Ich frage mich, ob bei Kia in Deutschland jetzt Köpfe rollen werden, denn das Problem wurde hausgemacht:
"Mit 60.391 Neuzulassungen lag die südkoreanische Marke laut Kraftfahrt-Bundesamt zwölf Prozent unter dem Vorjahr. Deutschland-Geschäftsführer Thomas Djuren räumt im Gespräch mit dem Portal Edison ein: „2025 lief nicht ganz nach Plan.“ Mit dem Gesamtvolumen sei man nicht zufrieden, die Ursachen seien jedoch bekannt.
Nicht das Modellangebot habe das Minus verursacht. Kia verfüge über die jüngste Produktpalette aller etablierten Hersteller in Deutschland. Probleme sieht Djuren vielmehr im Vertriebsnetz: Seit Inkrafttreten neuer Händlerverträge im Mai 2024 fehlten an wichtigen Standorten weiterhin Partner, was die Volumenziele belastet habe. "
Weniger Händler = :
- längere Wege für Kunden
- höhere Preise für Kunden, weil weniger Konkurrenz unter den Händlern
- längere Wartezeiten in den Werkstätten
Folge: weniger Neuwagenverkäufe. Um das im Voraus zu wissen, braucht man keine Bildung.
Aber offensichtlich hat man in den höheren Etagen bei Kia in Deutschland zu viel an Bildung.