Beiträge von Seniornerd

    So, nun habe ich mein erstes eigenes Dashboard fertig.
    Cockpit.jpg

    Mittlerweile bin ich mit meinem Wagen ca. 800km gefahren und habe dabei das Verhalten des Dashboards beobachtet.


    Meine Heimfahrt aus Prag hatte ich mit 72% SoC angetreten und zwei Ladestopps vorgesehen: einen in Beroun/Tschechien und einen in Wernberg-Köblitz kurz hinter der tschechisch-deutschen Grenze. Wie zu erwarten war, schlug das KIA Navi völlig sinnbefreit einen Ladestopp in Beroun nach ca. 30 gefahrenen Kilometern vor.


    Ich habe mir den durchschnittlichen Energieverbrauch nach dem letzten Ladevorgang angesehen – er lag bei 20kWh/100km, und dann im Dashboard die hoch gerechnete Reichweite bis 20% SoC für diesen Verbrauchswert angesehen. Er entsprach exakt der im KIA Navi angezeigten Entfernung bis Wernberg-Köblitz, wo ich entsprechend der Hochrechnung mit 20% SoC ankommen sollte.


    Also ließ ich den Ladestopp in Beroun aus und fuhr direkt weiter nach Wernberg-Köblitz; dort kam ich mit (glaube ich) 25% SoC an. Die Reichweitenabschätzung – auch wenn sie konservativ ist - funktioniert also.


    Eine genauere Beschreibung des Dashboards, der dafür verwendeten Parameter, die Nutzung der angezeigten Daten, der Anpassung an andere EV6-Varianten sowie der Übertragung der nötigen Daten zur Carscanner-App und der Download-Links findet Ihr hier.

    Vorbemerkung zur Installation

    Da die Dashboards auf neu erstellte PID-Sensoren verweisen, müssen zwei Dateien in der Carscanner App installiert werden: <dashboard.json> für die Dashboards und <custompids.csp> für die PID-Sensoren.


    Um die Dateien als Anhänge im Forenbeitrag hochladen zu können, habe ich die Dateien in <dashboard.json.txt> und <custompids.csp.txt> umbenannt. Nach dem Herunterladen musst Du die Datenamen ändern, indem Du „.txt“ (incl. dem Punkt) aus den Dateinamen entfernst.


    Weil Carscanner ein Hinzufügen eines einzelnen Dashboards nicht erlaubt, enthält die <dashboard.json> Datei die bekannten 27 Dashboards plus das neue Dashboard. Würde diese Datei nur das neue Dashboard enthalten, würden bei der Dashboard-Installation alle anderen Dashboards gelöscht – daher auch die Größe dieser Datei.


    Wenn Carscanner auf einer T-Box läuft, kann das Abschalten der T-Box Chaos bei den Benutzerdaten verursachen: Anstatt der normalerweise insgesamt 28 vorhandenen Dashboards gibt es dann beliebig mehr, wobei einzelne Dashboards dann mehrfach auftauchen. Ich habe die Dashboards daher alphabetisch sortiert und nummeriert, damit man sie leichter wieder in Ordnung bringen kann. Das neue Dashboard steht an 7. Stelle in der Dashboard-Liste und hat die Bezeichnung „07 –Batt Temp min/max & Rng->20%“.


    Tipp: Das Datenchaos lässt sich verhindern, wenn man vor Ausschalten des Wagens die Carscanner-App im Hauptfenster der T-Box beendet:

    • Tippe einmal in das Carscanner-Fenster – es erscheint ein weißer Punkt.
    • Tippe noch einmal auf den Punkt – es erscheint eine Auswahlleiste.
    • Tippe auf das 3. Icon von links (mit den zwei hintereinander stehenden weißen Fenstern)– es öffnet sich ein Fenster.
    • Hier wischst Du die Carscanner App nach oben weg – damit wird sie regulär beendet.

    Dann wird die App beim nächsten Start wieder fehlerfrei die Dashboard-Datei lesen und darstellen. Wenn nicht, wiederhole den Vorgang.

    Dateien auf das Zielgerät Übertragen

    Falls Du Carscanner im Auto auf einem Smartphone mit Kabelverbindung zum KIA-Infotainment nutzt, nutzt Du den Übertragungsschritt PC —> Smartphone. Falls Du Carscanner auf einer Carlinkit T-Box außerhalb der Reichweite Deines WLANs nutzt, verwendest Du am besten eine µSD-Karte zur Übertragung der beiden Dateien (siehe PC —> T-Box via µSD Karte).


