Beiträge von ev6gtline

    Den meisten wird das so oder ähnlich schon klar sein, aber vielleicht hilft es jemandem, das Thema Traktions-Batterie beim Elektroauto besser zu verstehen. Also viel Spaß mit dem Lesen oder Ignorieren dieses Themas ;)

    Leistung = Arbeit / Zeit und kann in kW angegeben werden.
    Arbeit (oder auch "Energie") = Leistung * Zeit und kann in kWh angegeben werden.

    Geht es also um die Speicherkapazität von (aufladbaren) Batterien paßt kWh, weil es darum geht, wie viel Arbeit mit der darin gespeicherten elektrischen Energie geleistet werden kann.

    Beim Entladen der Batterie über einen Zeitraum mit einer bestimmten Leistung (gemessen in kW) wird eine Energiemenge (gemessen in kWh) entnommen.

    Umgekehrt gilt das beim Laden, wenn mit einer bestimmten Leistung (gemessen in kW) eine Energiemenge (gemessen in kWh) in der Batterie gespeichert wird.
    Ohne auf Verluste einzugehen, kann man also als Abschätzung z.B. überschlagen, dass bei einer (kontinuierlichen) Ladeleistung von 200 kW und einer Ladedauer von 15 Minuten (0,25 h) eine Energie von
    200 kW * 0,25 h = 50 kWh
    in der Batterie gespeichert wird.

    Und wenn man auf der Autobahn bei 110 km/h ungefähr 20 kW (oder was immer da realistisch ist beim EV6 und je nach Bereifung) braucht, um alle Widerstände (v.a. Luft- und Roll-) zu überwinden, dann wird jede Stunde Fahrtdauer
    20 kW * 1 h = 20 kWh

    an Arbeit verrichtet, bzw. Energie benötigt und die Batterie entsprechend entladen.


    Läuft in der Zeit die Bordelektronik und Klimaanlage mit einer Gesamteistung von 1 kW, erhöht das den Energiebedarf in dieser Stunde um 1 kWh: 1 kW * 1 h = 1 kWh


    Da bei hohen Geschwindigkeiten der Luftwiderstand der bei weitem größte Widerstand ist und dieser außerdem quadratisch zur Geschwindigkeit steigt, macht das deutlich, warum schnelle Fahrten auf der Autobahn die Batterie "leersaugen".

    Es sei: bei 110 km/h eine Leistung von 20 kW zum Beibehalten der Geschwindigkeit erforderlich.

    Bei 160 km/h werden demnach in der Größenordnung von (160/110)2 * 20 kW = 42 kW nötig, um die Geschwindigkeit zu halten.


    Wenn man also zwischen oberem und unterem Batterieladungsniveau 60 kWh Spielraum hat, kommt man damit bei 110 km/h etwa 60 kWh / 20 kW = 3 h aus und in der Zeit 110 km/h * 3 h = 330 km weit.

    Bei 160 km/h sind die 60 kWh in ca. 60 kWh / 42 kW = 1,42 h (1:25) entladen und man ist in der Zeit knapp 160 km/h * 1,42 h = 230 km weit gekommen.


    Da sind ein paar Annahmen für Rechnungen dabei, aber der Rahmen sollte einigermaßen stimmig sein.

    Ist es vielleicht denkbar, genau wie vor $PLATZHALTER Jahren, auf Verkehrszeichen zu achten und sich daran zu halten?

    Mir geht es an die Substanz, wenn Autofahrer sich blind (in dem Fall sogar fast im wörtlichen Sinne) auf Assistenzsysteme verlassen, statt wachsam und aufmerksam am Straßenverkehr teilzunehmen; für so was ist Autofahren einfach zu gefährlich - für einen selbst und andere!

    ...dann gäbe es auch weniger Anlaß über Updates und deren Auswirkungen zu mosern... also wenn Assistenzsysteme als Unterstützung und nicht als maßgebliche Orientierung genutzt werden würden.

    Zum Thema Update auf USB Stick, erster Test mit dem Updater unter LInux war ohne Probleme. Gut, durch WINE wird der Stick nicht vom Updater erkannt. Aber Daten manuell auf den Stick kopiert und fertig.

    Ich schaffe es aktuell nicht einmal, von https://update.kia.com/EU/E1/navigationUpdate den Updater für Windows herunterzuladen. Wenn ich darauf klicke, werde ich zum Updater für MacOS geschickt und umgekehrt.

    Gibt es dafür einen Trick?

    Ja, ich habe derzeit auch noch einen Windows-Rechner, aber ich werde in naher Zukunft alles Windows in die Tonne treten und nur noch auf Linux arbeiten. Wenn es gar nicht anders geht, werde ich mir eine virtuelle Maschine mit Win einrichten. Aber bevor ich so weit gehe:


    weiß jemand, wie man ein Update auf Linux vorbereitet?


    Mit das Beste, was die Suche dazu geliefert hat, ist der von mir zitierte Beitrag 😅