Argumente für Elektromobilität

  • Als E-Auto-Fahrer erlebt man es ja ab und an, dass mit interessanten Argumenten gegen Elektromobilität gewettert wird. Bspw. sind E-Autos unzuverlässig und gehen reihenweise in Flammen auf... usw.


    Der ADAC hat dazu die diesjährige Pannenstatistik rausgebracht https://www.adac.de/rund-ums-f…dac-pannenstatistik-2026/ und die Tagesschau fasst es kurz zusammen mit "Elektroautos zuverlässiger als Verbrenner" https://www.tagesschau.de/wirt…tatistik-e-autos-100.html


    Ich bin mal gespannt, wie lange noch diskutiert werden muss, ob ein Elektroauto ein Alternative ist...

  • Leute die mit mir über die "Sinnhaftigkeit von BEV vs ICE" diskutieren wollen, ignoriere ich. Die stehlen mir nur wertvolle Zeit. Oder wollen Rage baiten...


    Es gibt sie dennoch, die Lücken die Stand aktuell nicht von einem BEV geleistet werden können (deswegen habe ich neben dem EV6 noch ein paar Verbrenner) - aber sie werden zusehends kleiner. :)

    Seit 10/2023 -> EV6 GT mit Glasdach in Yachtblau und AHK

  • Es gibt sie dennoch, die Lücken die Stand aktuell nicht von einem BEV geleistet werden können

    Sehe ich bisher auch noch so... Langstrecke, Winter und Anhänger (am besten in Kombination) sind bisher noch die Feinde der Elektromobilität... ;)


    ...aber ich glaube, wir sind auf dem Weg in die richtige Richtung :thumbup:

  • Ja, auch ich lasse mich nicht mit jedem auf eine solche Diskussion ein. Allerdings kann ich dem auch nicht entgehen, denn auch in meinem persönlichen Umfeld gibt es noch viele Petrolheads.


    Um so mehr ist es sinnvoll, sich für solche Diskussionen mit Argumenten zu "munitionieren", zumal sich der Trend in dieser öffentlichen Diskussion gerade zu drehen scheint:


    + Strompreise vs. Spritpreise - das wird immer offensichtlicher

    + Wirkungsgrad E-Auto vs. Verbrenner/Hybrid - erfordert ein wenig Faktenwissen & Verweis auf allgemein akzeptierte/anerkannte Quellen

    + höhere Zuverlässigkeit (die meisten Brandberichte sind entweder Fake News oder betreffen Verbrenner)

    + bessere Umweltbilanz - das ist der schwierigste Punkt, da man hier in die CO2-Bilanzen der Batterieproduktion einsteigen und sie in Relation zu den CO2-Einsparungen im Betrieb setzen muss. Aber auch hier zeigt sich ein Break-Even Punkt noch in den ersten Paar Betriebsjahren des Fahrzeugs. Hier sollten wir mal ein Paar Fakten & Quellen zusammen tragen.


    - Reichweitenangst - lässt sich mit Verweis auf das mittlerweile recht dichte Ladenetz und das zunehmenden Angebot günstiger Ad-Hoc Angebote relativieren

    - Tarifdschungel (gilt wohl hauptsächlich für Privatnutzer) - erfordert nach wie vor detaillierte Routenplanung & Rechercheaufwand für passende Ladekarten/-Apps, wenn man auch auf Reisen günstig laden will. Hier warte ich nach wie vor auf regulatorische Eingriffe der Politik...

    - Wertverlust der E-Autos durch Alterung/Kapazitätsverlust der HV-Batterie - hierzu gibt es im Moment eine sehr gemische Informationslage, wobei immer mehr seriöse Berichte über Batterielebensdauern auftauchen, die besser als erwartet sind. Das ist relevant für den BEV-Gebrauchtmarkt; hier dürften allgemein anerkannte Akkutests wie Aviloo zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen.


    Wer hat noch mehr Pro- & Contra Argumente zu bieten?

    KIA EV6 GT-Line 77kWh RWD P5 P6 WP in Yachtblau met. MJ '23 seit 04/24, also ein Vor-Facelift Modell.

  • Anschaffungspreis bzw. für *sehr* viele Nutzer eben auch die Gebrauchtpreise für brauchbare Fahrzeuge.

    Theoretisch hätte ich auch mit einem EV9 meine Bedürfnisse an ein offroadfähiges Zugfahrzeug decken können...aber für die Differenz im Anschaffungspreis im Vergleich zum jetzigen GL kann ich extrem lange auch vollkommen überteuerten Diesel erwerben.

    Es gibt halt schlichtweg noch keine 20 Jahre alten BEV mit 2,5to (3,5 kann der GL) Anhängelast.
    Wie die dann mit 20 Jahren sind, ob noch brauchbar oder eben nicht mehr, das wird sich noch zeigen.

    Seit 10/2023 -> EV6 GT mit Glasdach in Yachtblau und AHK