Kein Video oder doch wenn man sich einen Podcast auf Youtube angucken will aber dennoch interessant.
Im aktuellen Mo/ove Podcast ist Sebastian Bock von Transport & Environment im Gespräch. (Link zur Studie) Dort werden die Daten analysiert und besprochen.
ZitatAlles anzeigenPlug-in-Hybride sollen das Beste aus zwei Welten vereinen: elektrisch im Alltag, flexibel auf der Langstrecke. Doch in der Praxis sieht die Bilanz oft deutlich schlechter aus als auf dem Papier.
In dieser Folge von Moove sprechen Luca Leicht und Gerd Stegmaier mit Sebastian Bock, Geschäftsführer von T&E Deutschland, über die reale Klimabilanz von Plug-in-Hybriden. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum viele PHEVs im Alltag deutlich mehr verbrauchen und emittieren als es offizielle Werte vermuten lassen.
Es geht um die Rolle von OBFCM-Daten, den umstrittenen Utility Factor, die Frage, ob das Problem eher beim Nutzer oder in der Konstruktion der Fahrzeuge liegt, und um politische Fehlanreize rund um Dienstwagen, Tankkarten und Steuerprivilegien.
Außerdem diskutieren wir, wie ein „besserer“ Plug-in-Hybrid aussehen müsste, ob Range Extender die plausiblere Brückentechnologie wären und warum die Regulierung jetzt entscheidend dafür ist, ob Plug-ins als Übergangslösung taugen oder vor allem gut gerechnet werden.
Leider, auf die reale Flotte gesehen, stoßen PHEVs bis zu 5x mehr CO2 als die WLTP Herstellerangabe aus, und die neueren sind sogar schlimmer als die älteren? Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, die konsequent im Nahverkehr elektrisch fahren.
Die Daten werden wohl im Rahmen der HU ausgelesen und aggregiert, was erklärt warum nur die Neuzulassungen aus 2021-2023 in den Daten vorkommen. Die neueren Autos... waren noch nicht zur HU.
Und wenn jemanden die OBFCM Rohdaten der Studie interessieren, kann man sie bei der EU runter laden.