    Sind die Dateien auf dem Zielgerät, muss man sie noch in Carscanner installieren (siehe „Installieren der Dateien in Carscanner“).

    PC —> Smartphone

    Für die Übertragung zwischen PC und Android-Smartphone empfehle ich die App/Server Kombination „MyPhone Explorer“ (Android-App „MyPhone Explorer Client“ auf Google Play zusammen mit der zugehörigen Server-App für Windows, die sich ähnlich wie ein Dateimanager bedienen lässt. MyPhone Explorer kann die Verbindung zwischen PC und Smartphone über USB-Kabel, WLAN oder Bluetooth herstellen.


    Für iOS kann ich keine Empfehlung geben, aber auch dafür gibt es sicherlich eine passende Lösung, womöglich ja sogar direkt von Apple. Hier wäre ich dankbar für Hinweise von Apple-Usern. Wahrscheinlich kannst Du Google Drive für diesen Zweck nutzen – eine Anleitung dazu findest Du hier .


    Falls Dein Smartphone einen Steckplatz für eine µSD-Karte besitzt, kannst Du die Dateien auch per Karte übertragen (siehe PC —> T-Box via µSD Karte)


    Ablauf der Übertragung per MyPhone Explorer (für Android-Smartphone):

    1. Verbinde PC und Smartphone entweder über USB-Kabel, WLAN oder Bluetooth (WLAN ist am schnellsten).
    2. Starte die MyPhone Explorer Client App auf dem Smartphone; beachte dabei die angezeigte WLAN Pin-Nr. Öffne die MyPhone Explorer Server-App auf Deinem PC.
    3. Auf der Server App: Gehe auf der graublauen Leiste links zu „Benutzer“ und wähle Dein Smartphone aus.
    4. Klicke auf den Doppelpfeil bei „Dateien“ auf der Leiste*– das Programm verbindet sich mit Deinem Smartphone (Fortschrittsbalken).
    5. Wähle im Fenster rechts „interner Speicher“.
    6. Scrolle runter, bis Du den Ordner „Download“ siehst; klicke darauf.
    7. Klicke auf den Ordner „Quick Share“.
      • Falls dieser nicht existiert. Mache eine Rechtklick auf eine freie Fläche im Fenster - es erscheint ein Drop-Down-Menu.
      • Dort auf „Neuen Ordner erstellen“ klicken.
      • Es erscheint ein neues Ordnersymbol mit blau unterlegten Namensfeld. Dort „Quick Share“ eingeben und Enter drücken. (Du kannst hier auch einen anderen Verzeichnisnamen eingeben, falls Du nicht planst, die Android-Funktion Quick Share zu nutzen)
      • Öffne das neue Verzeichnis per Doppelklick
    8. Gehe in das Download-Verzeichnis Deines normalen Dateimanagers
    9. Markiere <dashboard.json> und <custompids.csp> und ziehe sie per Drag-and-Drop in das Quick Share Verzeichnis in der MyPhone Explorer Server-App auf Deinem PC. Es folgt automatisch die Übertragung aufs Smartphone.

    * nur erforderlich bei der ersten Nutzung der App: Gib dort die WLAN Pin-Nr. aus der Client-App ein


    MyPhone Explorer Client_nummeriert.jpg


    MyPhone Explorer Start_nummeriert.JPG


    MyPhone Explorer verbunden_nummeriert.JPG


    MyPhone Explorer Quick Share_nummeriert.JPG


    Wenn Carscanner auf Deinem Smartphone läuft, springe zum Abschnitt „Vor Installation in Carscanner: Backup der alten Dateien“

    PC —> T-Box via µSD Karte

    Falls Du Carscanner auf einer Carlinkit T-Box außerhalb der Reichweite Deines WLANs nutzt, verwendest Du am besten eine µSD-Karte zur Übertragung der beiden Dateien.


    Dazu markierst Du die beiden Dateien im Dateimanager auf Deinem PC und kopierst sie in ein Verzeichnis Deiner Wahl auf der µSD-Karte (z.B. „File Transfer“). Merke Dir den Speicherort, denn Du brauchst diese Info später zum Installieren der Dateien in Carscanner.


    Vor Installation in Carscanner: Backup der alten Dateien


    Achtung: Wenn Du die beiden Dateien in Carscanner installierst, wird die bisherige dashboard.json Datei überschrieben (und ggf auch custompids.csp, falls vorhanden). Zur Sicherheit solltest Du also Backups dieser Dateien anlegen.

