Beiträge von Gernnold

    Endlich verstehe ich wo Dein Problem liegt.

    Vorne schreibst Du, das die 12V Batterie immer ge laden wird, sobald 14,x V anliegen.

    Das wäre immer so.

    Aber am Ende schreibst Du, das wäre natürlich nicht so, wenn die 12V Batterie voll ist.

    Dann siehst Du auf die andere Seite der Klemme und redest davon dass das die Chemie sei. Also doch nicht immer?

    Viele Leute glauben, das eine 12V Batterie 12V hat. Die hat sie eigentlich nie. So 13,7V .

    Aber ich sehe da doch 14,5V.

    Ja und die 14,5V kommen aus der Lichtmaschine.

    Wenn Du die Spannung für lange Zeit dran hast, wird eine intakte Batterie diese 14,5V auch haben. Klemmst Du Batterie ab, hast Du für wenige Sekunden die 14,5V an den Batterie klemmen messen.

    Aber, das ist zwar immer noch so, aber macht man heute nicht mehr, weil man für die verbrenner-Rekuparation etwas braucht wohin man die Energie packt. Zurück in den Tank geht nicht. Also nutzt man sie um die 12V Batterie zu laden. Darum wird heute die 12v nicht mehr ganz vollgeladen.

    Aber wie soll das denn gehen?

    In dem man die Referenz Spannung kleiner macht.

    Damit ist die Spannung auf der Batterie einen Hauch höher und es kann keine Strom mehr in die Batterie fließen.

    Raus kann er schon.

    Das will man heute haben, denn wenn man rekuperiert hat, hätte man ja keinen Platz Mehr, weil die 12v voll und wäre es wie früher bleibe sie es auch, weil früher die Lichtmaschine das Licht allein versorgte. Es erfordert schon einiges an verkreuztem Denken. Und wenn Deine Aus Bildung 40 Jahre her ist, hast Du das noch anders gelernt.

    Siehst Du ein, das man den Ladestrom steuern kann?

    Und selbst wenn die Spannung 14,5V beträgt die 12v Batterie nicht geladen wird, weil die Batterie intern schon einen Hauch über 14,5V liegt.

    Da man aber keine volle Batterie mehr will, stellt man die Referenz Spannung auf 13,5 V. D.h. die Batterie liefert während der Fahrt die Spannung, den Strom ins Netz.

    Das sind anfangs auch noch 14,x Volt. D.h. mit deinem Voltmeter kannste garnicht sagen, ob die 12v geladen wird oder einfach nur voll ist.

    Dazu muss man den Strom messen. Und dir ist es sicher schon aufgefallen, das vom Minus pol 2 Kabel ab gehen.

    Ein dünnes und ein paar cm weiter ein dickes. Das Stück dazwischen nutzt der Wagen um den Batterien Strom zu messen um die Referenz Spannung so

    einzustellen, das der Strom in der gewunschten Höhe und Richtung fließt. Das hat man früher nicht gebraucht, da waren es immer 14,5V, wir Du sagst.


    Aber der EV rekuperiert doch mit seinem großen Akku?

    Die 250Wh in der Blei helfen doch nix. Die Energie müsste ja außerdem erst in den HV rekuperiert werden und dann auf 12v DCDC wandelt werden. Was erzählst Du da?

    Wenn Du Deinen Akku tankst, dann doch meist bis 80%.

    Warum?

    Um ihn zu schonen. Ja. Aber auch weil, die Ladekurve zeigt, dann immer weniger Strom in den Akku fließen kann.

    Macht doch nix, schont den Akku.

    Ja. Aber um die 20% von 80 auf 100% zu laden braucht man merklich länger als bei von 20 auf 40%.

    Ist doch egal, ich kann ja fahren, auch wenn die 12v geladen wird, was soll der Quatsch, Kia.

    Du übersiehst, das da ein DCDC Wandler drin ist, dessen Wirkungsgrad um so schlechter wird, je weniger seiner maximal Leistung er liefern muss.

    Einfach sein eingeschaltet sein kostet Energie.

    Und es ist im EV jedes einzelne Watt wichtig, da Reichweite.

    Und so wird auch in einen BEV die 12v nicht mehr ganz voll geladen und sogar sehr weit runter entladen, so dass der Wirkungsgrad optimal ist, und schön lange mit schön viel Strom geladen wird. Möglicher Weise hat Kia hier übertrieben und lässt die 12V zu weit leer werden. Und so parkt eine beinahe tiefe entladene Batterie bei minus 10C

    .


