Beiträge von Andrei
-
-
-
Der Kia hatte 255er 20 Zöller drauf. Der Hyundai 235er 19 Zöller. Das sollte den Fahrtwiderstand schon beeinflussen.
Wo steht es im ADAC-Report?
-
Fehler sind nie ganz auszuschließen, klar. Andererseits passen die Ergebnisse zu denen anderer Tests und Vergleiche, in denen der Kia sich verbrauchstechnisch nicht übermäßig positiv hervorgehoben hat.
Aber die Reihenfolge im Verbrauch zwischen EV6 und Ioniq 5 passt überhaupt nicht.
-
Grundsätzlich richtig, aber eine falsche Parametrierung bei einem Fahrzeug könnte sein Ergebnis unbemerkt nach oben oder unten verschieben.
-
Übrigens fand der ADAC Wintertest im Testlabor statt, somit gleiche Bedingungen für alle.
Bei 0 Grad Celsius wurde eine vorher aufgezeichnete Strecke München Berlin über die A9 simuliert.
Das mit den gleichen Bedingungen für alle würde ich nicht direkt unterschreiben.
Bei den Rollenprüfständen kann man viel über die Parametrierung der Widerstandskurven für einzelne Fahrzeuge beeinflussen.
Ein richtiger Strassentest kann andere Ergebnisse bringen.
-
Haben die den Test im Konvoi gefahren? Wohl sicher nicht. Von daher völlig ohne Aussagekraft. Mich interessieren ausschließlich Vergleiche unter identischen Bedingungen. Heißt gleiche Zeit, gleiches Wetter, gleiche Geschwindigkeit. Und Infos zu den Rädern sollte man auch berücksichtigen.
Nein, kein Strassentest. Nur auf dem Rollenprüfstand.
-
Du kannst die Formel umstellen, so viel du willst.
Trotzdem ist die Stirnfläche des Fahrzeugs bei Berechnung des cw-werts in der Formel enthalten und somit für den Vergleich von Bedeutung.
Und somit ist auch eine direkte Vergleichbarkeit von Fahrzeugen gegeben. Da jeweils die individuelle Stirnfläche des Fahrzeugs berücksichtigt wird.
Ich denke, dass du hier den Zusammenhang etwas falsch interpretierst.
Der Cw-Wert selbst wird aus den Messwerten für die Widerstandskraft Fw, Luftdichte und Luftgeschwindigkeit ermittelt. Die Querschnittsfläche muss dafür auch bekannt sein.
Aber, der Cw-Wert ist danach eine normierte dimensionslose Zahl, die lediglich ausdrückt, wie aerodynamisch günstig ein umströmter Körper gestaltet ist. Mehr nicht. Man kann mit dem Cw-Wert allein keinerlei Aussagen über den Verbrauch treffen.
Möchte man auf den Verbrauch schließen und die unterschiedlichen Fahrzeuge miteinander vergleichen, muss man den Cw-Wert zwingend mit der Querschnitsfläche multiplizieren (CwA-Wert).
Nur als Beispiel:
Ein Zeppelin dürfte einen Cw-Wert von < 0,1 haben. Ein Auto z.B. 0,25.
Würde man nur die Cw-Werte vergleichen, würde man eine Falschaussage treffen, dass ein Zeppelin viel weniger Luftwiderstand als ein Auto hätte.
Weil der Zeppelin eine viel größere Querschnitsfläche als ein Auto hat, wird der Zeppelin einen viel größeren Luftwiderstand haben.
-
Ist zwar Offtopic .... aber wieso ist das soooo langsam geworden?
Wie schonmal geschrieben: Mein 15 Jahre alter Sportage konnte das schon und das ging viel schneller und flüssiger.
Also jetzt nur mit einer normalen Parklücke.
Das könnte eventuell am Radstand/Wendekreis liegen. Der alte Sportage könnte eventuell noch in der Parklücke Korrekturen umsetzen, der EV6 müsste wieder aus der Parklücke rausziehen.
-
Das einzige, was für den Verbrauch in Folge des Luftwiderstandes wichtig ist, ist die Widerstandskraft Fw. Diese Kraft muss der Motor mindestens aufbringen, um die Geschwindigkeit beizubehalten (der Rollwiderstand kommt noch dazu).
Wenn du diese Gleichung nach Fw umstellst,
Screenshot_20260125_134849_Samsung Internet.jpg
siehst du, dass die Widerstandskraft Fw = Cw×A×q ist.
Also muss man die Querschnittsfläche mit dem Cw-Wert multiplizieren, um auf die Widerstandskraft zu kommen.
Den Staudruck q lasse ich erstmal aussen vor. Er beinhaltet die Luftdichte und die Geschwindigkeit.