

    Ich habe den Reifendruck gestern und heute mehrmals geprüft und erhöht: Soweit ich das beurteilen kann geht auch genauso wenig bzw. viel verloren, wie in den anderen drei Reifen, es ist definitiv kein Loch drin. Der Sensor vorne rechts misst auch definitiv etwas: Bei der Abfahrt heute Morgen waren es 2,1bar, aktuell sind es 2,4bar.

    Die Warnung ist dauerhaft da und kommt bei jedem Fahrzeugstart neu hoch…


    Jemand eine Ahnung, wie ich die Warnung weg bekomme oder was da los ist?

    sansibar Ich bin dem Link von ihwi6 gefolgt und habe den Filter auf "Stadt/Land" und Betreiber auf "Pfalzwerke AG" gesetzt, und dann das bekommen:


    Deutschlandnetz.jpg


    Beim Vergößern des Bildes auf der Website erhält man in den Bundesländern mit Ladeparks zwar eine detailliertere Auskunft, aber in den Bundesländern ohne Ladeparks erscheint auch nach der Vergrößerung nichts.

    Naja, aber wenn du nur auf Pfalzwerke filterst, dann siehst du halt nur deren Säulen.

    Das "Deutschlandnetz" besteht noch aus vielen anderen Betreibern.

    Ein "Pfalzwerke Deutschlandnetz" gibt es nicht: Die Pfalzwerke AG ist einer von mehreren Anbietern von Ladesäulen im Deutschlandnetz :)

    Ich gehe jetzt nicht im Detail auf deinen langen Beitrag ein Gernnold , aber ich da ich heute Morgen eh unterwegs war, habe ich mir die Sache jetzt nochmal angeschaut...


    Das kleine Kästchen am Minuspol (welches du ja auch erwähnt hast) ist ein intelligenter Batteriesensor (IBS). Dieser misst u.a. Spannung und Stromstärke. Die Daten lassen sich per Carscanner auslesen (zumindest ist das meine Vermutung, dass die Daten vom IBS kommen).


    Im Fahrmodus "Sport" verhalten sich die Spannung und der Ladestrom während der Fahrt, genau so wie von mir beschrieben: Die Spannung ist konstant bei >14,5V, die Batterie wird dauerhaft beladen (vermutlich bis sie ganz voll ist):

    IMG_2717.png



    Aber: Im Fahrmodus "Normal" entspricht das Ladeverhalten eher dem, was du beschrieben hast. Ich kann es kaum glauben, dass ich das sage, aber spezifisch für diesen Fahrmodus, hast du teilweise Recht ;)

    IMG_2716.png


    Man kann schön sehen, dass die Spannung zwischen 13V und 14,5V hin- und hergeht. Wenn die 14,5V anliegen, gehen sogar einige Ampere in die Batterie. Das führt mich zu der Annahme, dass sie zumindest nicht "knallvoll" ist. Bei 13V (=Erhaltungsladung) geht nur ein geringer Strom von ca. 0,1A in die Batterie, hier wird also nur sehr langsam geladen, bzw. eher der aktuelle Ladezustand erhalten.

    Wenn man es drauf anlegen will, könnte man sogar einen Zusammenhang zwischen der erhöhten Ladespannung und Rekuperation (siehe Vehicle Speed unten) herstellen (Stichwort "Verbrenner-Rekuperation"). Ob das jetzt aber ein Zufall war, oder da wirklich eine Abhängigkeit besteht, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Die Spannung ist auch so öfter mal nach oben gegangen, ohne dass ich rekuperiert hätte.


    Interessant ebenfalls: Im Stand, also quasi "fahrbereit", aber ohne Vorwärtsbewegung, liegen auch im Modus "Normal" dauerhaft > 14V an, auch hier wird die Batterie also geladen.


    Nach einer solchen rund 20-minütigen Fahrt im Modus "Normal" mit ein bisschen Bundesstraße und Stadtverkehr hatte meine zwei Jahre alte AGM-Batterie eine Ruhespannung von ~12,5V, was einem Ladestand von ca. 70-80% entsprechen sollte. Also tatsächlich nicht ganz voll.

