Beiträge von Seniornerd

    EISOL80 Hm - die 100ml waren kein Meß-, sondern ein Schätzwert. *schämtsich*


    Ich fahre auch oft ziemlich flott, aber der Entfeuchter ist bei mir entgegen meinen Befürchtungen noch nie umgefallen. Das hängt wohl auch vom Gehäusedesign ab. Das Teil ist fast ein perfekter Würfel - da braucht's schon erhebliche Querbeschleunigung, bis der umfällt.


    Re Ausleeren: Kein Problem, wenn das zur normalen Startroutine in der Tiefgarage gehört.

    Die Remaining Energy ist abhängig von vielen Faktoren und ein rein errechneter Wert. Je größer deine Hübe sind, also gleichmäßig 5%-100%-5% und je höher die Akkutemperatur, desto größer der Wert. Und es ist immer nur ein Rückblick, wie es zuletzt mit allen Bedingungen war.

    Das ist eine interessante Info.


    Ich lade überwiegend per DC an einer HPC-Säule* von ca. 30 bis 80%, und mein SoH-Wert liegt bei knapp 20Tkm um die 96%. Nachdem meine bevorzugte HPC-Säule sehr nah bei meinem Wohnort liegt, kann ich den Akku so gut wie nie vorkonditionieren, so dass der Ladevorgang meinst bei niedrigen Temperaturen und reduzierter Ladeleistung erfolgt. Es wäre spannend, mehr darüber zu erfahren, welche Faktoren einen Einfluss auf den errechneten SoH-Wert haben.


    * Die kWh-Preise an den AC-Säulen in meiner Nachbarschaft liegen bedeutend über denen an meiner bevorzugten HPC-Säule. :( Herzlichen Dank an die gierigen Stadtwerke München!

    Innerer Monk hin oder her, es gibt in der Tat Anhaltspunkte - wenn auch keine harten Beweise - dass Feuchtigkeit bei ICCU-Ausfällen eine Rolle spielt.


    Folgt man den Infos aus den vielen Beiträgen dieses Threads, dann gehört das folgende Szenario in diesem Zusammenhang dazu:

    1. Der Wagen wird per AC geladen; dabei heizt sich die ICCU auf. Die Kühlung läuft an.
    2. Warme Luft innerhalb des ICCU-Gehäuses dehnt sich aus und entweicht über die Entlüftungsöffnung.
    3. Wenn man unmittelbar nach dem Ladevorgang bei Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit startet, wird die ICCU weiter gekühlt und zieht kalte, feuchte Luft aus der Umgebung ins ICCU-Gehäuse.
    4. Wenn dann dank Kühlung die Lufttemperatur unter den Taupunkt fällt, kann sich Wasser im Inneren der ICCU an den Bauteilen niederschlagen (Kondensation).
    5. Hat man Pech, dann geschieht Kondensation an den Anschlüsssen der Leistungstransistoren in der ICCU, was zum sofortigen Tod der Bauteile führen kann.

    Zusammenfassung der Risikobedingungen:

    • AC-Laden
    • Fahrzeug-Start kurzfristig nach Ende des Ladevorgangs
    • Kalte, feuchte Umgebungsbedingungen beim Start.

    Ich habe mir vorsichtshalber einen konventionellen Luftentfeuchter in den Fußraum zwischen erster und zweiter Sitzreihe gestellt - also ein Gehäuse mit Luftöffnungen , in dem ein Beutel Salz liegt. Nimmt das Salz Feuchtigkeit jenseits seines Aufnahmevermögens auf, so bildet sich im Auffangbecken des Gehäuses Salzwasser, das man regelmäßig ausschütten muss.


    Ich parke meinen Wagen in einer kühlen, aber trockenen Tiefgarage. Alle 2 Tage entleere ich den Luftentfeuchter. Dabei fallen nach einer Anfangsperiode regelmäßig ca. 100 ml Salzwasser an. Bei normalem, eher trockenem Frühlingswetter! Nach ca. 3 Monaten Einsatz ist ca. die Hälfte des Salzes verbraucht, d.h. ich muss in ca. 3 Monaten ein neues Säckchen Salz einlegen.


    Es gibt also durchaus nennenswerte Feuchtigkeit im Fahrzeug-Innenraum. Kommen die oben genannten Risikobedingungen dazu, lohnen sich m.E. die genannten Vorsichtsmaßnahmen.

    Blainstorm Danke für die Info - wo hast Du die her? Sie deckt sich nämlich nicht mit den Informationen auf der Original-Carscanner Website. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass vie vLinker-Dongles Produkte der Fa. Vgate sind - angeblich sind es weiter entwickelte Versionen der iCar Pro Serie. Wenn es sich dabei um Produkte mit neuerer Hardware handelt, erfüllen die vielleicht auch die Kriterien der FL-Serie.


