Beiträge von Seniornerd

    jVgate vLinker MC+ Bluetooth OBD2 Auto-Diagnose-Tool ist das, was bei meinem FL funktioniert und günstig / gut ist. Passt aber nicht für Leute, die das Teil stecken lassen wollen. Anbei ein Amazon Link zu dem der funktioniert ( Amazon Link )

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    Kannst Du das bitte präzisieren? Heißt das, er funktioniert nicht mit dem FL, oder meinst Du nur, dass er so weit heraussteht, dass man die Abdeckung für den Sicherungskasten nicht mehr einsetzen kann?


    Ich nutze den Vgate vLinker MC+ und bin sehr zufrieden mit dem Teil. Allerdings fahre ich einen vFL. Den Vgate vLinker MC+ kann ich permanent eingesteckt lassen, denn er erkennt das Einschalten des Fahrzeugs und kann sich dann sofort mit der Carscanner App auf meiner T-Box verbinden. Analog erkennt der OBD-Dongle auch das Abschalten des Fahrzeugs und hindert den CAN-Bus nicht daran, sich mit einer Verzögerung von ca. 30 Minuten abzuschalten.


    Das einzige Manko dieses Teils ist, dass es nicht hinter die Abdeckung des Sicherungskastens passt. D.h. ich musste einen Ausschnitt in die Abdeckung schneiden, um den Deckel wieder einsetzen zu können. Dafür habe ich immer eine schöne "Blinkenlights"-Lighshow im Blick. :)


    Ich werde mal bei Gelegenheit das Ganze fotografieren und hier posten. Für einen möglichen späteren Verkauf des Wagens habe ich mir einen Ersatz-Sicherungskastendeckel gekauft, den ich unbearbeitet lasse. Hat ca. 40 € gekostet.


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    Ja, auch ich lasse mich nicht mit jedem auf eine solche Diskussion ein. Allerdings kann ich dem auch nicht entgehen, denn auch in meinem persönlichen Umfeld gibt es noch viele Petrolheads.


    Um so mehr ist es sinnvoll, sich für solche Diskussionen mit Argumenten zu "munitionieren", zumal sich der Trend in dieser öffentlichen Diskussion gerade zu drehen scheint:


    + Strompreise vs. Spritpreise - das wird immer offensichtlicher

    + Wirkungsgrad E-Auto vs. Verbrenner/Hybrid - erfordert ein wenig Faktenwissen & Verweis auf allgemein akzeptierte/anerkannte Quellen

    + höhere Zuverlässigkeit (die meisten Brandberichte sind entweder Fake News oder betreffen Verbrenner)

    + bessere Umweltbilanz - das ist der schwierigste Punkt, da man hier in die CO2-Bilanzen der Batterieproduktion einsteigen und sie in Relation zu den CO2-Einsparungen im Betrieb setzen muss. Aber auch hier zeigt sich ein Break-Even Punkt noch in den ersten Paar Betriebsjahren des Fahrzeugs. Hier sollten wir mal ein Paar Fakten & Quellen zusammen tragen.


    - Reichweitenangst - lässt sich mit Verweis auf das mittlerweile recht dichte Ladenetz und das zunehmenden Angebot günstiger Ad-Hoc Angebote relativieren

    - Tarifdschungel (gilt wohl hauptsächlich für Privatnutzer) - erfordert nach wie vor detaillierte Routenplanung & Rechercheaufwand für passende Ladekarten/-Apps, wenn man auch auf Reisen günstig laden will. Hier warte ich nach wie vor auf regulatorische Eingriffe der Politik...

    - Wertverlust der E-Autos durch Alterung/Kapazitätsverlust der HV-Batterie - hierzu gibt es im Moment eine sehr gemische Informationslage, wobei immer mehr seriöse Berichte über Batterielebensdauern auftauchen, die besser als erwartet sind. Das ist relevant für den BEV-Gebrauchtmarkt; hier dürften allgemein anerkannte Akkutests wie Aviloo zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen.


    Wer hat noch mehr Pro- & Contra Argumente zu bieten?

    Es wäre nicht schön, wenn sich das Salzwasser bei einer starken Bremsung im Auto verteilt und womöglich noch auf irgendwelche Stecker/Steuergeräte unter dem Teppich gelangt.

    Stimmt. Ich habe mir daher auch überlegt, den Entfeuchter mit einer Halterung im Fußraum zu fixieren.