    Der Vollständigkeit halber:

    - Die Messung der Ruhespannung habe ich nicht zu 100% korrekt durchgeführt: Die Messung wurde nach rund 30 Minuten Standzeit in der Garage gemacht. Für eine korrekte Messung der Ruhespannung sollte eigtl. gar kein Strom fließen, in meinem Fall floß halt ein wenig Ruhestrom.

    - Den "berechneten" SOC-Wert von CarScanner in Prozent ignoriere ich mal, der Wert spiegelt für mich eher eine Annahme wider, als eine Tatsache.


    Den Fahrmodus "ECO" habe ich mir nicht genauer angeschaut, den nutze ich eh nie...


    Fazit:

    - Viele hatten hier ja schon geschrieben, dass die Batterie im Sportmodus besser/voller geladen wird. Kann ich nun bestätigen! ^^

    - Trotz dieser Erkentnisse werde ich, genau wie bisher, größtenteils im Modus "normal" unterwegs sein: Seit dem Einbau der Banner AGM vor zwei Jahren hat sie mich noch nie im Stich gelassen und ich bin mir relativ sicher, dass sie auch noch ein paar weitere Jahre brav ihren Dienst verrichten wird - selbst wenn ihre Kappazität durch die Sulfatierung etwas abnimmt.

    - Falls man eine Sulfatierung der 12V Batterie (die Gernnold ebenfalls schon genannt hatte) um jeden (kWh-)Preis vermeiden möchte, könnte man sich überlegen alle paar Tage/Wochen mal eine Fahrt im Sportmodus zu machen.

    Hast Du denn in den 3,5 Jahren echt nichts über Sulfatierung gehört? Dann geh zu Google, denn wenn man so gar keine Ahnung hat, war was man suchen soll, dann nutzt Google nichts.

    Bleiben wir doch bitte erstmal beim Thema "Ladung der 12V Batterie während der Fahrt"...

    Ich vermute dass man Dir veraltetes Wissen mitgeteilt hat. Damals war es so, das die Licht Maschine allen überflüssigen Strom zum Batterieladen geschickt hat. Die Batterie war immer knack voll, was gut für ihre Lebens Erwartung war.

    Man mußte damals nicht auf Effizienz achten.

    Heute schon. So sehr dass man heute nicht alles in die Batterie knalltysondern nur dann volllädt, wenn die Motor Bremse aktiviert ist.

    Die Lichtmaschine schickt also Strom explizit zur Batterie, nur für das Laden?! Da gibt es also eine extra Ladeleitung oder wie? Und wenn ich dich richtig verstehe, regelt die Lichtmaschine also den Strom? Und dabei ist die Spannung immer die gleiche mit 14,x Volt? Wie steuert die Lichtmaschine denn den Strom deiner Meinung nach? Auf jeden Fall alles sehr interessant, denn dann hat sich in deiner Welt(!!!!) tatsächlich ganz schön viel verändert, seit meiner Ausbildung :D


    Ich kann dir ja NOCHMAL (siehe #4962) beschreiben, wie das in der Realität und in der restlichen Welt funktioniert (und wie es übrigens auch Google beschreibt ;) ) :

    Die Laderegelung der Lichtmaschine erfolgt über die Spannung. Deswegen nennt man dieses Bauteil an der Lichtmaschine/ICCU auch "Spannungsregler" und nicht "Stromregler". Die (benötigte) Stromstärke in Ampere ergibt sich duch die Höhe des Spannungsunterschieds zwischen Erzeuger und Verbraucher.

    Es verhält sich nämlich so, dass Strom immer von der höheren Spannung (=höheres Potential) zur niedrigeren Spannung (niedriges Potential) fließt, deswegen nennt man das übrigens auch "Ladespannung" ;)

    Ich versuche dir das mal in einem Beispiel zu veranschaulichen, das sogar du verstehen müsstest: Stell dir vor, du verbindest zwei Wasserhähne mit einem Schlauch miteinander, also ein Schlauch direkt von Wasserhahn zu Wasserhahn. Jetzt liegen an dem einen Wasserhahn 12bar Druck an (was quasi unserer Spannung entspricht). Am zweiten Wasserhahn liegen 14bar Wasserdruck an (was wieder quasi unserer Spannung entspricht). Nun drehst du beide Wasserhähne voll auf: Kannst du dir vorstellen, in welche Richtung das Wasser fließt? Richtig Gernnold, nämlich von der 14bar Seite zur 12bar Seite: Das Wasser wird in den 12bar-Wasserhahn hinein "gedrückt"...

