Beiträge von Amtrack

    Mir geht es ausdrücklich nicht darum, daß Du die Erfahrung mit der Feststellbremse gemacht hast (es ist ja immerhin nur eine Notfunktion) sondern nur um den Fakt, daß eine überbremste Hinterachse eine ungute Sache ist. Was hat das ganze eigentlich mit dem Abstandsregeltempomaten zu tun? :/


    Fahrphysik ist mir durchaus bewusst, ich habe den GT nicht wegen der Edelstahlleiste im Kofferraum :D


    Spaß beiseite: auch beim Touran bremst dieser bei Betätigung unter der Fahrt hinten mehr als vorne.

    Würde mich wirklich interessieren, warum das so ist.

    Sorry, es ist eine Falschannahme, dass die stärkere Bremsung hinten "das Auto in der Spur hält"!

    Im Gegenteil, es würde sogar tendenziell instabiler!


    Dann bitte ich um Erleuchtung, warum bei dieser Funktion hinten stärker als vorne gebremst wird. :)


    PS: mein Touran bremst bei aktiver ACC übrigens auch hinten deutlich mehr als vorne.
    Da ich das intensiv nutze führte das zur kuriosen Situation, dass ich zuerst hinten neue Bremsbeläge benötigt habe statt (wie sonst) vorne...

    Das glaube ich dir ja alles.

    Meine Frage bezog sich darauf, wie es funktionieren soll, daß die Handbremse auch vorne wirkt, so wie du es geschrieben hast und wie es 1ck in Beitrag #159 auch schon geschrieben hat.


    Zur Erklärung: man ist dazu übergegangen, nicht mehr separate Handbremsmechanik zu verbauen ("Trommel" in der Bremsscheibe mit separaten Belägen und co) sondern nutzt einfach einen elektrischen Stellmotor im Bremssattel, welcher dann die ganz normalen Bremsbeläge an die Scheibe drückt.

    Quasi Betriebsbremse zur Handbremse erweitert.


    Der Handbremsknopf hat unter der Fahrt die Notbremsfunktion (für den Beifahrer natürlich dennoch unerreichbar platziert im EV6) und betätigt damit alle Bremsen - allem Anschein nach aber hinten mehr als vorne was vermutlich davon herrrührt, dass das Fahrzeug in diesem Notfall möglichst die Spur halten soll weswegen es auch keine Vollbremsung ist.

    Lustig... ich habe gestern, Nebel sei Dank, nochmal beim Pizza holen testen können. ^^


    So ganz stringent ist mein GT da irgendwie ja nicht bezüglich Bremslicht an oder nicht an.

    Modus: normal, Reku Stufe 1


    Jetzt das Lustige: die Bremslichter gehen anscheinend je nach Topographie an oder aus.... ja, richtig gelesen.

    Es gibt Stellen, da knippst er die Lichter an, und es gibt Stellen, da knippst er die Lichter nicht an.

    Jeweils natürlich komplett Fuß vom Strompedal und *nicht* auf der Bremse stehend.


    Warum? Keine Ahnung... ich habe schon dahingehend überlegt, ob es evtl. mit einer (nicht sehr großen!) Steigung zu tun haben könnte welche die negative Beschleunigung "erhöht" und deswegen zum Triggern der Bremslichter führt. :/

    schaut mal was das Internet für den EV6 ausspuckt --- ich müsste mal etwas ausprobieren, ob das so stimmt, aber wäre doch prima, wenn es genau so wäre!!!


    FahrmodusRekuperationsstufeVerzögerung (m/s²)Bremslichter
    Normal00,2Nein
    Normal10,6Nein
    Normal21,0Nein
    Normal31,5Ja
    Sport00,2Nein
    Sport10,8Nein
    Sport21,3Ja
    Sport31,8Ja
    Eco00,2Nein
    Eco10,5Nein
    Eco20,9Nein
    Eco31,4Ja
    i-Pedal-2,0Ja


    Nach einem Test, die dunkle Jahreszeit macht es hier einfacher, kann ich sagen -> die Logik des EV6 ist nicht mit der obigen Tabelle gänzlich zu erklären.


    Beispiel: wenn ich an einer bestimmten Stelle, reproduzierbar natürlich, mit Reku Stufe 1 ankomme, dann leuchten die Bremslichter nicht - Normalmodus in allen Fällen gewählt.

    So soll es laut Tabelle ja auch sein.


    Es geht dort bergab, also kann man sich rollen lassen. Mit Reku 1 hält er da recht gut das Tempo.


    Funfact: komme ich etwas zu schnell dort an und drücke kurz und leicht das Bremspedal (weniger stark als Reku 2), so rekuperiert er für diesen Moment des Bremsens ja etwas stärker ohne jedoch die mechanischen Bremsen zu nutzen - dabei leuchten dann aber auch die Bremslichter.

