Beiträge von Seniornerd

    Ich erlebe Ähnliches, aber keinen Totalausfall: Bei mir nimmt sich der Wagen öfters 2-3 Sekunden Zeit, bis er aufsperrt.


    Ich habe mir dann überlegt, ob es vielleicht an meinen Gewohnheiten liegen könnte, und siehe da, ich habe das Problem erst, seitdem ich den Autoschlüssel nicht mehr in der Hosentasche trage, sondern in einer Umhängetasche. Trage ich die hinter dem Rücken, wird das Aufsperren langsam, halte ich die Tasche in der Nähe des Sensors, geht es schneller. Je mehr Sachen ich in der Tasche habe, um so deutlicher ist der Effekt.

    Freshmile in Italien war im April seeeehr teuer...

    Daher ist Freshmile bei mir eigentlich komplett raus.

    Leider berechnet Freshmile nicht an jeder Station die gleichen Preise - das muss man von Fall zu Fall in der Chargeprice App checken. Ich habe zu dem von mir genannten Preis im Mai an der Kostner Servicestation in Vahrn/Südtirol (kurz vor Brixen nah an der Brenner-Autobahn) geladen.


    Aber Du hast schon recht: Vor Langstreckenfahrten kommt man ohne Preisrecherche nicht aus - daher habe ich auch in einem anderen Thread einen Workaround zur Ladestations-Auswahl im KIA-Navi für weiter entfernte Ladesäulen (-> Link) gepostet.

    koaschten hat mir hier die folgende Frage gestellt:

    Zitat

    Den Punkt muss ich gerade mal raus picken... wie/wo findest du DC Stationen mit deutlich unter 40ct/kWh?!

    Der Vollständigkeit halber füge ich hier meine Antwort noch einmal ein:

    • IEcharge in Frankreich Ad-Hoc: ab 0,25 €/kWh
    • Electra+smart: 0,34€/kWh in D, in Frankreich ab 0,29 €/kWh; aktuell für 2 Monate Gratisaktion ohne Grundgebühr, später € 4,99/Monat; Danke an Umev6
    • Citywatt/Moovility App: 0,39 €/kWh ohne Grundgebühr in D an den "Citywatt Special" Ladeparks, Abrechnung über Telekom oder Telefonica Handyvertrag
    • Freshmile Karte ohne Grundgebühr ab 0,39 €/kWh in Italien
    • Renault ChargePass Intense (Grundgebühr 4,99 €/Monat) in Frankreich ab 0,39 €/kWh, in D ab 0,44 €/kWh an IONITY Säulen

    Wahrscheinlich gibt es noch mehr Möglichkeiten (vor Allem in Frankreich), aber die genannten reichen für meine Fahrstrecken.


    Den Rest decke ich über meine (teureren) "Notkarten" ab: EWE Go,Chargemap, Chargepoint, EnBW S, ADAC e-Charge (Aral Pulse) und SWM Ladenetz-Ladekarte.

    koaschten Das sollten wir eigentlich woanders diskutieren, da wir damit hier OT sind. Daher nur ganz kurz:

    • IEcharge in Frankreich Ad-Hoc: ab 0,25 €/kWh
    • Electra+smart: 0,34€/kWh in D, in Frankreich ab 0,29 €/kWh; aktuell für 2 Monate Gratisaktion ohne Grundgebühr, später € 4,99/Monat
    • Citywatt/Moovility App: 0,39 €/kWh ohne Grundgebühr in D an den "Citywatt Special" Ladeparks, Abrechnung über Telekom oder Telefonica Handyvertrag
    • Freshmile Karte ohne Grundgebühr ab 0,39 €/kWh in Italien
    • Renault ChargePass Intense (Grundgebühr 4,99 €/Monat) in Frankreich ab 0,39 €/kWh, in D ab 0,44 €/kWh an IONITY Säulen

    Wahrscheinlich gibt es noch mehr Möglichkeiten (vor Allem in Frankreich), aber die genannten reichen für meine Fahrstrecken.

