Beiträge von ev6gtline

    Wenn der Mitarbeiter die 500km durch die Fahrweise so zurücklegt, dass er 1h eher beim Kunden ist

    Und was ist, wenn er das mit Vorliebe bei der privaten Nutzung macht? 8)

    Mit einem E-Auto, das gar nicht erst so schnell fährt und das bei sehr schneller Fahrweise mit häufigen Ladestopps droht, die die Zeitersparnis des Schnellfahrens konterkarieren können, haben wir doch glatt noch ein Argument für E-Autos gefunden ;)

    EVCC einfach die IP Adresse des Sunny Home Manager gibst als grid meter

    Genau das hatte ich beim ersten Anlauf (dafür war keine Anmeldung nötig), aber die go-e Gemini Flex wollte nicht loslegen.

    Vielleicht habe ich auch was falsch konfiguriert, oder war nicht geduldig genug nach dem Einstecken? Ist ja für mich alles nagelneu 😅

    Ich bleibe am Ball, denn das PV-Überschußladen war einer der Gründe, die Anlage so leistungsstark auszulegen.

    Zukunftmusik ist das aber vor allem in Bezug auf den Umsetzungsstatus.

    In Bezug auf technische, ökonomische und regulatorische Machbarkeit sind die Weichen sinnvoll gestellt.

    Am Ende bleibt es ein Argument für E-Mobilität.


    Der Träumer in mir sehnt sich eine Zukunft herbei, in der Netzentgelte in Abhängigkeit von der Transportstrecke fällig werden.

    Das würde der ganzen dezentralen Stromversorgung (Bezug/Einspeisung) weitere ökonomische Vorteile bringen und E-Autos noch attraktiver machen, nicht zuletzt, weil es auch bei der öffentlichen Ladeinfrastruktur neue Angebote und andere Preise erlauben würde.

    Damit meine ich so was wie "selbstversorgende" Ladeparks an Autobahnen, die nebenan erzeugte elektrische Energie aus Windrädern und PV-Anlagen direkt anbieten, bzw. bei Bedarf zwischenspeichern und eine viel grössere Gewinnspanne haben, sofern sie nicht ausm Netz beziehen müssen, was endlich einen Preiskampf einläuten könnte.


    All das geht nur bei E-Mobilität, aber bevor wir uns jetzt verzetteln und das Gefahr läuft OT zu werden, breche ich hier ab 🤓

    Entweder habe ich das überlesen, oder ein aus meiner Sicht recht wichtiges Argument für E-Mobilität wurde noch nicht genannt: Stromnetzstabilisierung.


    Das ist zwar noch nicht ganz so weit, wie es sein könnte, aber mit Grundlagen für bidirektionales Laden und dynamischem Strompreis geht es in die richtige Richtung.

    Es ist allzu verlockend, die recht gewaltigen Batterien von E-Autos (im Vergleich zum typischen Szenario mit stationärem Heimspeicher) sinnvoll in die Stromnetze zu integrieren und damit am Ende sogar Geld zu sparen.

    Dann würden z.B die E-Autos über die Mittagszeit geladen, statt dass im Sommer Windräder auf Durchzug stehen, weil zwar Wind anliegt, aber genug Sonne scheint. Und bei Bedarf (z.B. Kochen am Abend) kann sogar von den Batterien wieder was abgezwackt werden.

    In städtischen Umgebungen mag das nur begrenzt umsetzbar sein, weil weniger E-Auto-Anschlüsse pro Kopf und damit Verbraucher verfügbar sind, als bei den angrenzenden Vororten mit Reihen- und Einfamilienhäusern. Aber das städtische Umland lässt sich leichter zur städtischen Versorgung Er-/Anschließen als ein Windpark in der Nordsee.

    Jenseits der bzw. zusätzlich zu den Quartierspeichern ist das eine geschickte Lösung für ein stärker dezentrales Stromnetz - und das ist auch aus Sicherheitsgründen (Versorgungssicherheit, Angriffsvektoren) eine wichtige Entwicklung.

    Alternative ist einen ShellyPro3Em an die Netzhauptleitung einbauen lassen, den kann EVCC auch auslesen um den Überschußwert abzugreifen.

    Einen potentiellen Überschußwert würde der bei mir eingebaute SMA Sunny Home Manager 2.0 auch melden.

    Zwischenzeitlich habe ich die Zugangdaten vom WR organisiert, ihn bei EVCC eingebunden und werde bei nächster Gelegenheit einen neuen Anlauf wagen.

    ...dann muß ich nur noch Github beibringen, dass meine Kreditkarte sehr wohl funktioniert, um für EVCC ein Sponsor-Token erstellen zu können. Ich frage mich zwar, wer sich den Mist ausgedacht hat, aber auch das wird irgendwann funktionieren.

    Das kriegt man auch ohne Modbus raus. Aber Passwort braucht man natürlich trotzdem.

    Mit Modbus bräuchte ich halt keine Zugangsdaten, so wie ich das verstehe.

    Aber da Modbus bei den Teilen standardmäßig abgeschaltet ist, habe ich mir das WR-Kennwort organisiert, weil ich nicht warten wollte, bis die mit ihrer Dokumentation und deren Übergabe an mich so weit sind.

    Da Kia beschlossen hat, die App zu reparieren und nicht mehr unnötig Handys zu diskriminieren, bin ich mit dem Gesamtpaket sehr zufrieden.

    Das war mir ein arger Dorn im Auge als die App einige Wochen nach dem Kauf angefangen hat, dämliche Sachen zu machen und ohne funktionierende App ist so ein E-Auto deutlich weniger gut nutzbar.

    Abgesehen von dem zeitweisen App-Disaster (wehe, das kommt wieder!) finde ich am EV6 deutlich mehr, was mich erfreut als Dinge, die mich ärgern.

    Der EV6 ist auch Jahre nach der Markteinführung weit davon entfernt, altes Eisen zu sein.

    Stand jetzt sind für mich die einzig denkbaren Konkurrenten, wenn ich jetzt einen Neukauf planen müßte, der Zeekr 7GT und der Xpeng P7+, weil die wegen gutem cw-Wert und (im Vergleich zum EV6) relativ kleiner Stirnfläche bei meinem autobahnlastigen Fahrprofil weiter kommen zwischen Ladestopps und der Zeekr sogar an der Laterne mit 22 kW AC-Laden kann. Aber vermutlich haben mir beide zu wenig Knöpfe und zu viel Wischi-Waschi.

    Beide mag ich aber bei Gelegenheit in Augenschein nehmen.