    Die vLinker Dongles bieten nämlich ein besonderes Feature - die können automatisch starten, sobald man den Power-Knopf am Fahrzeug drückt, d.h. man kann sie permanent eingesteckt lassen und muss sich nicht extra um sie kümmern. Und - sie blockieren den CAN-Bus nicht, d.h. der CAN Bus kann sich wie üblich nach Ausschalten des Fahrzeugs mit Verzögerung ebenfalls ausschalten.


    Die eigentliche Frage ist aber: Besitzt irgendein FL EV6 User einen der von Blainstorm genannten Dongles und kann er damit die MCU-Parameter auslesen?

    Ältere Dongles mit veralteten ELM327-Chipsätzen kommen mit dem Timing / der Verschlüsselung des Gateways nicht mehr klar und werden schlichtweg ignoriert.

    Wenn das stimmt, gibt es mittlerweile eine Liste von OBD2-Dongles, die neue ELM327-Chipsätze enthalten und damit das Timing / die Verschlüsselung des Gateways verstehen, also, die die MCU-Daten der FL-Modelle entschlüsseln können?


    Das würde ja schließlich auch bedeuten, dass es kein Update der Carscanner-Fahrzeugprofile bräuchte, sondern eher kompatible OBD2-Dongles um die Parameter der FL-Serie auszulesen.

    KIA-Newby Eine Antwort auf Deine Fragen dürftest Du im Thread "SOH und km-Stände" (Link klicken) finden.


    Die Unterschiede dürften in den von KIA reservierten, "versteckten" Reservebereichen bei 0% und 100% SoC, und in den gelegentlich ausgeführten Balancing-Routinen liegen. Die Reservebereiche werden in den normalen Anzeigen auf dem Armaturen-Display nicht angezeigt.

    Fast. Du sprachst von CSV-Export, wir von BRC, welches man auch wieder importieren kann.

    BRC hast Du mit keinem Wort erwähnt - so kann man aneinander vorbei reden.

    Muss ich da jetzt echt durch gehen und manuell alle Sensoren nachpflegen? :(

    Das ist interessant: Enthält das neue EV6 FL Profil denn jetzt auch die neuen Motor Controller Sensoren? D.h. die Sensoren sind vorhanden, sie werden nur von den mitgelieferten Dashboards nicht abgefragt?


    Sowas können natürlich nur FL Nutzer heraus bekommen. *mit dem Zaunpfahl winkend*

    ihwi6 Bin nicht sicher, ob ich Dich richig verstehe:


    Car Scanner speichert m.W. keine Wegeverläufe, sondern nur die Parameter-Messwerte des aktuellen Dashboards. Die dabei erfassten Werte kann man dann z.B. als Komma-separierte CSV-Dateien sichern und zur späteren Auswertung in Excel importieren. Oder meinst Du etwas anderes?


    KIA-Newby Was meinst Du mit "Abfragen"? Die JSON-Dateien enthalten die Abfragen, mit denen die Dashboards definiert werden - sie enthalten nicht nur die in einem Dashboard abzufragenden Parameter, sondern auch das grafische Design der Dashboards.


    Wahrscheinlich meinst Du eher die Dateien, in die die erfassten Messwerte gespeichert werden (s.o.). Wenn ich mich recht erinnere, enthalten diese Dateien im Namen immer das Datum der letzten Sicherung. Diese Daten werden natürlich nicht überschrieben - hier sammeln sich mehrere Dateien in einem gemeinsamen Verzeichnis an, und die kann man beliebig sichern/kopieren/einfügen.

    Überschreibt man beim Import alle anderen Daten auf dem "empfangenden" Handy oder kann man z.B. einen Import vom alten Handy und einen weiteren Import vom Tablet einfügen und hat somit dann die Daten der beiden Geräte auf dem "neuen Handy"?

    Leider werden beim Export alle Dashboards in einem einzigen Paket gesichert und beim Import alle standardmäßig installierten Dashboards durch das exportierte Paket überschrieben.


    D.h. neu erstellte Dashboards werden mit im Paket zusammen mit den standardmäßigen exportiert. Neue Dashboards können also nicht gesondert gesichert und auch nicht einzeln zu bestehenden Dashboards hinzu installiert werden. :(


    In meinem anderen Car Scanner-Thread ("Carscanner-Dashboard für Akkutemperatur- und Reichweiten-Vorschau") hat jemand angeregt, Tools zum separaten abspeichern bzw. Hinzufügen von Dashboards (Link anklicken!) per KI programmieren zu lassen. Vielleicht fühlt sich jemand dazu inspiriert...