Beiträge von ThomasC

    Mehr Leistung fehlt schon gelegentlich, aber das liegt nicht an mangelnder Maximalleistung, sondern an den Grenzen des Systems Akku / BMS.

    Manchmal fehlt es dem GT schlicht an durch das BMS freigegebenem Stromfluss, wenn das System zu kalt oder warm oder nicht im optimalen Ladezustand ist.


    Insgesamt begrenzt aber meist der Radschlupf meinen Willen zur Beschleunigung.


    Die offiziellen 260 km/h, die Kia dem GT "spendiert" hat, sind schon ein Statement, finde ich. Da braucht man auf deutschen Autobahnen schon eine gute Bremse, um das wieder einzufangen. Mit der Serienbremse des GT muss es für mich wirklich nicht schneller sein.


    Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre es bessere Aerodynamik, um auch bei flottem Autobahntempo, zwischen 170 und 190 sparsamer zu sein.

    Gibt es für den EV6 GT mit 585PS eine Möglichkeit die PS oder Endgeschwindigkeit mit Softwareupdate o.ä. zu erhöhen?

    Mir hat in einer einzigen, vollkommen sinnlosen Situation mal ein wenig Endgeschwindigkeit gefehlt, aber ich weiß nicht, ob ich tatsächlich mehr brauche, außer auf der Rennstrecke möglicherweise.

    Bei Tacho 269 ist Schluss, es fühlt sich an, als wäre mehr möglich (und der garstige RS6, der ziemlich exakt so schnell beschleunigt wie der EV6 GT, darf etwas schneller fahren).


    Bei Geschwindigkeiten über 240 km/h wird dem Akku allerdings schnell ziemlich warm, gerade im Sommer. Geht ne Weile, aber man darf dann sowieso nach 80 km den nächsten Schnelllader aufsuchen, um dann langsam zu laden, weil der Akku viel zu heiß ist. Oder vorher ne ganze Weile langsam fahren, bis abgekühlt.


    Technisch sicherlich machbar.

    Jetzt bräuchte es halt nur jemanden der sich mit Kia beschäftigt und das als Marktlücke sieht.

    Kia ist jedoch nicht Audi. Wie viel Nachfrage wird so eine Anpassung haben? Rechnet sich der Programmieraufwand dafür?


    Ob dann eine Prüforganisation die angepassten Leistungs- und Geschwindigkeitsdaten einträgt ist fraglich. Ebenso die Garantie von Kia.

    4-Jahre 46.000 km

    ...spricht ja eher dafür, dass es ein Wenigfahrerfahrzeug ist. Dann finde ich Rost an der Bremsanlage gar nicht ungewöhnlich, wenn man nicht ganz gezielt mit stärkeren (also wirklich bewusst stark) Bremsungen ganz regelmäßig ca. alle 1000 km oder nach einer feuchten Nacht oder Regen die Scheiben freibremst.


    Im Übrigen finde ich einen Satz Reifen inklusive Montage plus Inspektion plus hintere Bremsscheiben gar nicht teuer.

    Welchen Anteil hatten denn die Scheiben inklusive Montage?

    Das Thema biegt gerade in eine ganz komische Richtung ab.

    Bremsen sind sicherheitsrelevante Bauteile - für mich gehört das in die Hand von Fachleuten mit dem passenden Werkzeug.

    Da Bremsen jedoch auch Verschleißteile sind, daher nicht unter die Kia Garantie fallen, kann es Kia nicht verhindern, dass sie im Zweifel von einem anderen als dem eigenen Servicepartner getauscht werden.

    der EV6 ist etwas teurer

    In einer Vergleichsgruppe mit ähnlichen Merkmalen ist der EV6 tatsächlich eher günstig, die Fahrzeugkategorie wird jedoch eher von Dienstwagenfahrenden bestellt, die einen Hang zu europäischen Fahrzeugen haben.


    Privatleute gucken eher auf den Preis und landen in anderen Fahrzeugkategorien, die glücklicherweise auch inzwischen elektrifiziert werden. Dafür ist der EV2 ein richtig schönes Beispiel, finde ich. Bräuchte ich ein reines Stadt- und Kurzstreckenauto, der wäre ganz klar in der engeren Auswahl.