Na ja, aber vergisst du dabei nicht den Anlaufstrom? Also den Strom, der durch den Anlasser fließt, wenn er steht und gerade an die Spannungsquelle geschaltet wird. In diesem Moment wird dieser aber die 170 A deutlich überschreiten. Die 170 A gelten ja nur in der Drehbewegung unter Volllast.
Klar der Anlaufstrom ist nur eine kurze begrenzte Zeit da, aber eben vorhanden.
Da hast du Recht, da hab ich tatsächlich nicht dran gedacht ![]()
Ich finde da aber auch keine so richtig zuverlässigen Aussagen dazu im Netz, teilweise ist von 1000A (bei großen Dieseln) für bis zu 0,5 Sekunden die Rede - scheinbar aber schwer zu messen, wegen der kurzen Dauer.
Spielt aber vielleicht auch gar keine so große Rolle, denn trotzdem ist die 12V Batterie des EV6 eine wirklich "ganz normale" Autobatterie, die halt das bereit stellt, was sie bereitstellen kann: Bei (laut Norm) -18Grad sind das gemäß Aufdruck 550A für mindestens 30 Sekunden, bei den jetzigen Außentemperaturen sind das vielleicht eher so 700A und für so eine kurze Dauer evtl. sogar noch mehr.
Im schlechten Fall braucht so ein "1000A"-Starter dann halt ein paar Millisekunden länger, bis er auf Normdrehzahl ist, denn er bekommt ja aus der Batterie nicht mehr raus, als die hier beispielhaften 700A. (Es ist ja nicht so, dass ein Verbraucher mehr aus einer Batterie rausholen kann, als sie technisch abgeben kann und dann "abraucht" o.ä.)
Ich bin mir rein von den technischen Werten her sehr sicher, dass man mit der EV6 Batterie die meisten Autos fremdgestartet bekommt. Allerdings mag das Argument von OlafSt durchaus valide sein, dass man sich damit elektronische Störfrequenzen ins Auto holt - ob das in der Praxis tatsächlich einen Einfluß hat, kann ich nicht beurteilen.
Ähm... Wir schweifen ab!
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