Rein vom Laden/Entladen lohnt sich so eine Wallbox wahrscheinlich finanziell nie. In Kombination mit einem V2G-Stromtarif hingegen könnte sich das schon lohnen. 720€ jährlich standen im Raum als maximale Vergütung für das Zur-Verfügung-Stellen bei eon/BMW. Wenn man noch keine Wallbox hat, könnte sich das innerhalb eines 4-Jahres-Leasingzeitraumes amortisieren. The Mobilityhouse bzw. Herbert Diess hat gesagt, die arbeiten an einem Tarif, der den Ladestrom einfach mit 0 Cent berechnet wenn man dafür das Auto für V2G bereitstellt.
Persönlich erwarte ich ja wenn überhaupt eine sehr geringe Nutzung der Autos zur Netzstabilisierung. Ich glaube, in den meisten Fällen wird das Auto beim Abstecken einen gleichen oder höheren Ladestand aufweisen wie beim Anstecken, weil es nicht benötigt wird. Aber das ist nur so ein Bauchgefühl.
Achja: Und damit V2G sinnvoll auch mit Kia/Hyundai geht, müsste glaube ich erstmal die API zuverlässiger werden. Denn da sollte der Stromversorger schon regelmäßig und zeitnah abfragen können (und Antworten bekommen), wieviel denn jetzt noch im Akku drin ist. Wenn ich bei meinem Smart Charging Tarif in der App immer sehe, wie zeitverzögert (erst beim Erreichen der nächsten vollen Zehn des Ladestands) die App mitbekommt, dass ich überhaupt angesteckt habe, und wie der Stromversorger via Wallbox das Laden stoppt, die App aber zwei Stunden lang "Warten auf die Bestätigung des Autos" sagt und dann irgendwann meldet, dass kein Kabel mehr angeschlossen wäre, habe ich starke Zweifel, dass damit irgendwie sinnvoll mit BiDi zu arbeiten wäre.