Schaut Euch doch mal den neuen Atto 3 EVO an.
Naja, wenn einem das allerwelts Design gefällt ![]()
Schaut Euch doch mal den neuen Atto 3 EVO an.
Naja, wenn einem das allerwelts Design gefällt ![]()
Warum? Beides e-Autos, vergleichbare Größe des Kofferraums, (...)
Klar, es gibt generelle Gemeinsamkeiten – zum Beispiel hat auch der Ford Mondeo einen etwa gleich großen Kofferraum.
Ansonsten sind Atto3 und EV6 zwei verschiedene Fahrzeugkategorien, und von daher (für mich jedenfalls) schwer vergleichbar.
Den BYD Atto 3 EVO mit dem EV 6 gleich zu stellen kann ich nicht nachvollziehen - und damit - nicht böse sein - Schluss mit dem Quatsch. Das Thema lautet schließlich
und nicht "Welches Auto würdet Ihr statt dem EV6 kaufen". Könnte vielleicht ein eigenes Thema werden, falls es in dieses Forum passt.
Der BYD Atto 3 EVO schaut langweilig aus. Nein, sogar hässlich...
Am Wochenende bin ich das Erste Mal mit meinem GT eine längere Strecke gefahren. 2x 500KM Hin und zurück. Das Fahrwerk aus meiner Sicht passt genau. Nicht zu hart, nicht zu weich. Perfekte Mischung aus Komfort und Sportlichkeit. Mit den Sitzen bin ich auch mega happy. Meine Beifahrerin ebenfalls. Keine Rückenschmerzen nach 6 Stunden. Verbrauch lag bei den einzelnen Segmenten zwischen den Ladestops immer zwischen 28-31kwh auf 100KM. Immer nach StVO gefahren und bei freier Fahrt links im Verkehr mitgeschwommen. Man ist ja kein Verkehrhinderniss mehr, mit dem EV6 GT ![]()
Insgesamt zwei Ladestops pro Strecke. Das ging easy mit EnBW. Die hatte ich in der Ladeplanung gefiltert und priorisiert. Ärgerlich war, das eine EnBW Ladestation in Köln Ehrenfeld auf einem verschlossenen Bauhaus Parkplatz nicht zugänglich war. Gibt es sowas öfter? Und auf einer Raststätte wurden 4 Ladepunkte angezeigt (2x 50kwh und 2x300). die beiden Supercharger waren belegt und die 50er defekt. Also hieß es erstmal 15 Minuten warten ohne zu Laden.
Das HDA hat gut funktioniert, löst bei mir aber immer noch mehr Stresshormone aus, als das es das Fahren erleichtert. 100% vertraue ich dem nicht, Zum Großteil bin ich ohne Assistenten gefahren.
Also mein Fazit ist: immer wieder GT kaufen. Mir ist wirklich nichts negatives aufgefallen. Beim nächsten Modell könnte die Batterie einfach eine größere Kapazität haben, das man solche Strecken mit einem Ladestopp schafft ![]()
(...) Ärgerlich war, das eine EnBW Ladestation in Köln Ehrenfeld auf einem verschlossenen Bauhaus Parkplatz nicht zugänglich war. Gibt es sowas öfter? (...)
Ja, leider! EnBW steht ja oft auf Bauhaus-Parkplätzen – und die sind hier und da abends und am Sonntag geschlossen. So bereits erlebt in Kiel, Schwerin, Dortmund...
Nur interessehalber: Wären die Säulen denn nutzbar wenn man herankäme oder haben diese ENBW auf Geschäftsparkplätzen nur "Öffnungszeiten" wie die zugehörigen Geschäfte?
Ein Grund mehr keinen EV6 (wieder) zu kaufen, nicht zugängliche Ladesäulen von EnBW. 🤬
Nur interessehalber: Wären die Säulen denn nutzbar wenn man herankäme oder haben diese ENBW auf Geschäftsparkplätzen nur "Öffnungszeiten" wie die zugehörigen Geschäfte?
Die von mir angegebenen EnBW-Säulen wären tatsächlich nutzbar gewesen – das jeweilige Gelände war durch Schranken für Fahrzeuge unzugänglich...
Nun zurück zur Eingangsfrage: Würde ich mir den EV6 GT Facelift noch einmal kaufen?
