Beiträge von ev6gtline
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Die Lücke wird ausgerechnet beim Kia genutzt und die Karre ist kaputt oder gar defekt oder was auch immer
Wenn so was möglich ist, gibt es größere und relevantere technische Probleme, als Anwender mit Apps auf den "falschen" Geräten.
Dann hat der Hersteller keinen Plan von Sicherheit und ich sollte Sorgen haben, in einem Auto dieses Herstellers zu fahren, das einen Internetzugang hat.
Ich bleibe dabei: es geht (mindestens bei so einer App wie der von Kia) den Anwender an und nicht den App-Anbieter, wo die intalliert wird und läuft.
Wir können gerne strenger sein bei so was wie Banking-Apps und da nicht nur einen Hinweis in der App anzeigen, sondern eine schriftliche Vereinbarung mit der Bank erforderlich machen.
Aber bei einer App, die hauptsächlich Komfort-Funktionen fernsteuert und Zustandsabfragen ermöglicht?
Wenn sie sich wegen der Kia-Charge Funktionalität um das Handy sorgen, wären sie besser beraten gewesen, das in einer separaten App zu halten, bzw. den o.g. Ansatz für Banking-Apps als Orientierung zu nehmen.
Also für alle, die so was interessiert und die wissen wollen, woran sie sind:
die Kia App hat zeitweise (Nov 2025 bis März 2026) auf Geräten mit aktuellem Android-Betriebssystem und Sicherheitslevel nicht funktioniert alleine weil die Signatur des Betriebssystems nicht von Google war.
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Man kann es auch übertreiben, [...]
Kann man, aber bei so was reagiere ich allergisch, also wenn mir jemand sinnlose Vorschriften machen will und was, für das ich einen Batzen Geld gezahlt habe nachträglich und sinnlos im Nutzwert beschränkt .
Als ich mir den EV6 gekauft habe, funktionierte die App und in den Nutzungsbedingungen war auch nix davon zu lesen, dass es bei GrapheneOS Probleme geben könnte. Da war von Android-Versionen die Rede, aber nichts davon, dass die Betriebssysteme mit gewissen Signaturen versehen sein müssen.
Genau die Probleme hat es aber bei einem App-Update gegeben und dann hatte ich plötzlich keine funktionierende App mehr und mangels API-Zugriff auch keine Möglichkeit, auf Workarounds zu gehen. So ein E-Auto ohne App ist schon weniger komfortabel zu nutzen.
Und deshalb werde ich da sehr genau darauf achten (zwangsläufig, denn ich nutze die App regelmäßig), ob Kia hier nochmal Quatsch macht.
gerade dann, wenn dein aktuelles Smartphone schon uralt ist.
Mein Smartphone ist mit Android 16 aktuell (inkl. Sicherheitslevel, hat eine weit aktuellere API-Version als erforderlich und wird auch noch ein paar Jahre Updates erhalten.
Uralte Betriebssystemversionen, die gewisse technische Anforderungen, die für den Betrieb erforderlich sind, nicht erfüllen, sind ein anderes Thema.
Alleine aus Sicherheitsgründen finde ich ein Telefon, das Sicherheitsupdates erhält, vernünftig.
Ich mag da nicht noch weiter ausholen. Kann ja jeder machen, wie er will.
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Es ist eine Sache, Betriebssysteme nicht zu unterstützen, bei denen eine veraltete API-Version läuft, die mit der App technisch nicht mehr kompatibel ist.
Aber es ist eine ganz andere Sache, wenn Kia oder auch andere App-Anbieter sich zum Torwächter aufschwingen und beurteilen wollen, welche Sicherheits-Situation auf dem Gerät vorliegt und ob die genehm ist.
Dabei ist es mir egal, ob bei Handys Sicherheitspatches fehlen, Root-Zugriff existiert, oder jemand auf Windows oder Linux als Administrator/root arbeitet - das liegt in der Verantwortung des Nutzers.
Lass die Apps gerne eine Warnmeldung bringen, die man akzeptieren und weitermachen kann; den Dienst verweigern mit dem Verweis auf Sicherheitsaspekte ist eine für mich untragbare Bevormundung des Anwenders.
Wenn Kia sich jedoch jemals wieder dazu hinreißen lassen sollte, so einen Quatsch zu machen wie letzthin bei meinem GrapeneOS aufm Telefon, wo die App bei Kauf des EV6 lief und dann monatelang nicht mehr, dann werde ich meine übergangsweise erlangte Haltung wieder einnehmen und bei zukünftigen Anschaffungen einen Bogen um Kia machen, auch wenn der EV6 ein tolles Auto ist.
