Der Frontkollisionsassistent funktioniert, finde ich gut.
Natürlich kann er Gegenstände, die unmittelbar vor dem Auto auf dem Boden liegen, nur schwer lokalisieren. Hund, Katze, Maus haben bei zügigem Anfahren daher schlechte Karten.
Der Frontkollisionsassistent funktioniert, finde ich gut.
Natürlich kann er Gegenstände, die unmittelbar vor dem Auto auf dem Boden liegen, nur schwer lokalisieren. Hund, Katze, Maus haben bei zügigem Anfahren daher schlechte Karten.
Also mit funktioniert der Frontkollisionsassistent sogar zu gut...
"Jedes Mal" dieses hektische gebimmel und Bremsen nur weil er denkt ich bin zu faul selbst zu bremsen und würde nur das Reku-Pedal ![]()
Nicht falsch verstehen, den Unfall hätte ein funktionierender Frontkollisionsassistent evtl. vermieden, aber der Fahrer hat sich sicher nicht darauf verlassen, da er solche Systeme gar nicht kennt.
Das ist ein Hinweis auf die Schuld des Fahrers, aber nicht des Autos.
ZitatDer Fahrer ist so verunsichert, das er seid dem Unfall nicht mehr fahren will. Deswegen weiß ich im Augenblick nicht, ob ein Fahrzeugtausch sinnvoll ist.
Mein Beileid. Aber manchmal ist so eine Reaktion garnicht so schlecht, wenn die charakterliche Eignung noch nicht gegeben ist.
ZitatDas Auto zu wechseln ist eher etwas psychologisches. Dabei geht es nicht um einen funktionierenden Assistenten.
Vielleicht überdenkst du deinen Eigangspost und die völlig ungerechtfertigte Anschuldigungen?
Übrigens, ich wollte heute so richtig über Kia herziehen... ich komme nach Hause, im Akku 10%, morgen wieder auf die Arbeit. Ich stecke das Auto an die Wallbox an, es tut sich nichts... kein Laden möglich... gestern noch an der Wallbox geladen. Erster Gedanke? Natürlich ICCU... Da wollte ich schon so richtig schimpfen...
Bis ich das Auto an der zweiten Wallbox angeschlossen habe, wo es normal lädt => Wallbox plötzlich defekt. Sachen gibt's...
Andrei, wieso zurück nehmen. _Stefan_ schreibt doch oben genau das was ich Euch sagen will ( im zweiten und dritten Satz).
Andrei, wieso zurück nehmen. _Stefan_ schreibt doch oben genau das was ich Euch sagen will ( im zweiten und dritten Satz).
Erstens, hast du einfach pauschal zu verstehen gegeben, dass das Auto einen Assistenten hat, der nicht funktioniere und daher die Schuld beim Auto läge.
Zweitens, hast du keine Details beleuchtet.
Drittens, was _Stefan_ geschrieben hat, stammt nicht von dir, das war eine Vermutung von ihm.
Viertens, selbst wenn es gewesen wäre und das Auto einen auf der Fahrbahn liegenden kleinen Gegenstand nicht erkannt hat, so hat der Fahrer es auch nicht erkannt.
Daher ist dein Eingangspost nicht korrekt.
An deiner Stelle würde ich den Unglücksfahrer mental aufbauen und ihm klar machen, dass Unfälle zum Leben gehören. Ob durch eigene Fehler, durch Kombination von ungünstigen Umständen oder einfach durch Pech, sie passieren. Man steht auf, richtet das Krönchen, analysiert und fährt weiter.
Viertens, selbst wenn es gewesen wäre und das Auto einen auf der Fahrbahn liegenden kleinen Gegenstand nicht erkannt hat, so hat der Fahrer es auch nicht erkannt.
So war es. Es gibt einen "blind spot" direkt vor der Stoßstange, den man als Fahrer oder Beifahrer nicht einsehen kann.
Moin Bernardo,
nun verstehe ich es besser. Es hätte also jedem passieren können, aber so ein blinder Fleck ist wohl bei einem Assistenzsystem nicht zu vermeiden.
Ich persönlich nutze die Assistenten gerne, bin mir aber sicher das die Systeme nicht zu 100% machen was ich von ihnen erwarte und bin daher auf mich und mein Können angewiesen.
Da ich gedient habe und in der Zeit meine Fahrerlaubnis Klasse 2 und für Sonderfahrzeuge erworben habe, handle ich im „weitesten Sinne“ immer noch nach der Anweisung TD vor, während und nach der Fahrt.
Dazu gehört für mich z.B. einmal einen Blick ums Fahrzeug zu haben.
So durfte ich auch erfahren das mein Auto über Nacht neue Kennzeichen bekommen hatte (Audi 80) bzw. das Kennzeichen vom Motorrad gestohlen wurde.
Aber egal, ich finde ich den Tipp von Andrei hilfreich und eventuell auch fachliche Hilfe in Anspruch nehmen, ein Fahrzeugwechsel löst m. E. das Problem nicht.
Viel Erfolg dabei! 🍀
An deiner Stelle würde ich den Unglücksfahrer mental aufbauen und ihm klar machen, dass Unfälle zum Leben gehören. Ob durch eigene Fehler, durch Kombination von ungünstigen Umständen oder einfach durch Pech, sie passieren. Man steht auf, richtet das Krönchen, analysiert und fährt weiter.
Dazu gehört für mich z.B. einmal einen Blick ums Fahrzeug zu haben.
Da muss ich Dir Recht geben, ein Blick ums Auto herum, auch speziell die Reifen betrachten, gehört schon zum Pflichtprogramm.