    Also für mich hat die Vorkonditionierung immer funktioniert - wenn die Bedingungen dafür stimmten.


    Ich kann es aber nicht brauchen, wenn das System mir bei der Streckenplanung Ladestopps vorschlägt, bei denen ich noch 30+ Prozent SoC habe. Außerdem schlägt es mir dann z.B. nur Ladeparks direkt an der Autobahn vor, für die ich überhöhte kWh-Preise zahlen muss.


    Was ich auch nicht brauchen kann, ist eine Vorkonditionierfunktion, die bei einer kurzen Strecke bei jedem Stopp (also wenn ich den Wagen z.B. kurz beim Einkaufen abstelle) den Vorkonditionierungslauf abbricht. Das hatte ich nämlich mehrfach versucht, um die Vorbereitungszeit über die kurze Strecke von meiner Wohnung zur nächsten HPC-Säule mit gutem Strompreis zu verlängern (bei mir sind die AC-Säulen in der Nachbarschaft bedeutend teurer als die nächstgelegene HPC-Säule). Ich weiß, da gibt es einen Trick mit dem Standmodus, aber der ganze damit verbundene Aufwand ist mir für mehrere Zwischenstationen zu viel. Es scheint, ich muss mich also mit unnötig langen Ladezeiten abfinden, weil meine bevorzugte HPC-Säule einfach zu nah bei mir liegt.


    Also bleibt mir nur der Wunsch nach mehr Kontrolle über die Ladezeiten bei längeren Strecken, und genau da verdirbt mir die suboptimale Wahlfunktion für Ladeparks den Spaß. Das ist umso ärgerlicher, da ich weiß, dass eine technische Lösung des Problems garnicht so schwierig wäre (s.o. Was müsste sich am KIA Navi ändern...).

    Ich benutze seit dem FL das Kia Navi gar nicht mehr und nur noch die manuelle Vorkonditionierung wie lange die im Winter für 1Grad braucht steht hier im Forum und in der etwas wärmeren Zwischenzeit ist mir das egal da die Batt nicht so schnell abkühlt. :)

    HeavyDad Heißt das, dass der Prozess der manuellen Ladestations-Auswahl jenseits des vorgegebenen Suchradius beim FL genauso mühsam wie beim vFL ist? Dann musst Du Dir im Winter aber selbst ausrechnen, wann Du die Vorkonditinierung startest, oder? Oder sagt Dir die Funktion, wie lange und wie viele km sie brauchen wird, bis der Akku optimal fürs HPC-Laden vorbereitet ist?

    HeavyDad Schön für Dich - Du hast ja einen FL.


    Mein Workaround ist sicherlich vor allem für vFL-Fahrer interessant. Daher schrieb ich das ja auch in der ersten Zeile meines Eröffnungsposts. Ich jedenfalls habe mich - da ich fast ausschließlich an HPC-Säulen lade - im Winter bei so gut wie jedem Ladevorgang über die unterirdische Ladegeschwindigkeit geärgert, und genau deshalb meinen Workaround recherchiert und getestet. Natürlich bringt der nur etwas auf Langstreckenfahrten, aber ich bin öfters auf Langstrecke unterwegs.


    Falls die von Facom erwähnte manuelle Vorkonditionierfunktion tatsächlich zu einem Serienprodukt wird, werde ich mir natürlich sowas auch zulegen. aber bis es so weit ist...

    Na ja, ob eine manuelle Vorkonditionierung bei unbekannter Ladestation in undefinierter Entfernung nützlich sein kann, wird sich noch zeigen müssen. Da gehört sicherlich mehr dazu, als nur die Vorkonditionierung einzuschalten. Dazu müsste das System folgende Daten kennen:

    • Die aktuelle Temperatur der HV-Batterie,
    • die Umgebungstemperatur,
    • den durchschnittlichen Energieverbrauch der letzten Fahrten,
    • die Entfernung zur gewünschten Ladestation zur Bestimmung des Einschalt-Zeitpunkts der Vorkonditionierung und
    • womöglich noch weitere Parameter.