    Jetzt stell dir mal weiter vor, dass der eine Wasserhahn nicht 12bar hat, sondern nur 5bar. Der andere hat nach wie vor 14bar. Nun drehst du beide Wasserhähne wieder voll auf. Was passiert? --> Es fließt nicht nur das Wasser vom 14bar-Wasserhahn zum 5bar-Wasserhahn, sondern tatsächlich fließt logischerweise auch MEHR Wasser (was quasi der Stromstärke entspricht) von einem zum anderen Wasserhahn, da weniger "Gegendruck" kommt.

    Ganz genau so funktioniert das auch im Auto: Die Ladung der Batterie wird über den Spannungsunterschied gesteuert: Die Lichtmaschine/ICCU erzeugt eine höhere Spannung als die 12V-Batterie hat, damit wird der Innenwiderstand der 12V Batterie überwinden und es fließt Strom in die Batterie. Der Strom wird durch die Spannung also quasi "hinein gedrückt", genauso wie beim Wasserhahn.

    Also nochmal für Dummies: Sobald die ICCU 14,x Volt zur Verfügung stellt fließt IMMER(!!!!!!!) ein Ladestrom in die 12V-Batterie. D.h. sobald eine Spannung > Batteriespannung anliegt, wird die Batterie IMMER geladen. Da während der Fahrt beim EV6 (im Modus Normal und Sport) immer eine größere Spannung als die 12V-Batteriespannung anliegt, wird die 12V-Batterie also immer geladen.

    Nochmal zur Wiederholung: Liegen 14V Bordspannung an, wird die 12V-Batterie geladen. Todsicher. Auch wenn in deiner Welt scheinbar andere physikalische Gesetze gelten.



    Hier z.B. ein Zitat aus dem entsprechenden Artikel auf Wikipedia:

    "Bei Drehstrom-Lichtmaschinen wird das elektrisch erzeugte Erregerfeld des Lichtmaschinen-Rotors durch einen angebauten elektronischen Laderegler beeinflusst. Dieser bildet eine Einheit mit der Halterung der Kohlebürsten, die den Erregerstrom auf die Schleifringe des Rotors übertragen.

    Der Regler vergleicht die gleichgerichtete Ist-Spannung des Generators mit einer reglerinternen stabilen Referenzspannung und passt die Stärke des Erregerfeldes (Erregerstrom) durch mehr oder weniger starken Stromfluss (PWM, Schaltregler) so an, dass die Ist-Spannung des Generators last- und drehzahlunabhängig konstant bleibt."


    edit: Noch der Vollständigkeit halber: Natürlich wird die Batterie nur dann geladen, wenn sie nicht schon voll ist. Also nicht "immer" (wie oben geschrieben), sondern "immer" nur dann, wenn sie chemisch in der Lage ist, noch weiteren Strom aufzunehmen.

    Wenn dir nicht klar ist, es nicht nur darum geht, mit wie viel Volt geladen wird sondern auch wann und wie mit der Ladung begonnen wird und wann sie beendet wird muss ich das hinnehmen.

    Das musst du mir jetzt aber bitte mal genauer erklären, wo genau (im Kfz-Bereich) der Unterschied zwischen einer erhöhten Ladespannung durch eine Lichtmaschine/ICCU und einer „begonnenen Ladung“ der 12V Batterie liegt. Insbesondere interessiert mich der Teil, wie so eine Ladung denn deiner Meinung nach begonnen wird und wie so eine Ladung gesteuert wird?


    Vielleicht kann ich, mit einer 3,5 jährigen Ausbildung und dem Gesellenbrief in Kfz-Elektrik, da ja tatsächlich noch was von dir lernen ;)

    Auch von meiner Seite ein kleiner Tipp an dich: I doubt it! ^^ ^^ ^^