Beiträge von sansibar

    Bin da leider leid-geprüft, zuviel hängt dann bei den eigenen Projekten von 'einem' Entwickler ab ...


    Wie ist eure Erfahrung, d.h. diejenigen der bluelinky Anwender - stabil oder eher 'Bastelbude' ?


    VG

    Ich nutze das bluelinky-Modul in iobroker und bin damit ganz zufrieden. Es ist initial tatsächlich eine Frickelei, bis es mal anständig läuft, aber seitdem läuft es stabil.

    Letztendlich hängt aber auch das mehr oder weniger von einem einzigen Entwickler ab.


    Die letzten fünf Monate (seitdem ich es nutze) lief es aber gut, es scheint sich aber auch nicht regelmäßig etwas an der API von Kia zu ändern.


    Machen tu ich aber auch nicht viel damit: Die Klimatisierung per Siri starten (und vor allem einzuplanen) und den letzten Ladestand aus der Cloud (nicht vom Auto!) anzuzeigen, aber das wars schon.


    Aufpassen solltest du nur, dass du das Auto nicht zu oft abfragst (oder am besten die Werte nur aus der Cloud holst mit force_update=false), aber das hast du hier im Thread bestimmt schon mitbekommen ;)

    Das ist leider ein Problem das ich bei vielen Programmierern heutzutage entdecke... es wird nicht mehr "effizient" programmiert, man hat ja genug Rechenpower... einfach so oft abfragen wie es geht und nicht wenn man es braucht oder Sinn macht.

    Meine Erfahrung und Vermutung in diesem Fall ist eine andere: Grid.io muss sich hier über viele verschiedene API‘s unterschiedlichster Art connecten. Da wird halt dann pro API vermutlich nur das Allernötigste getan, dass es halt einfach nur irgendwie funktioniert, damit man sich das auf die Homepage schreiben kann (die berühmten ersten 90%, die nur ein Viertel des Aufwands kosten).

    Dafür, die Kommunikation mit jeder einzelnen API „perfekt“ zu machen oder hier gar auf einzelne spezifische Funktionen, wie cached queries einzugehen, dafür haben die Entwickler heute keine Zeit mehr bzw. dafür werden sie nicht (mehr) bezahlt (die restlichen 10%, in die man drei Viertel des Aufwands stecken muss/müsste).

    Das wird, wenn dann, eher nur bei den API‘s investiert, wo mehr drüber läuft oder welche vermeintlich wichtiger sind: Tesla, BYD oder Vw zum Beispiel.

    5622 kWh von meiner Wallbox (go-e, zeichnet jede Ladung auf), lade auch immer zuhause, wenn es geht
    1229 kWh nur Ionity (KIA-Charge) bei Langstrecken

    Also sogar inkl. Ladeveluste! Dann um so mehr Hut ab vor dem Verbrauch - auch wenn ich keine Ahnung hab, wie du das machst ^^


    P.S.: Die Go-e hab ich auch: Gutes Gerät :thumbup:

    Genau, denn so tivial ist das nun mal leider nicht. Wenn beim Kunden nach der 5. Statusabfrage der 1. Befehl zur Remote-Klimatiasierung nicht funktioniert weil das Auto pennt, wird auch wieder gemeckert...

    Sag ich ja, dass da einige auch nicht zufrieden damit wären: Damit würde man zwar den 12V-Akku schützen, dafür aber z.B. den beschriebenen Fall von dir in Kauf nehmen müssen.


    Lädt man aber z.B. dauerhaft aus dem HV-Akku nach, dann wäre der Standverbrauch des Autos wesentlich höher (einige hundert Watt vielleicht!?), was dann ja quasi den Durschnittsverbrauch nach oben treibt und dazu führt, dass der HV-Akku nach einem halben Tag einige Prozent weniger drin hat, als nach dem letzten Laden: Rate mal, was die Leute dann tun würden... ;)


    (P.S.: Nur der Vollständigkeit halber: Natürlich lädt der HV-Akku den 12V Akku nicht mit einigen hundert Watt, aber ich bin mir sehr sicher, dass so einige Steuergeräte laufen müssen, damit der Schütz des HV Akkus überhaupt getriggert und überwacht werden kann...)

    Moin, das kann es doch alles nicht sein.

    Das E Auto hat den großen Vorteil, dass der 12V Akku jederzeit nachgeladen werden kann, egal ob es eingeschaltet ist oder nicht, im Gegensatz zum Verbrenner, da muss der Motor laufen.

    Darum sollte es diese Problematik überhaupt nicht existieren, denn der 12V Akku reicht doch für deine Aufgabe eigentlich aus, wenn er nachgeladen wird.

