Es geht ja nicht um die 7°-Grenze (die aus dem Zitat von Michelin stammt), sondern darum, dass Sommerreifen im Sommer und Winterreifen im Winter in ihren "Disziplinen" jeweils besser sind als Ganzjahresreifen. Das ist der Grund, warum ich bei meinem GT im Frühling und Herbst die Reifen/Räder wechsele. Aber noch einmal: Wer gerne GJR fährt, ist ja frei in seiner Entscheidung – nicht mein Beritt...
In welchen Disziplinen ist ein Winterreifen besser? Das sind Schnee, Schneematch und bedingt Eis.
Aber genau um dieses Glauben an die +7°C geht es. Fakt ist, dass es viele Testergebnisse gibt, die beweisen, dass ein Sommerreifen (kein Sportreifen) auch bei 0°C oder leicht darunter auf dem Asphalt besser als ein Winterreifen bremst. Die +7°C hat die Reifenindustrie vor vielen Jahrzehnten "erfunden", was sich in den Köpfen festgesetzt hat.
Das ist die Physik, weil beim Abstützen des Reifens im Asphalt die weichen Lamellen eines Winterreifens kontraproduktiv sind.
Wo diese Lamellen gut funktionieren, ist der Schnee oder Schneematch.
Wenn man öfters auf solchen Straßen unterwegs ist, dann sind sicherlich die Winterreifen dringend anzuraten.
Und die serienmässigen Sommerreifen des EV6 GT sollte man bei unter +10°C auch nicht fahren, weil es sich um "extreme" Sportreifen handelt, die dann ganz schlechten Grip aufweisen. Dann ist ein Winterreifen in der Tat besser als PS4s von Michelin 😇
Da wir auf unseren Autos (4×) keine Sportreifen und im Winter so gut wie nie Schnee haben, fahren wir aus oben genannten Gründen ganzjährig Sommerreifen wegen besserer Performance als Winterreifen. Und sollte es ein Tag mit Schnee geben, dann kann man an diesem Tag auch Öffis nutzen (noch nicht vorgekommen).