    Böse Zungen behaupten, das das nicht gut für die Batterie sei, was zu mehr Umsatz führt.

    Aber das sind Spinner.


    Ich hoffe es wird klar dass es durchaus einen speziellen Ladestrom gibt und man dafür keine 2. Leitung braucht?



    Um beim Wasser zu bleiben:

    Dein Beispiel kann ich mir nicht vorstellen. Zum einen haben unserer Wasser Anschlüsse meist Rückschlag Ventile um eine Verschmutzung des hallben Stadtnetzen zu verhindern. ausser dem müsste das gesamte Wasser im Rohrsystem abgehoben werden. Wie viele Wasser willst Du da rein pumpen?

    Deine Vorstellung vom "rein drücken" ist nicht richtig.


    Ich nehme lieber 2 Eimer.

    Also 2 Wassereimer. Die sind am Boden mit einen Schlauch verbunden. Der eine ist fast voll und der andere fast leer.

    Was passiert wenn man den Hahn im Schlauch öffnet?

    Das Wasser fließt bis beide gleich voll sind. Also beide in etwa halb, oder nicht?

    Nun hat der eine einen Wasserstandsregler der den ersten Eimer konstant gefüllt auf 14,8l oder 13,8l hält. Was passiert nun?

    Es fließt ständig Wasser nach bis der Wasserstand ausgeglichen ist...

    Und dann passiert nix mehr.

    Hey toll.

    Was wäre ein Vergleich der nicht hinkt?


    Also nehmen wir einmal an der 2. Eimer wäre etwas flacher als der erste, dafür mit einem größeren Durchmesser.

    Was passiert nun?

    Ohne Regler würde beide Eimer wieder gleich hoch gefüllt werden, klar.

    Nun wird der Regler für die Frischwasser Versorgung aktiviert und hält den Stand des ersten auf fast voll.

    Und beim 2.?

    Der läuft über, Klar, weil sich der Druck nicht aufbauen kann mangels einer Eimerwand in der nötigen Höhe.

    Die Batterie fängt an aus zugasen, denn mehr als voll geht nicht.

    Ganz übel, da dabei Wasser verloren geht.

    Man muss also den Pegel des ersten Eimers ganz genau auf den max Wert des 2. einstellen.

    Die Lima kann das, weil sie ja den Strom misst.


    Und so kann man einstellen ob und wann geladen wird.

    Da hängt dieser Vergleich auch.

    Denn wenn man den Pegel im ersten senkt, würde ja Wasser aus dem 2. Zurück zum 1. fließen. Das verhindert man durch ein Ventil im Schlauch.


    Dir war nicht klar, das moderne, sog. intelligente Lichtmaschinen ebend nicht immer 14,7V "liefern" sondern auf 13,8V runter gehen wenn der Akku erst zu ca 75% voll ist.

    Das macht der Kia genauso.

    Was Du da Misst ist mal die Spannung der Lichtmaschine und mal die der vollen, gerade geladenen Batterie.



    Beim Verbrenner macht man das, um diese ca 25% erst dann zu laden, wenn man eine Motorbremsung macht.

    Poor man's recuperation.


    Ich weiß nicht mit welchen Mitteln Du mist. Du könntest ja mal ein Oszilloskop abschließen. Vielleicht wird man an Spannungssitzen stehen können woher der Strom bekommt. Einfacher wäre eine Strommesszanzange.

    Ich hoffe Du verstehst nun was ich sagen wollte?

    Hast Du denn in den 3,5 Jahren echt nichts über Sulfatierung gehört? Dann geh zu Google, denn wenn man so gar keine Ahnung hat, war was man suchen soll, dann nutzt Google nichts.

    Ich vermute dass man Dir veraltetes Wissen mitgeteilt hat. Damals war es so, das die Licht Maschine allen überflüssigen Strom zum Batterieladen geschickt hat. Die Batterie war immer knack voll, was gut für ihre Lebens Erwartung war.

    Man mußte damals nicht auf Effizienz achten.

    Heute schon. So sehr dass man heute nicht alles in die Batterie knalltysondern nur dann volllädt, wenn die Motor Bremse aktiviert ist.