    Offenbar muss die Hardware mit dem OBD2 Port des Wagens verbunden sein, um die nötigten Parameter zu erhalten.


    Die Frage ist, ob diese Hardware die Funktion der manuellen Vorkonditionierung im FL komplett emulieren kann. Und überhaupt, wie und anhand welcher Eingabedaten funktioniert die manuelle Vorkonditionierung überhaupt beim FL?

    Das Problem


    Nachdem die Ladeplanung in meinem vFL oft von unrealistischen Voraussetzungen ausgeht (Energieverbrauch auf Autobahnen, geplanter Rest-Ladestand für automatisch vorgeschlagenen Ladestopp), nutze ich das KIA-Navi kaum mehr zur Routenplanung einschließlich Ladestopp-Planung.


    Vielmehr suche ich die Ladestationen bei Langstreckenfahrten im KIA-Navi eher manuell, um bei kälterem Wetter den Akku automatisch vorzukonditionieren, da es beim vFL ohne manuelle Vorkonditionierfunktion nicht anders geht.


    Leider ist eine manuelle Stationssuche mit dem KIA-Navi gar nicht so einfach, denn das Navi bietet dem Nutzer unter POIs/Ladestationen nur eine Stationssuche „in der Nähe“, also innerhalb eines Suchkreises. Dabei ist es nicht möglich, den Suchradius vorzugeben – meine Versuche deuten darauf hin, dass der Suchradius irgendwo in der Größenordnung von 20km liegt. Das ist für die Nutzung der automatischen Akku-Vorkonditionierung bei kaltem Wetter viel zu knapp.


    Erschwerend kommt dazu, dass ich meinen Wagen privat nutze – ich muss die Laderechnungen aus eigener Tasche zahlen. Daher habe ich mir eine Sammlung von sechs Ladekarten und drei Lade-Apps zugelegt, mit denen ich in der Regel kWh-Preise von unter € 0,50, meist sogar deutlich unter € 0,40 erziele. Für Notfälle habe ich noch zwei Karten mit hoher Stationsdichte, aber höheren Strompreisen. Natürlich grenzt das die Zahl der in Frage kommenden Ladeparks etwas ein, und das KIA-Navi bietet oft nicht die passenden Suchfilter dafür an. Außerdem berücksichtigt das KIA-Navi bei der automatischen Streckenplanung oft nicht Ladestationen in Autohöfen neben der Autobahn.


    Mein Workaround für die Ladestationssuche


    Ich habe einen Weg gefunden, das Navi-System bei der Stationssuche „zu überlisten“: Angenommen, ich habe laut Hauptdisplay 150km Restreichweite, nutze für die weitere Strecke das gleiche Fahrprofil wie zuvor und suche nun eine Ladestation in ca. 100km Entfernung. Eventuell habe ich schon einen Ladepark im Sinn, den ich z.B. in der Chargeprice App oder in ABRP gefunden habe. Dazu muss man den Mittelpunkt des Suchkreises verschieben.

    1. Maps auswählen

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    2. Prüfen/Einstellen der Nord-Kartenorientierung: Abhängig vom letzten Navi-Lauf kann sich die Orientierung der Karte ändern – man muss also die (Nord-) Ausrichtung ggf. neu einstellen. Dazu nutzt man den Ausrichtungs-Button und drückt ihn so oft, bis er die Nord-Orientierung anzeigt. Das ist wichtig, um das Karten-Display mit den üblicherweise nach Norden ausgerichteten Karte in ABRP, Google Maps oder der Chargeprice App vergleichen zu können – die sind deutlich detaillierter.

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      Korrekte Nord-Ausrichtung

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    3. Wahl eines kleineren Karten-Abbildungsmaßstabs: Anschließend wählt man einen kleineren Kartenmaßstab, um ein größeres Sichtfeld zu erhalten, allerdings nur so weit, dass Ortsnamen noch angezeigt werden. Das geht über den rechten Drehknopf im Infotainment-Panel, oder durch 2-Finger-Geste Finger-Spreizen.