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Außer das Auto ist an; dann kannst Du es nicht ver-/entriegeln, wenn ich mich recht erinnere und bekommst den Knopf an der Klappe nicht aktiviert.
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Sehe ich auch so, der Akku heizt sich dabei höchstens weniger schnell weiter auf.
Währenddessen läuft doch die Kühlung des Akkus, während der von der Ladeleistung bei SoC > 80% kaum noch erwärmt wird, oder nicht?
Also nicht das Aufladen bei niedriger Ladeleistung kühlt den Akku, sondern die Kühlung hat unter den Bedingungen eine Chance, die Temperatur nach unten zu bekommen.
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Wenn der Mitarbeiter die 500km durch die Fahrweise so zurücklegt, dass er 1h eher beim Kunden ist
Und was ist, wenn er das mit Vorliebe bei der privaten Nutzung macht?

Mit einem E-Auto, das gar nicht erst so schnell fährt und das bei sehr schneller Fahrweise mit häufigen Ladestopps droht, die die Zeitersparnis des Schnellfahrens konterkarieren können, haben wir doch glatt noch ein Argument für E-Autos gefunden

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EVCC einfach die IP Adresse des Sunny Home Manager gibst als grid meter
Genau das hatte ich beim ersten Anlauf (dafür war keine Anmeldung nötig), aber die go-e Gemini Flex wollte nicht loslegen.
Vielleicht habe ich auch was falsch konfiguriert, oder war nicht geduldig genug nach dem Einstecken? Ist ja für mich alles nagelneu 😅
Ich bleibe am Ball, denn das PV-Überschußladen war einer der Gründe, die Anlage so leistungsstark auszulegen.
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Zukunftmusik ist das aber vor allem in Bezug auf den Umsetzungsstatus.
In Bezug auf technische, ökonomische und regulatorische Machbarkeit sind die Weichen sinnvoll gestellt.
Am Ende bleibt es ein Argument für E-Mobilität.
Der Träumer in mir sehnt sich eine Zukunft herbei, in der Netzentgelte in Abhängigkeit von der Transportstrecke fällig werden.
Das würde der ganzen dezentralen Stromversorgung (Bezug/Einspeisung) weitere ökonomische Vorteile bringen und E-Autos noch attraktiver machen, nicht zuletzt, weil es auch bei der öffentlichen Ladeinfrastruktur neue Angebote und andere Preise erlauben würde.
Damit meine ich so was wie "selbstversorgende" Ladeparks an Autobahnen, die nebenan erzeugte elektrische Energie aus Windrädern und PV-Anlagen direkt anbieten, bzw. bei Bedarf zwischenspeichern und eine viel grössere Gewinnspanne haben, sofern sie nicht ausm Netz beziehen müssen, was endlich einen Preiskampf einläuten könnte.
All das geht nur bei E-Mobilität, aber bevor wir uns jetzt verzetteln und das Gefahr läuft OT zu werden, breche ich hier ab 🤓
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Entweder habe ich das überlesen, oder ein aus meiner Sicht recht wichtiges Argument für E-Mobilität wurde noch nicht genannt: Stromnetzstabilisierung.
Das ist zwar noch nicht ganz so weit, wie es sein könnte, aber mit Grundlagen für bidirektionales Laden und dynamischem Strompreis geht es in die richtige Richtung.
Es ist allzu verlockend, die recht gewaltigen Batterien von E-Autos (im Vergleich zum typischen Szenario mit stationärem Heimspeicher) sinnvoll in die Stromnetze zu integrieren und damit am Ende sogar Geld zu sparen.
Dann würden z.B die E-Autos über die Mittagszeit geladen, statt dass im Sommer Windräder auf Durchzug stehen, weil zwar Wind anliegt, aber genug Sonne scheint. Und bei Bedarf (z.B. Kochen am Abend) kann sogar von den Batterien wieder was abgezwackt werden.
In städtischen Umgebungen mag das nur begrenzt umsetzbar sein, weil weniger E-Auto-Anschlüsse pro Kopf und damit Verbraucher verfügbar sind, als bei den angrenzenden Vororten mit Reihen- und Einfamilienhäusern. Aber das städtische Umland lässt sich leichter zur städtischen Versorgung Er-/Anschließen als ein Windpark in der Nordsee.
Jenseits der bzw. zusätzlich zu den Quartierspeichern ist das eine geschickte Lösung für ein stärker dezentrales Stromnetz - und das ist auch aus Sicherheitsgründen (Versorgungssicherheit, Angriffsvektoren) eine wichtige Entwicklung.