    Ich achte jetzt auch auf meine Effizienz und werde nicht kostenlos nachholen was dein Meister und die Berufs Schule nicht geschafft haben.

    Irgendwann muss sich dieses ICCU-Thema doch auflösen! Gibt es keine Hinweise, wodurch ICCU-Defekte verursacht werden?

    Ja. Im Forum dessen Name nicht genannt wird gibt es eine ausführliche Beschreibung durch einen sehr kompetenten Ingenieur, aber Hardcore.

    Es ist so, das Kia beim Layout der Platine der ICCU die nach dem aktuellen Stand der Technik notwendigen Isolationsstrecken nicht eingehalten hat. Sie reichen so gerade eben unter einander, nur zu den Schrauben Köpfen sind sie mit 1,9mm zu knapp.

    Bildet sich Konsens Wasser kommt es zu einem Funken Überschlag der in 5us den einen Transistor zerstört.

    Eigentlich sollte sich gar keine Konsens Wasser bilden können, den Kia hat eine kleine Öffnung für den Druckausgleich des eigentlich als hermetisch dicht angenommen Gehäuses mit einer Membran verschlossen die nur Gase aber keinen Staub durchlässt. Leider ist auch Wasserdampf H2O ein Gas (das war Du über dem Wasserkocher siehst, ist kondensierter Wasserdampf, also feinste Wassertropfen. Die kommen nicht durch die Membran durch. Geniale Technik. Nun ja. Der Wasser

    Dampf kommt durch die Membran durch.

    In der ICCU wird die Luft erwärmt, weil sich die Transistoren wärmen. Wärme Luft dehnt sich aus und pustet durch die Membran raus.

    Wird der Wagen abgestellt so zieht sich die Luft in der ICCU wieder zu sammen und zieht die schön warme Fahrgastraum Luft wieder rein. Diese Luft trägt absolut viel Wasserdampf.

    Das macht aber zunächst noch nichts.

    Jetzt wird der ganze Wagen durch gekühlt. Die Kühlflüssigkeit wird unter 0 Grad kalt. Wenn man jetzt den Wagen einschaltet wird das eiskalte Kühlmittel in die ICCU gepumpt und kühlt die Transistoren auf unter 0C unter den Tau Punkt. Der Wasser Dampf kondensiert zu Tropfen auf den Transistoren und die Luftstrecken werden zu klein und es kommt zum Funken Überschlag. Das wird auch den koreanischen Ingenieuren bekannt sein.

    Sie haben verzweifelt versucht die ICCU zu retten in dem sie die Platine wasserfest gecoated haben, was nur Sinn ergibt, wenn man davon ausgeht, das sich Kondenswasser bildet lt. Chris. Die Box sollte aber hermetisch dicht sein, wie eine Festplatte. Da kann es dann kein Konsens Wasser geben warum das coaten?

    Naja, dann scheinen sie auf die Idee gekommen zu sein, lass uns doch einfach die Druckausgleich Öffnung dicht machen. Übersehen haben sie, das die Steckkontakte nicht luft dicht sind und Luft seinen Weg findet.


    Also es gibt Indizien das die Kia Entwicklung durchaus Ursachen für das Problem kennen, wer aber mal über die Koreanische Arbeitswelt ließe, erkennt das das Problem in der strengen Hierarchie liegt.

    Kein koreanischer Entwickler würde sich erlauben Wider Worte gegen ein Chef Vorschlag zu erheben. In deutschen Laboren sieht es etwas anders aus, was aber Diskussionen bedeutet die Zeit kosten.


    Also ist das Haupt Problem diese unheimlich starke Hierarchie.

    Die Physik kann man überreden, aber den Chef nicht.

    Für viele wird dies der Grund sein sich keine Kia zu kaufen, zu mal Kia auch beim Service sehr schlecht ist.

    Anfänglich dauert die Lieferung einer neuen ICCU 6 Wochen oder mehr. Das kann natürlich auch dem Umstand geschuldet sein, das denen die ICCU schon bei der Herstellung kaputt gegangen sind und man die wenigen zufällig heilen lieber in lukrative Neuwagen gebaut hat.


    Sorry dass dass so lang geworden ist. Und auch, das das alles hier irgendwo schon verteilt steht. Und es ist klar, das das nervt.


    Hm, ich glaube ich mache jetzt auch ne Signatur. So vielleicht?