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    4. Sichtfeld der Karte / Suchkreis verschieben: Durch Wischen am Bildschirm verschiebt man das Sichtfeld der Karte; dabei werden am oberen Rand des Bildschirms der Ortsname und die Koordinaten der Fadenkreuz-Position angezeigt. Weiterhin erscheinen ein rotes Fadenkreuz für die Mitte des neuen Suchkreises sowie eine strichlierte Linie samt der Angabe einer Luftlinien-Entfernung zwischen dem aktuellen Standort und dem Mittelpunkt des Fadenkreuzes. Sehr ärgerlich dabei: Durch Wischen auf dem Bildschirm verschiebt man nicht das Fadenkreuz, sondern den Kartenausschnitt unter dem Fadenkreuz. D.h. will man einen weiter nördlich gelegenen Kartenausschnitt sehen, muss man die Karte nach unten (Süden) ziehen.

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    5. Vergleich mit Google Maps, ABRP oder der Chargeprice-App: Oft zeigt die Karte da nicht genügend Details. Ein vergleichender Blick in Google Maps, ABRP oder die Chargeprice App hilft hier bei der Orientierung, um das Fenster weiter zu verschieben bzw. den Kartenmaßstab nachzujustieren (siehe 3.).
    6. POI in der Nähe suchen: Ist die gewünschte Zielumgebung gefunden, kann man über POI-Suche /Ladestationen eine Liste der Ladestationen im Suchbereich mit aktuellen Belegungsdaten aufrufen – natürlich wieder in einem Suchradius von ca. 20km.

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    7. Auswahl der Ladestation: Nun wählt man die gewünschte Ladestation aus. Damit wird das Navi auf den gewählten Ladepark programmiert, und die tatsächliche Fahrstrecke wird angezeigt. Nach „Als Ziel festlegen“ kann der Wagen die Akku-Vorkonditionierung zeitlich passend starten, was bei 20km ab aktuellem Standort und kühlem Wetter so gut wie ausgeschlossen wäre.

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    Zugegeben, das ist umständlich. Vielleicht kennt ja jemand einen besseren Weg – dann bitte ich um Rückmeldung.


    Was müsste sich am KIA Navi ändern, um diesen Irrsinn abzustellen?


    Das Mindeste wäre, dass man den Suchkreis mittels Ortssuche verschieben könnte.

    • Dazu würde man z.B. im gewünschten Ort (ermittelt anhand von ABRP oder der Chargeprice App) einfach die Ortsmitte suchen.
    • Wird dann dieser Zielort angezeigt, sollte es die Möglichkeit geben, vor dem Start des Navi-Laufs eine POI-Suche mit dem neuem, verschobenem Suchkreis vorzunehmen, um dann die gewünschte Ladestation anzuwählen.

    Diese Lösung würde weder unsere alte Gen5W-Hardware, noch Programmierer-Ressourcen bei KIA überfordern, denn dazu müsste man keinen neuen Code erstellen. Man müsste lediglich einen bereits bestehenden Softwarecode-Block (POI-Suche in der Nähe) duplizieren und ihn in einer optionalen Programmschleife zwischen Ortssuche und Start der Navigation einfügen.


    So könnte man ohne die mangelhafte Streckenplanung weiter entfernte Ladestationen finden, die besser zum aktuellen Fahrprofil passen, und die erst bei einem realistischen SoC sowie mit passendem Zeitvorlauf eine Vorkonditionierung anstoßen.


    PS: Noch besser wäre es natürlich, wenn man einfach nach der Adresse eines Ladeparks suchen und diese Adresse manuell als Ladestation markieren könnte, um automatisch und rechtzeitig eine Vorkonditionierung zu starten. So könnte man auch bei kaltem Wetter an HPC-Stationen schnell laden, die noch nicht in der KIA-Datenbank erfasst sind.