Beiträge von Seniornerd

    Hier der Vollständigkeit halber der Text des Foristen; ich habe ihn durch ein KI-Übersetzungstool laufen lassen. Achtung - ich habe die Übersetzung nicht auf Richtigkeit überprüft. Wer's ganau wissen will, muss sich den Originaltext in Englisch anschauen.


    Fortsetzung der Übersetzung in meinem nächste Beitrag.

    noradtux Danke für den Verweis auf den Thread - sehr interessant.


    So ganz verstehe ich nicht, warum der Autor auf Englisch schreibt, denn seine Interpunktionsfehler und Formulierungen weisen auf einen deutschen Muttersprachler. Ich kann nur vermuten, dass der Autor sich wünscht, jemand in Korea stößt auf den Beitrag und liest ihn.


    Seine technische Analyse lässt auf jemanden schließen, der mit Elektronikfertigung und -Design vertraut ist. Insofern halte ich auch seine Betrachtungen zur Fehlerstatistik und Ausfallraten sowie zum Zeitpunkt der ICCU-Ausfälle für realistisch. Den Lösungsvorschlag finde ich in der Theorie plausibel; die abgebildeten Bauteile und ihre genaue Funktion habe ich noch nicht so recht verstanden. Das muss ich mir noch genauer zu Gemüte führen.


    Übrigens - hier findet Ihr zum besseren Verständnis das Teardown-Video einer KIA/Hyundai ICCU.

    Mein Vorgehen war:

    - Herunterladen des Updates

    - Manuelles Entpacken der Daten ...

    Wenn Du genau nach KIA's Anweisungen vorgegangen wärest, hättest Du das Entpacken dem KIA-Updater überlassen können. Denn, genau das macht auch der KIA-Updater, bevor er die herunter geladenen Dateien auf den USB-Stick kopiert. Und der dürfte dann die Daten exakt so vorbereiten, dass das Infotainmentysytem beim Updatevorgang vom USB-Stick auch nicht unnötig meckert.


    Das bedeutet aber nicht, dass der Updatevorgang im Wagen dann schneller abläuft - bei mit hat das Ganze geschätzt 50 Minuten* gebraucht, die ich im Wagen im Standmodus abgewartet habe (ich habe mir dazu die Wartezeit mit einem guten Buch versüßt).


    * Sehr ärgerlich dabei: Es gibt keine Fortschrittsanzeige. Das sollte KIA bei zukünftigen SW-Versionen ergänzen.

    Wenn ich den Artikel richtig verstehe, unterscheidet sich das Porsche-Konzept weniger in der Führung der Kühlkreislauf-Topologie, sondern eher in der Software, die hinter dem Temperaturmanagement steht.


    Vermutlich ergeben sich aber die unterschiedlichen thermischen Ableitwiderstände der Akku-Topologie eher aus dem geometrischen Aufbau und der Lage des Akkupacks. Da könnte eine Aufteilung der Kühlkreisläufe schon helfen.


    Alternativ denkbar wären auch unterschiedliche Kühlleitungsquerschnitte, um damit die Fließgeschwindigkeit und somit auch die Wärmeabgabe/-Aufnahme an unterschiedlichen Stellen im System zu modulieren.

    Und wenn du das wissen willst, was das kostet. Guck mal rüber zu Porsche. ;)

    Gibt's dazu nen Link, in dem beschrieben wird, wie Porsche das macht? Es wäre doch interessant zu erfahren, inwiefern sich das Porsche-Konzept von dem im Artikel beschriebenen unterscheidet.

    Man muss echt nicht lange warten, bis jemand die offensichtlichen Dinge schreibt.

    Was meinst Du damit? Oh Erleuchteter, bitte lass uns an Deiner Weisheit teilhaben. :S

    Klar muss dabei auch die Verteilung der Kühl-/Heizflüssigkeit verändert werden.


    Ich habe mir mal das Teardown einer Hyundai IONIQ5 Batterie angesehen (die ist ähnlich wie beim EV6 aufgebaut). Dort wird das Kühlmittel in einer mäandrierten Schleife durch die verschiedenen Zonen des HV-Akkus geführt, wobei Zu- und Abfluss der Schleife immer nebeneinander geführt werden, so dass in jedem Bereich theoretisch jeweils die jeweils heißeste und kälteste Leitung nebeneinander geführt werden. Damit soll also in jedem Bereich immer ein Mittelwert der Kühl-/Heizmittel-Temperatur herrschen.


    Nachdem aber das Kühl-/Heizmittel AFAIK immer nur an der Unterseite der Batteriewanne geführt wird, und auch nicht berücksichtigt wird, dass die Batterie ungleichmäßig durch den Fahrtwind gekühlt wird, ergibt dies keine gleichmäßige Heizung/Kühlung.


    Ein optimiertes Heiz/Kühlkonzept müsste also das Profil der Wärmeableitung des Akkus über die gesamte Akku-Fläche und -Höhe berücksichtigen. Eine Aufteilung des HV-Akkus in mehrere verschiedene thermische Zonen würde es dann ermöglichen, dass die verschiedenen Zonen entsprechend ihrer lagebedingten Wärmeableitung über eigene Heiz-/Kühlkreise separat geheizt bzw. gekühlt werden könnten.