Beiträge von BitBender

    Das habe ich schon verstanden. Ich habe das Dokument von VTT gelesen, da steht das auch klar drin.

    Damit begibt sich VTT aber in keine Abhängigkeit, denn als staatliches Institut müssen sie sich nicht mit Donut Lab gut stellen, um ihre finanzielle Existenz zu sichern.


    Die bisherigen Daten sind natürlich kein vollständiger Beweis für die extrem hoch gegriffenen Behauptungen von Donut Lab, sondern nur ein erstes Puzzleteil, das zumindest schon mal interessant ist.


    Was sie bisher damit bewiesen haben: sie haben irgendeine Art Energiespeicher an VTT ausgehändigt, der ca. 26Ah Kapazität aufweist, wenn man mit 1C entlädt und sich mit bis zu 11C(!) laden lässt. Die Ladung wird für mindestens eine Stunde gehalten ohne nennenswerten Abfall der Spannung.

    Außerdem zeigen die Daten, dass die Zelle dabei sogar länger eine höhere Leistung aufnehmen kann, wenn sie Temperaturen erreicht, die für bekannte Lithiumzellen extrem schädlich bis gefährlich wären.

    An den Lade-/Entladekurven kann man außerdem erkennen, dass es sich nicht um einen Kondensator handelt, wie zuvor spekuliert wurde. Kondensatoren haben physikalisch bedingt exponentielle Spannungsverläufe beim Laden und Entladen. Das kann man in den gezeigten Daten nicht erkennen.


    Was aber eben bisher nicht gezeigt wurde:

    • Hält die Zelle mehr als die zwei Mal Schnellladen aus?
    • Hält sie die Ladung auch über praxisrelevante Zeiträume?
    • Wie hoch ist die Energiedichte?
    • Wie verhält sie sich bei Kälte?
    • Nimmt sie Schaden bei Tiefentladung?
    • Existiert eine in der Praxis relevante Expansion der Zelle beim Laden? (Wurde im Video verneint, aber gemessen wurde es nicht)
    • Wie verhält sich die Zelle bei Beschädigung/Penetration?
    • Ist die Produktion wirtschaftlich und skalierbar?

    Da das alles nicht beantwortet ist, bleiben natürlich noch erhebliche Zweifel. Aber wissenschaftlich interessant ist die erste Salamischeibe Daten dennoch.


    Nachtrag: hab mir jetzt das Video von "Dracon" angesehen. Ich weiß jetzt, um welchen Kanal ich bei dem Thema in Zukunft einen Bogen machen werde. Die Hälfte der Zeit hat er nur über den (durchaus fragwürdigen) Auftritt des CEO gerantet. Professionell ist anders.

    Ein besseres Video gibt es von "Ziroth", aber auch er macht den Fehler, Schlüsse auf das ganze Bild ziehen zu wollen, obwohl es bisher nur ein einziges Puzzleteil gibt.

    Das ist nichts sagend. Da hat ein Labor im Auftrag von Donut genau das getestet was sie testen sollten. Nichts unabhängiges.

    Nur ist das nicht irgendein Labor, sondern eine Einrichtung, die dem finnischen Staat gehört, dadurch nicht auf die Finanzierung durch den Kunden angewiesen ist und durchaus einen Ruf zu verlieren hat. Von daher eine interessante Entwicklung, auch wenn längst nicht die Zweifel ausgeräumt sind.

    Das erste Scheibchen Informationen kam gestern. Ich hätte ja gerne alle Informationen auf einmal, aber sie wollen es wohl spannend machen.


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    Warum gibt es das nicht in Deutschland und warum nirgends für den Kia EV6?

    Das ist die eigentliche Frage. Ich würde das sofort in Anspruch nehmen.

    Der aufgerufene Preis von 50£ (wenn ich mich richtig erinnere) dürfte alles nur nicht kostendeckend sein. Allein ein Schlüssel kostet über 300€, meine ich. Insofern werden sie das wohl nicht anbieten, weil es HMG richtig viel Geld kostet.

    Ich gehe jede Wette ein, dass die allermeisten der 100 Leute weit überdurchschnittliche Fahrleistungen haben.

    Das ist natürlich kein kompletter Gegenbeweis, aber auf mich trifft das nicht zu und der Defekt trat bei unserem 10 Tage nach Übernahme auf. Da gingen noch quasi 99% der Fahrleistung auf den Vorbesitzer, der in 2 Jahren gerade mal 18.000km gemacht hat. Damit hat die zweite ICCU jetzt in etwa so viele Kilometer hinter sich, wie die erste. Angst habe ich dennoch keine im Alltag. Wäre nur etwas doof, wenn es uns genau jetzt trifft, wo der EV6 aktuell unser einziges Fahrzeug ist, aber auch das bekäme man irgendwie gelöst, zumal ich aktuell nicht damit rechne, dass es wieder vier Wochen Ausfallzeit wären.

    Die Story geht weiter und wird interessant. Sie wollen bald unabhängige Labordaten vorlegen.

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