    Re Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft außerhalb des Autos: Das wäre nur dann ein Problem, wenn ich meinen Wagen für längere Zeit mit offenen Türen stehen ließe.

    EISOL80 Hm - die 100ml waren kein Meß-, sondern ein Schätzwert. *schämtsich*


    Ich fahre auch oft ziemlich flott, aber der Entfeuchter ist bei mir entgegen meinen Befürchtungen noch nie umgefallen. Das hängt wohl auch vom Gehäusedesign ab. Das Teil ist fast ein perfekter Würfel - da braucht's schon erhebliche Querbeschleunigung, bis der umfällt.


    Re Ausleeren: Kein Problem, wenn das zur normalen Startroutine in der Tiefgarage gehört.

    Die Remaining Energy ist abhängig von vielen Faktoren und ein rein errechneter Wert. Je größer deine Hübe sind, also gleichmäßig 5%-100%-5% und je höher die Akkutemperatur, desto größer der Wert. Und es ist immer nur ein Rückblick, wie es zuletzt mit allen Bedingungen war.

    Das ist eine interessante Info.


    Ich lade überwiegend per DC an einer HPC-Säule* von ca. 30 bis 80%, und mein SoH-Wert liegt bei knapp 20Tkm um die 96%. Nachdem meine bevorzugte HPC-Säule sehr nah bei meinem Wohnort liegt, kann ich den Akku so gut wie nie vorkonditionieren, so dass der Ladevorgang meinst bei niedrigen Temperaturen und reduzierter Ladeleistung erfolgt. Es wäre spannend, mehr darüber zu erfahren, welche Faktoren einen Einfluss auf den errechneten SoH-Wert haben.


    * Die kWh-Preise an den AC-Säulen in meiner Nachbarschaft liegen bedeutend über denen an meiner bevorzugten HPC-Säule. :( Herzlichen Dank an die gierigen Stadtwerke München!

    Innerer Monk hin oder her, es gibt in der Tat Anhaltspunkte - wenn auch keine harten Beweise - dass Feuchtigkeit bei ICCU-Ausfällen eine Rolle spielt.


    Folgt man den Infos aus den vielen Beiträgen dieses Threads, dann gehört das folgende Szenario in diesem Zusammenhang dazu:

    1. Der Wagen wird per AC geladen; dabei heizt sich die ICCU auf. Die Kühlung läuft an.
    2. Warme Luft innerhalb des ICCU-Gehäuses dehnt sich aus und entweicht über die Entlüftungsöffnung.
    3. Wenn man unmittelbar nach dem Ladevorgang bei Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit startet, wird die ICCU weiter gekühlt und zieht kalte, feuchte Luft aus der Umgebung ins ICCU-Gehäuse.
    4. Wenn dann dank Kühlung die Lufttemperatur unter den Taupunkt fällt, kann sich Wasser im Inneren der ICCU an den Bauteilen niederschlagen (Kondensation).
    5. Hat man Pech, dann geschieht Kondensation an den Anschlüsssen der Leistungstransistoren in der ICCU, was zum sofortigen Tod der Bauteile führen kann.

    Zusammenfassung der Risikobedingungen:

    • AC-Laden
    • Fahrzeug-Start kurzfristig nach Ende des Ladevorgangs
    • Kalte, feuchte Umgebungsbedingungen beim Start.

    Ich habe mir vorsichtshalber einen konventionellen Luftentfeuchter in den Fußraum zwischen erster und zweiter Sitzreihe gestellt - also ein Gehäuse mit Luftöffnungen , in dem ein Beutel Salz liegt. Nimmt das Salz Feuchtigkeit jenseits seines Aufnahmevermögens auf, so bildet sich im Auffangbecken des Gehäuses Salzwasser, das man regelmäßig ausschütten muss.


    Ich parke meinen Wagen in einer kühlen, aber trockenen Tiefgarage. Alle 2 Tage entleere ich den Luftentfeuchter. Dabei fallen nach einer Anfangsperiode regelmäßig ca. 100 ml Salzwasser an. Bei normalem, eher trockenem Frühlingswetter! Nach ca. 3 Monaten Einsatz ist ca. die Hälfte des Salzes verbraucht, d.h. ich muss in ca. 3 Monaten ein neues Säckchen Salz einlegen.


    Es gibt also durchaus nennenswerte Feuchtigkeit im Fahrzeug-Innenraum. Kommen die oben genannten Risikobedingungen dazu, lohnen sich m.E. die genannten Vorsichtsmaßnahmen.