Dass der Maximaldruck dieses Reifens nicht höher als 340kpa (3,4bar) sein soll. Mehr als dieser Wert sollte der Reifen nicht aufgepumpt werden.
Dieser Wert dürfte sich von Reifen zu Reifen unterscheiden, er stellt die Obergrenze dar, was man dem jeweiligen Reifen an Luftdruck zumuten kann/darf/soll.
Wenn also hier das Schild am Auto unter voller Beladung 2,9 bar anzeigt, gibt es noch einen kleinen Spielraum, aber keinesfalls mehr als 3,4.
Zur Montage / Aufspringen auf den Felgenhump darf der Maximalwert kurzfristig überschritten werden - aber eben nur kurz und nur für die Montage.
4bar sind definitiv zu hoch, zumal der Reifen sich ja unterm Fahren auch noch (stark) erwärmt (je nach Fahrweise halt) wodurch der Druck noch weiter steigt...
Reifenluftdruck wird daher korrekterweise immer bei kalten Reifen eingestellt.
Reifenluftdruck ist so ein Thema, mit welchem ich mich gerne beschäftige weil ich viel mit Anhänger und unterschiedlich(st)en Beladungszuständen unterwegs bin.
Mein Lieblingsanhänger hat 10" Bereifung, die brauchen bei maximaler Tragkraft dann auch tatsächlich 6,25bar um diese Tragkraft zu erreichen.
Je nach Ladung (leicht aber sperrig oder kleiner aber schwer) variiert der Luftdruck halt erheblich.
Vermutlich wissen es einige, aber wohl nicht alle hier: man kann den notwendigen und korrekten Reifenluftdruck tatsächlich einfach mit Dreisatz ermitteln, ganz ohne Aufkleber vom Hersteller in der Fahrertür der nämlich auch nicht immer zutreffend Auskunft gibt (so im Falle meines GL mit 7 Personen, vollem Kofferraum und zusätzlich 2,7to Anhänger hintendran).
Auf der Reifenflanke steht der maximal mögliche Druck und die maximale Tragfähigkeit.
Wenn man nun das tatsächliche Gewicht (näherungsweise) kennt, dann kann man mit Dreisatz einfach den notwendigen Druck ausrechnen, ein bisschen Sicherheitszuschlag dazu und gut ist das.
Damit ist man erheblich besser und korrekter unterwegs als 98% der anderen Verkehrsteilnehmer...