    " 2. ICCU nach 3000km im 5. Monat, FL"

    Wenn dir nicht klar ist, es nicht nur darum geht, mit wie viel Volt geladen wird sondern auch wann und wie mit der Ladung begonnen wird und wann sie beendet wird muss ich das hinnehmen.

    Nur nochmal ein Tipp

    Es ist halt nicht egal, ob sich der Akku bis 12,5 oder 12,25V entladen darf, ehe er nachgeladen wird.

    So niedrige Spannungen reduziert die Lebenserwartung des Akkus erheblich, tief Entladung, wobei die Spannungswerte eigentlich im Leerlauf des Akkus gemessen werden. Das ist bei Dir sicher nicht erfolgt, oder hast Du die Batterie zum Messen ausgebaut?


    Und Kia hat die ersten Jahre ver sucht für eine möglichst lange Zeit zu laden dabei aber auch immer mit dem maximalen Wirkungsgrad zu arbeiten, auch wenn es dem Akku schadet.

    Das Einschalten der 800V schien kia ziemlich kostspielig zu sein. Und den Akku letztlich vor fast voll mit unter einem Ampere zu laden zu laden ist sehr Verlust behaftet.

    Kia hat an der Ecke zu viel Gewicht auf den Wirkungsgrad gelegt ohne wirklich etwas nennenswertes einzusparen.

    Hier Grundlagen der Elektrotechnik zu vermitteln führt zu weit.

    Das Problem ist doch nicht ob man die Membran gut oder schlecht zukleben kann. Der Ansatz das Atmen der ICCU zu unterbinden ist schlicht Blödsinn solange man sie nicht 100% gasdicht bekommt. Neben dem Feuchte-Thema bleiben dann immer noch die Fehler im Hinblickt auf die hohen Spannungen (Bauteilabstände, Positionierung, Leiterbahn/Pin-Abstände...) - soweit ich den Hardcore Thread verstehe.

    Ja, das Zupappen der Membran bezeugt die absolute Ahnungs- und Hilflosigkeit von Kia. Wie gesagt, dem Projekt Leiter standen Vertrieb und Kunde im Rücken und überhaupt etwas zu tun schickte er den Service mit Kontakt Spray zu den Kunden um die rj45 Stecker behandeln damit es keine Datenfehler mehr gab. Ist natürlich Quatsch, aber die Kunden waren Happy das etwas gemacht wurde. Etwas was Kia völlig wurscht zu sein scheint (Letztlich stellte sich schlampige Programmierung und mangelhaftes/fehlendes Fehlermanagement als Ursache bheraus)

    Das war wohl nicht ganz klar.

    Dieses Ladeverfahren sorgt dafür, das die Batterie langfristig angewendet nicht alt werden kann, nicht dass sie während der Fahrt kaputt gehen. Kia scheint das geändert zu haben. Auch gewollte obsoleszenz muss gekonnt sein.

    AGM kann das entladen laden besser ab. Schau mal in Camper Foren / Webseiten.

    Aber inzwischen sind die auch bei Lithium angekommen seit dem die bezahlbar geworden sind.

    Wobei es zu mindest bisher so war, das Kia zu nächst die 12V solange belastete bis sie unter einen Grenzwert ging und erst dann vom HVLV Wandler der ICCU laden ließ, aber nicht rand voll. Früher lieferte die Lichtmaschine den Strom für das Licht etc. Was übrig war ging in den 12V Akku bis der keinen Strom mehr aufnahm da geladen. Das mochten die Blei-Zellen gerne. Sie wurden auch nie unter 50 oder 40% entladen, weil das auf die Lebens Dauer schlug.

    Jetzt scheint Kia die Batterie kaputt zu laden.

    Kia hat bei der Konstruktion physikalische Grundprinzipien ignoriert. Das kann man nicht weg reparieren.

    Kia weiß dass selbst, denn sonst wären sie nicht auf die alberne, hilflose Idee gekommen, den Breather mit Sekundenkleber zu zu schmieren. Das Membran Material ist PTFE. Ich glaube die meisten wissen wie gut sich PTFE kleben lässt.


    Kia ihr macht Harakiri wenn ihr das aussitzen wollt und nicht den Umgang mit den Kunden verbessert. Wertschätzend.

    Schmeißt den Typen raus, der diese Fehlkonstruktion be halten will.