Ganz klar: Ja. Nach meinem jetzigen Stand sogar ein fast uneingeschränktes Ja.
Ich fahre den Wagen jetzt seit knapp fünf Monaten und habe mittlerweile rund 19.500 Kilometer damit abgespult. Bis auf eine klappernde Heckklappe hatte ich bislang tatsächlich keinerlei Probleme. Gut – bei einem fünf Monate alten Auto sollte das auch so sein. 😉
Was mich aber nach wie vor begeistert, ist die Kombination aus Alltagstauglichkeit und Leistung.
Im Eco-Modus ist der EV6 absolut komfortabel und entspannt zu fahren. Gleichzeitig hat der GT für ein Auto dieser Größe und vor allem dieses Gewichts ein wirklich, wirklich gelungenes sportliches Fahrwerk. Und leistungsmäßig gibt es für mich ohnehin nichts zu diskutieren: Der GT ist über jeden Zweifel erhaben.
Ich komme ursprünglich aus einer ziemlich sportlichen Ecke. Vor dem EV6 GT hatte ich unter anderem einen Audi RS3 und einen TTRS Roadster, teilweise mit HGP- bzw. MTM-Tuning. Danach bin ich mit Cupra Born und ID.3 rund sechs Jahre und insgesamt gut 150.000 Kilometer elektrisch unterwegs gewesen.
Und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich bin heilfroh, jetzt den EV6 GT zu fahren.
Für mich persönlich bietet Kia mit dem EV6 GT Facelift derzeit ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das ich so bei keinem anderen Auto sehe.
Ein kleines Beispiel dazu:
Mein Nachbar hat sich vor kurzem voller Stolz einen zwei Jahre alten Porsche Taycan GTS geholt. Letzte Woche meinte er dann sinngemäß: „Komm, wir fahren mal schnell auf die Autobahn, dann wirst du mal abgeledert.“ 😄
Tja … bei etwa 180 km/h musste er mich dann vorbeifahren lassen.
Und genau solche Momente hatte ich mit dem EV6 GT mittlerweile einige. Man fährt irgendwo auf der Autobahn, beschleunigt und sieht den anderen förmlich an: „Was zum Teufel ist das denn?“
Dass es sich dabei um einen Kia handelt, erwartet offensichtlich niemand.
Und wenn man dann noch erzählt, dass das Auto nagelneu, noch nie zugelassen und inklusive Schiebedach 54.000 Euro gekostet hat, wird das Erstaunen meistens noch größer.
Natürlich gibt es das große Manko – und da sind wir Deutschen vermutlich einfach besonders anfällig:
Das Image.
Kia hat eben nicht das Image von Porsche, BMW, Mercedes oder Audi. Das kann man drehen und wenden, wie man will. Aber technisch und fahrdynamisch muss sich der EV6 GT meiner Meinung nach vor vielen dieser Fahrzeuge überhaupt nicht verstecken.
Und dann reden wir eben auch über die Preise.
Der EV6 GT kostet in meinem Fall nicht einmal annähernd das, was ein Taycan GTS kostet – und auch bei BMW muss man für ein vergleichbar potentes und entsprechend ausgestattetes Fahrzeug sehr deutlich sehr viel tiefer in die Tasche greifen.
Deshalb ist mein Fazit nach 19.500 Kilometern ziemlich eindeutig:
Würde ich den EV6 GT Facelift heute noch einmal kaufen? Ja. Sofort.
Und würde ich ihn weiterempfehlen?
Ebenfalls ja.
Nicht, weil Kia mir irgendetwas dafür bezahlt oder weil ich hier Werbung machen möchte, sondern schlicht aufgrund meiner bisherigen Erfahrung mit dem Auto.
Natürlich ist das eine sehr persönliche Einschätzung. Jeder hat andere Prioritäten, andere Ansprüche und natürlich auch ein anderes Budget.
Aber wenn man mich heute fragt, ob ich für rund 54.000 Euro ein Auto kaufen würde, das im Alltag komfortabel ist, bei Bedarf richtig sportlich kann, brutal schnell ist, vernünftig Platz bietet und dabei noch verdammt viel Spaß macht:
Ich wüsste momentan nicht, was ich stattdessen kaufen sollte.