    Moment! Nicht falsch verstehen: Ich möchte damit nicht sagen, dass ich glücklich oder zufrieden damit bin, ich wollte lediglich beschreiben, wie es ist. Dass hier noch Luft nach oben ist, da sind wir uns glaub alle einig ;)


    Aber im Fall der andauernden Cloud-Abfragen dauernd aus dem HV-Akku nachzuladen, halte ich persönlich nicht mal für die "richtigste" Lösung. Meiner Meinung nach wäre es auch durchaus legitim, dass wenn z.B. die fünfte Connect-Abfrage innerhalb von einigen Stunden kommt, dass das Auto dann diese Anfragen einfach nicht mehr beantwortet für die nächsten paar Stunden bzw. das Auto einfach weiter schläft. Aber auch damit wären viele sicher nicht zufrieden.

    Hallo, das muss ich noch erröten. Aber wie sollte denn eine Abfrage der Cloud über Nacht den Akku leer ziehen?

    Und warum dann 3 Wochen nicht und dann von 21:00 Uhr bis morgens 7:00 Uhr?

    Torsten

    Warum das in drei Wochen nicht passiert, kann ich dir nicht erklären. Ich wundere mich auch etwas, dass du das noch erörtern musst, aber hier hat Walter mal einen schönen Verlauf seiner 12V-Batterie gepostet: So sollte es nicht aussehen: Alle Steuergeräte werden alle xx Minuten geweckt, um die aktuellen Daten in die Cloud zu schicken und brauchen dann wieder eine ganze Weile, bis sie wieder schlafen gehen.

    Jede dieser Abfragen kostet ein klein wenig Kapazität aus dem 12V Akku: Hat er vielleicht grad viel Kurzstrecke hinter sich und ist es kalt, können zu viele Abfragen die Batterie über Nacht leer ziehen...


    Noch dazu kommt, dass die 12V-Batterien, die Kia im EV6 verbaut, nicht die besten zu sein scheinen.

    Dann weiß wohl niemand hier im welchen zustand die Batterie war als sie morgens leer war ?

    Dass du da einen extra Batterietester hast, habe ich nicht verstanden gehabt, mea culpa :)

    Ich kann dir zu meiner Batterie sagen, dass die Spannung morgens als nix mehr ging unter 4V lag (3,6V oder so). Mit dem Ergebnis habe ich auch gar nicht mehr versucht sie weiter zu testen oder zu retten: Wenn sie mal so tiefentladen ist, ist eine vollständige Erholung und ein zuverlässiger Betrieb eher unwahrscheinlich.

    ...mal an alle die ihren 12V EN Batterie gegen eine 12V AGM Batterie tauchen wollen.


    Ich glaube nicht das es viel hilft, da eine 12V AGM-Batterie eine andere Ladekurve hat, bzw. eine höhere Ladeschlusspannung. Oder kann man das im 12V BMS vom EV6 einstellen? Wenn nicht wird die neu AGM-Batterie auch nicht richtig/komplett geladen und es ist früher oder später das selbe Problem da.

    Ich habe vor einigen Monaten auch eine AGM eingebaut. Einstellbar ist da natürlich nichts im (soweit ich weiß nicht vorhandenen) 12V BMS des EV6, aber ich wählt den AGM Typ, da er einfach ein paar Vorteile für mich hat, bspw. höhere Zyklenfestigkeit und er ist tiefentladefester als eine Standardbatterie. Desweiteren war der "Aufpreis" von Standard auf AGM derart gering, dass es mir die (vermeintlich) höhere Zuverlässigkeit wert war.

    Ob sie länger hält, kann ich aber auch erst berichten, wenn sie eines Tages mal tot ist ;) Sie hat mir aber jetzt schon ungefähr 5 mal länger zuverlässig gedient, als die originale Batterie :D

    Wo hast du diesen SOH denn ausgelesen bzw. wie hast du diesen ermittelt? Ich glaube nämlich nicht, dass das Auto bzw. CarScanner tatsächlich den SOH einer "dummen" 12V-Batterie ohne innere Sensoren oder langfristige Messungen von außen irgendwie ermitteln kann.

    Wenn du den SOH per CarScanner ausgelesen hast: Hast du nach dem Einbau deiner neuen Batterie diese auch im Auto angelernt (also in der Werkstatt per Diagnosegerät)? Wenn nicht, dann ist der Wert, den du da siehst eher noch der Wert der "alten" Batterie: Denn woher soll denn dein Auto wissen, dass da eine neue drinnen ist? ;)