    • Öffne Carscanner, ohne das Dashboard zu laden.
    • Klicke auf das Zahnrad-Symbol für „Einstellungen“, dann mache weiter wie im Folgenden beschrieben:
    • Klicke auf „Dashboard“. Scrolle nach unten, bis „Dashboard speichern“ erscheint und klicke darauf.
    • Im nächsten Fenster gibt es viele Möglichkeiten, wohin die Datei geschickt werden soll – am einfachsten sendest Du Dir selbst eine E-Mail mit der Datei, so dass Du sie auf Deinem PC abspeichern kannst. Alternativ kannst Du die Datei auch auf einer µSD-Karte sichern.
    • Führe die nächsten Schritte nur durch, wenn Du zuvor schon einmal neue PID-Sensoren installiert hast:
    • Gehe zurück zur Carscanner-Startseite.
    • Klicke auf „Sensoren“
    • Tippe auf „Exportieren“
    • Im nächsten Fenster gibt es viele Möglichkeiten, wohin die Datei geschickt werden soll – am einfachsten sendest Du Dir selbst eine E-Mail mit der Datei, so dass Du sie auf Deinem PC abspeichern kannst. Alternativ kannst Du die Datei auch auf einer µSD-Karte sichern.

    Installieren der Dateien in Carscanner


    Nachdem die Dateien physisch auf dem Zielgerät abgelegt sind, öffne die Carscanner-Startseite, ohne das Dashboard zu laden. Klicke auf das Zahnrad-Symbol für „Einstellungen“, dann geht es weiter wie folgt:

    dashboard.json Datei

    • Ausgehend vom Fenster „Einstellungen, klicke auf „Dashboard“.
    • Es erscheint das Fenster „Zuletzt verwendet“.
    • Klicke auf das Icon mit den drei horizontalen Strichen links oben – es klappt eine Menüleiste von links auf.
    • Scrolle herunter bis zu „extSD“ – klicke darauf. Es erscheint ein neues Fenster mit Verzeichnis-Symbolen.
    • Klicke auf „Download“ – es erscheint ein neues Fenster, dann klicke auf „Quick Share“ (oder ein anderes, von Dir zuvor angelegtes Verzeichnis).
    • Dort erscheinen die zuvor gesicherten Dateien
    • Klicke auf <dashboards.json> (leider gibt die App dazu keine Rückmeldung, aber beim Laden des Dashboards wirst Du nun die neue Dashboard-Sammlung sehen).

    custompids.csp Datei

    • Ausgehend vom Fenster „Einstellungen, klicke auf „Sensoren“.
    • Klicke auf „Importieren“. Es erscheint das Fenster „Zuletzt verwendet“.
    • Klicke auf das Icon mit den drei horizontalen Strichen links oben – es klappt eine Menüleiste von links auf.
    • Scrolle herunter bis zu „extSD“ – klicke darauf. Es erscheint ein neues Fenster mit Verzeichnis-Symbolen.
    • Klicke auf „Download“ – es erscheint ein neues Fenster, dann klicke auf „Quick Share“
    • Dort erscheinen die zuvor gesicherten Dateien
    • Klicke auf <custompids.csp> (leider gibt die App dazu keine Rückmeldung, aber beim Laden des Dashboards werden die Reichweiten-Anzeigen nun realistische Werte liefern).

    Hinweise zur Anpassung des Dashboards für andere EV6-Modellvarianten

    Akkugröße

    Falls Dein Wagen eine andere Akkugröße als 77kWh hat, müssen die Formeln für die PID-Sensoren angepasst werden.

    Motorleistung

    Bei AWD-Versionen oder beim EV6 GT könnte es ratsam sein, andere angenommene Verbrauchswerte vorzusehen, je nach eigener Erfahrung. Auch dazu muss man die Reichweitenformeln in den PID-Sensoren anpassen.

    Reichweiten-Reserven in den PID Sensoren

    Ähnlich müssen diese Formeln auch modifiziert werden, wenn man hier z.B. nur eine Reserve von 10% oder gar keine Reserve sehen will. Dazu muss man dann auch die Skalenendwerte in den Reichweiten-Anzeigen anpassen - aktuell sind sie auf 295km bei allen Reichweiten-Skalen gesetzt.


    Anleitungen dazu folgen in einem weiteren Beitrag.

    Cockpit.jpg

    Problem

    Die Reichweiten-Vorschau im EV6-Hauptdisplay auf der Basis der letzten 600 gefahrenen km ist intransparent und wenig hilfreich. Sie ignoriert das aktuelle Fahrtprofil, so dass man sich nicht immer auf den angezeigten Wert verlassen kann. Je nach Fahrprofil (Stadtverkehr oder Autobahnfahrt, Winter- oder Sommertemperaturen) und den Einstellungen von Heizung/Klimaanlage und Infotainment kann der Energieverbrauch des Fahrzeugs um mehr als 30% schwanken.

