Das würde ich genau andersrum sehen. Die großen kommerziellen Anbieter fahren nur alle x Jahre die Strecken ab um ihre Karten zu aktualisieren. Karten mit Schwarmintelligenz wie OSM und Waze fahren jede Strecke täglich tausendfach ab - und so können Sie als einzige aktuell sein. Wenn Ihr dort einen falschen Eintrag seht, einfach ändern.
Soweit ich weiß, werden die großen Anbieter direkt von den Ländern mit Straßendaten versorgt.
Das kostet natürlich genau wie die genauen Wetterdaten für den Flugverkehr.
Kurzfristige Sperrungen oder Änderungen müssen zumindest bei Google aber wohl aktiv von den Behörden gemeldet werden.
Das stand gerade noch in der Tageszeitung (WAZ) denn bei mir vor der Haustür hatte Google eine Sperrung falsch angegeben.
Vor ein paar Jahren dasselbe bei meiner Firma in Meerbusch.
Here, Navigon und TomTom waren korrekt, einzig OSM, Waze und Google hatten lange falsche Angaben.
Die Datenpflege dort wird ja nicht sofort vorgenommen, sondern erst ab einer bestimmten Anzahl und manueller Kontrolle (OSM hatte das Mal so angegeben.
Daher gibt es dort eben Verzögerungen, denn den großen Anbietern hilft natürlich die Menge der Nutzer.
Das kann man auch gut sehen bei der Aktualität von "Gefahrenstellen".