    Gehe ich dann von der Bremse, bleiben die Bremslichter jedoch dauerhaft an (Reku 1 rollend!)... :D

    Gebe ich auch nur ein einziges, ganz ganz kurzes mal "Gas" (hier reicht wirklich ein minimales Antippen), dann gehen die Bremslichter aus und bleiben auch aus beim weiteren Rollen.


    Wie gesagt: reproduzierbar.

    Welche Logik dahintersteckt habe ich allerdings noch nicht durchschaut.


    Aber wenn man seinen Hintermann nicht dauernerven möchte mit Rotlicht -> 1x ganz kurz aufs Gas tippen und dann sind die Bremslichter aus.



    Was ich noch testen muss: ob die Bremslichter aus bleiben, wenn ich statt das Bremspedal zu nutzen per Paddel kurz auf Stufe 2 der Reku gehe und danach wieder auf 1. :/

    Du siehst ja anhand deiner Fotos schon, dass es nicht der Bremssattel ist, der dort rostet sondern das abgeriebene (Rost)Material von der Scheibe was dort herunterläuft.

    Das Zeugs gammelt dann auf dem Sattel weiter bzw. läuft als Soße da entlang bis es eintrocknet.


    Außer regelmäßig, wie erwähnt, dafür zu Sorgen das die Scheiben frei sind bleibt dir da wenig, was man machen könnte meines Erachtens nach. :/


    Bei der GT Bremsanlage hilft die Pulverbeschichtung(?) der Sättel in dem kotzgrün <X - da dürfte man die Siffe relativ einfach abspülen können.

    Bei der rauen, verzinkten so wie es aussieht, Oberfläche des normalen Sattels setzt sich die Suppe richtig schön in die Vertiefungen... :rolleyes:


    Der Händler wird da gar nichts machen - putzen ist ja nicht seine Aufgabe.

    Die verroste Bremse selber (Scheiben) liegt an deiner Nutzung.

    Durch die Rekuperation muss man eben tatsächlich selber Augemerk darauf legen, regelmäßig die Scheiben "frei" zu bremsen.

    Ansonsten meckert die Prüforganisation im Zweifel schon bei der ersten HU diesbezüglich (gerne bei den Scheiben hinten weil die naturgemäß noch weniger genutzt werden).

    Beim eC4 meiner Frau gibt es genau das gleiche Problem - es ist als nichts KIA typisches und hat meiner Meinung nach nichts mit ggfs. minderwertigen Erstausrüstungsteilen zu tun.


    Das sehe ich tatsächlich anders.

    Ich fahre das Ende meiner Strecken vorm Abstellen immer mit Reku0 um die Bremsen "frei und trocken" zu haben.

    Es hilft aber nicht, es reicht alleine die Luftfeuchtigkeit, und der Kram rostet fest.


    Glücklicherweise kann ich in meiner Garage ohne Parkbremse parken (nur mit Getriebesperre), aber Sinn der Sache ist das ja irgendwie nicht...


    Meine Dienstwagen mussten bisher allesamt draußen stehen und das auch durchaus mal länger -> nie ein Problem außer die Standzeit war wirklich 14 Tage oder länger.

    Aber wegen weniger Tage oder auch nur einem einzigen Tag gab es dort (Opel, Mercedes, Skoda, VW) nie ein Problem.


    Auch meine vorherigen Privatfahrzeuge (und das waren einige :D ) hatten das Problem nicht dermaßen ausgeprägt.


    Ich bleibe dabei: es ist eine besch...eiden gewählte Materialpaarung von Belag und Scheibe.


    Ich bin mir ziemlich sicher, wenn man da 1x ATE, Textar oder auch Zimmermann verbauen würde, dann gibt es das Problem nicht mehr. :/

    Die testen sowas im Normalfall vorher.

    Über kurz oder lang wird da etwas ausbrechen an den Bremsbelägen - die sind zum schleifenden Bremsen vorgesehen und nicht zum "auf Oberfläche festrosten und mit Gewalt die Verbindung trennen" ?(

    Aber was willste machen - Kia hat das so vorgesehen ab Werk, vermutlich weils günstiger war.


    Bleibt die Frage, ob es mit einem Tausch auf (hoffentlich!) höherwertige Beläge behoben wäre oder ob die Scheiben als teuerstes Verschleißteil der Bremse auch mit getauscht werden müssten... :|

    Mein Vorgehen (da ich es hasse, Geld auszugeben um funktionsfähige Dinge auszutauschen) -> das Kia Geraffel "aufbrauchen".

    Wenns knallt ist das halt so, ist ja quasi vom Hersteller so gewollt ;) und macht bestimmt gute Werbung bei Außenstehenden.

    Wenn dabei was kaputt geht, dann nehme ich das Geld in die Hand und kaufe ATE, Delphi oder Textar - eben Erstausrüsterqualität.


    Von Zimmermann gibts auch schon Bremsscheiben, jedoch nur für vorne.