Aber wer hält an einer Kreuzung an, gewährt die Vorfahrt anderer (bis hier hin korrekt) und steigt dann aus und schaut nach ob sich in der Zwischenzeit nichts vor das Auto gelegt hat?
Und ja der Tipp von Andrei ist schon sehr wichtig, versuche den Fahrer wieder mental aufzubauen. Am schlimmsten ist übrigens die Ungewissheit, hier zeigt der Datenschutz seine negative Seite. Aber ich hatte seinerzeit dagegen gekämpft (Petition, etc.).
Sorry, aber KEIN Assistenz-System der Welt das aktuell auf dem Markt ist, kann wenn du an einer roten Ampel stehst und auf Grün wartest, eine Maus, die meint sie müsste sich in den Schatten vor dein Vorderrad legen, erfolgreich erkennen und verhindern dass diese überrollt wird.
Aber wer hält an einer Kreuzung an, gewährt die Vorfahrt anderer (bis hier hin korrekt) und steigt dann aus und schaut nach ob sich in der Zwischenzeit nichts vor das Auto gelegt hat?
Und ja der Tipp von Andrei ist schon sehr wichtig, versuche den Fahrer wieder mental aufzubauen. Am schlimmsten ist übrigens die Ungewissheit, hier zeigt der Datenschutz seine negative Seite. Aber ich hatte seinerzeit dagegen gekämpft (Petition, etc.).
Da muss man echt realistisch sein und da kann man dem Auto... und auch dem Fahrer... keine Schuld geben. Den Zusammenhang zwischen Datenschutz und Assistenzsystemen sehe ich da jetzt nicht? Kein Hersteller wird dir 100% Aussagen geben zu den Fähigkeiten seiner Assistenzsysteme sondern IMMER sagen, der Fahrer ist die letzte Entscheider-Instanz.
| SAE Level | Beschreibung | |
| Level 0 | Keine Fahrautomatisierung (No Driving Automation) | Der Fahrer steuert das Fahrzeug vollständig. |
| Level 1 | Fahrerassistenz (Driver Assistance) | Das System unterstützt nach Aktivierung den Fahrer in der Längs- oder Querführung, z. B. mit Abstandsregeltempomat oder Spurhalteassistent. |
| Level 2 | Teilautomatisierung (Partial Driving Automation) | Das System unterstützt nach Aktivierung den Fahrer in der Längs- und Querführung für einen gewissen Zeitraum oder in definierten Anwendungsfällen. Der Fahrer muss das System und Umfeld dauerhaft überwachen, und jederzeit bereit sein, in das Systemverhalten einzugreifen und/oder das Fahrzeug selbst zu steuern. |
| Level 3 | Bedingte Automatisierung (Conditional Driving Automation) | Das System übernimmt nach Aktivierung die Längs- und Querführung dauerhaft in definierten Anwendungsfällen, mit der Erwartung, dass der Fahrer die Fahrt fortsetzt, wenn eine Systemgrenze erreicht wird. Das System fordert den Fahrer in dem Fall mit ausreichender Vorlaufzeit auf, die Fahraufgabe wieder zu übernehmen. Der Fahrer muss das Systemverhalten und das Umfeld nicht dauerhaft überwachen. |
| Level 4 | Hochautomatisierung (High Driving Automation) | Das System übernimmt nach Aktivierung die Längs- und Querführung dauerhaft in definierten Anwendungsfällen. Der Fahrer muss das Systemverhalten und das Umfeld nicht dauerhaft überwachen. Systemgrenzen werden alle vom System erkannt, das System ist in allen Situationen in der Lage, in den risikominimalen Zustand zurückzuführen. Sofern der Fahrzeugaufbau dies vorsieht, kann der Fahrer die Fahrzeugsteuerung auf eigenen Wunsch oder auf Aufforderung des Systems übernehmen. Systeme des Level 4 ermöglichen zudem fahrerlose Anwendungsfälle, bei denen eine Übernahme der Fahraufgabe nicht mehr möglich ist. Alle Fahrzeuginsassen werden zu Passagieren. |
| Level 5 | Vollautomatisierung (Full Driving Automation) | Das System übernimmt nach Aktivierung die Längs- und Querführung dauerhaft und unter allen Bedingungen, unter denen ein normal befähigter Fahrer das Fahrzeug sicher führen kann. Der Fahrer muss das Systemverhalten und das Umfeld nicht dauerhaft überwachen. Systemgrenzen werden alle vom System erkannt, das System ist in allen Situationen in der Lage, in den risikominimalen Zustand zurückzuführen. Sofern der Fahrzeugaufbau dies vorsieht, kann der Fahrer die Fahrzeugsteuerung auf eigenen Wunsch oder auf Aufforderung des Systems übernehmen. Systeme des Level 4 ermöglichen zudem fahrerlose Anwendungsfälle, bei denen eine Übernahme der Fahraufgabe nicht mehr möglich ist. Alle Fahrzeuginsassen werden zu Passagieren. |
(Quelle: KBA )
Der EV6 fällt in die Kategorie Level 2.
..steigt dann aus und schaut nach ob sich in der Zwischenzeit nichts vor das Auto gelegt hat?
Moin Bernado,
ich nicht und wenn dann etwas passiert, sorry dann ist das halt so und ich würde es für mich als Unglücksfall bezeichnen (zumindest solange nicht bekannt ist „was“ geschädigt wurde und Hund, Katze, Maus gelten im Gesetz immer noch als „Gegenstände“).
Kopf hoch!