    Lösung

    Sehr viel sinnvoller ist es, bei Langstreckenfahrten die Verbrauchsdaten aus der Tageskilometer-Anzeige „Nach Ladevorgang“ zu nutzen. Diese beziehen sich ausschließlich auf die aktuelle Fahrt, und nach ca. 30km Fahrt zeigen sie den realen Verbrauch an. So kann man zu diesem Zeitpunkt einen Ladestopp einplanen (und nervöse Beifahrer beruhigen).


    Das neue Dashboard liefert eine Reichweiten-Vorschau anhand des aktuellen SoC und sechs angenommener Verbrauchswerte zwischen 20kWh/100km und 30kWh/100km bis zu dem Punkt, an dem nur noch 20% SoC verbleibt - dies entspricht einer Reserve von ca. 70km bei 20kWh/100km. Die Reichweiten-Vorschau nutzt eine Formel, die @SachsenRick in diesem Beitrag vorgeschlagen hat.

    Für leichte Ablesbarkeit sind die Reichweitenanzeigen farbcodiert.


    Zusätzlich zeigt das Dashboard die minimale und maximale Zellentemperatur des HV-Akkus samt Cold- und Hotgate-Grenzen an. So kann man entscheiden, ob eine Vorkonditionierung nötig ist oder nicht, bzw. ob man nach einem HPC-Ladevorgang sofort die volle Motorleistung nutzen kann.


    Das Dashboard habe ich für die Kenndaten eines Vor-Facelift Long-Range RWD GT-Line EV6 mit 77kWh Akku und einer Motorleistung von 168kW ausgelegt. Die in den Formeln genutzten Sensoren müssten von Carscanner auch im FL unterstützt werden. Weiterhin habe ich den Split-Screen im Infotainment aktiviert, um im kleinen Fenster z.B. die Infos des KIA Navis samt Entfernung zum Ziel anzuzeigen.


    Mit geringfügigen Anpassungen sollte dieses Dashboard auch im Hyundai IONIQ 5 &6 sowie im Genesis GV60 funktionieren.

    Wie man die angezeigten Daten nutzt

    1. Wähle am Tageskilometerzähler die Anzeige „Nach Ladevorgang
    2. Lies den Energieverbrauchswert ab
    3. Gehe ins Carscanner-Fenster und lies für diesen Verbrauchswert die Restreichweite bis 20% SoC ab
    4. Wenn Du im KIA Navi eine Streckenplanung aktiviert hast, wird im kleinen Navi-Fenster ganz rechts periodisch die verbleibende Entfernung (unten links) mit der karierten Flagge dargestellt. Vergleiche diese Zahl mit der verbleibenden Fahrstrecke im Navi; so kannst Du herausfinden, wann es Zeit für einen Ladestopp ist.
    5. Wenn es Zeit zur Planung eines Ladestopps ist, kannst Du im kleinen Split-Screen Fenster für das KIA Navi mit einem Tipp auf das Stecker-Symbol rechts unten die Ladestationen in der Nähe finden. Achtung: Die Anzeige der Ladestationen erfolgt entsprechend Deiner Ladestations-Filtereinstellungen.
    6. HV-Akku min.-Temperaturanzeige: Wenn die min.-Temperaturanzeige im blauen Bereich ist, solltest Du den Akku vor einem DC-Ladevorgang vorkonditionieren. Beachte die Vorwärmzeit: Die Temperaturdifferenz zwischen angezeigter Temperatur und 20°C muss durch die Vorkonditionierung überbrückt werden. Für 3°C Aufheizung werden ca. 10 Minuten benötigt; die Vorkonditionierung endet bei 20°C.
    7. HV-Akku max. Temperaturanzeige: Wenn die max.-Temperaturanzeige nach dem DC-Laden im roten Bereich ist, kann der Motor beim Beschleunigen womöglich nicht die volle Leistung abrufen.

    Hauptdisplay_nummeriert.jpg


    Carscanner_Navi_nummeriert.jpg


    Weitere Infos zur Installation des neuen Dashboards und zur Anpassung des Dashboards für andere EV6-Ausstattungsvarianten folgen in kommenden Beiträgen.


    dashboard.json.txt

    custompids.csp.txt

    Besser wäre es das einmal mit ner Aufzeichnung einer vollständigen Ladesession mit warmem Akku durchzujagen.

    Dazu werde ich wohl in der kommenden Woche kommen - zuerst mache ich mein anderes Carscanner-Projekt fertig.


    Aber zurück zur Ladekurve: Hier scheint es zwei Parameter zu geben, aus denen man die Ladekurve ableiten kann: Die Batterieleistung, die beim Fahren positive und beim Laden/Rekuperieren negative Werte annimmt und die Ladeleistung (Charging Power), die wohl immer positive Werte liefert. Welcher Parameter ist hier aussagekräftiger und liefert ggf. höher aufgelöste Messwerte?


    Weiterhin plane ich, die min. und max. Akkutemperatur zu loggen, um auch aus ihnen Einflüsse auf die Ladeleistung zu dokumentieren. Ich vermute, dass man aus der Ladekurve und ihren Abhängigkeiten von diversen Randbedingungen noch Einiges darüber lernen kann, wie man das Fahrzeug so vorbereitet, dass es sich möglichst lang mit möglichst hoher Leistung laden lässt.


    Ich erinnere mich, dass Storm irgendwo auch noch die Temperatur eines Steuermoduls erwähnt hat, das bei ca. 80% SoC zu einem Einbruch der Ladeleistung führen kann - weiß jemand, ob es dazu in Carscanner auch einen entsprechenden Parameter (Sensor) gibt?

    Der Youtuber EV Odyssey hat zu diesem Thema ein neues Video veröffentlicht. Im Video zeigt er am Beispiel des "Bjorn Style" Dashboards, dass man für den FL EV6 eine Reihe von Sensoren einfach umprogrammieren muss. Das ist recht einfach, weil die neue Carscanner-Version die neuen Sensoren bereits enthält.


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    Ich bin mir nicht sicher, ob meine Antwort zum Thema passt, es könnte aber sein:


    Ich erlebe es immer wieder, dass ich nach dem Absperen des Fahrzeugs über KIA Connect die Alarmmeldung erhalte, dass das Fahrzeug offen sei. Ich habe es dann immer wieder per Funk versperrt, und die App hat (a) diesen Vorgang akzeptiert und ausgeführt, und (b) vom Fahrzeug die Rückmeldung erhalten, dass es nun verriegelt sei.


    Ich bin noch nie runter in die Tiefgarage gelaufen, um zu überprüfen, ob es sich dabei um einen Fehlalarm handelte, oder ob das Fahrzeug tatsächlich offen war. Jedenfalls war der Wagen immer versperrt, wenn ich ihn das nächste Mal benutzt habe. Das nächste Mal werde ich vor dem erneuten Verriegeln zum Wagen gehen und nachsehen, ob er tatsächlich offen ist.


    Merkwürdig ist das schon, weil ich beim Verlassen des Fahrzeugs immer überprüfe, dass das Fahrzeug abgeschlossen ist.

    Tipp - Screenshot erfassen: Ich habe beim Carlinkit-Kundenservice nachgefragt, wie man an der T-Box einen Screenshot macht, da man bei Android-Geräten dazu normalerweise die On/Off- und die Lautstärke/Leiser-Tasten benötigt.


    Lösung siehe Video

    Sind die Aufzeichnungsintervalle und die Aufzeichnungslatenz immer gleich?

    Das kommt auf einen Versuch an.


    Von meinem Test-Dashboard im Demomodus auf meinem Tablet kann ich erkennen, dass pro 5 s jeweils 6 neue Datenwerte angezeigt werden. Das Aufzeichnungsintervall dürfte also ca. 0,8s betragen.


    Die Latenz kann ich nicht genau sagen; sie dürfte sich aus der Tatsache ergeben, dass Carscanner auf dem geplanten Dashboard vier Parameter jeweils als Funktion der Zeit erfasst.


    Die eigentlichen Werte - Ladeleistung, min. & max. Batterietemperatur und SoC - ändern sich nicht sonderlich schnell, eine Zeitauflösung von ca. 5s dürfte ausreichend sein.


    Eine interessante Frage dürte auch sein, mit welcher Auflösung Carscanner die SoC-Werte erfasst - je feiner, um so besser, denn damit könnte man um so eher den Fall ausschließen, dass es mehrere Leistungswerte für einen SoC-Wert gibt.


    Ich spiele das Dashboard mal in meine T-Box und generiere einen Test-Log bei meinem nächsten DC-Ladevorgang - vielleicht sind wir dann schlauer.


    Ergänzung: Der Inschenoer Um Deine Frage wortgenau zu beantworten - ja, Aufzeichnungsintervall und Latenz bleiben über die gesamte Aufzeichnung gleich. Carscanner loggt immer nur die Daten des aktuellen Dashboards - es ändern sich also während des Datenlogs keine Randbedingungen.