Hardcore-Öko-Sichtweise" attestiert
Um ein e Auto fahren zu wollen, muss man kein öko Terrorist sein.
Die ruhige Fahrt bei allen Geschwindigkeiten, die Beschleunigung und entspannte Dahingleiten.
An den Ladestationen Zeit zum quatschen mit Gleichgesinnten.
Ich brauche keinen brüllenden Motor, dafür war ich zu lange auf der Straße unterwegs gewesen und genieße jetzt das entschleunigte Reisen mit dem EV6.
Mit dem EV6 bin ich, seit Mai 13tkm gefahren. Vorher hatte ich einen E Niro, damit bin ich in einem Jahr 14tkm gefahren (den hatte ich nur 1 Jahr).
Da ich keinen Weg zur Arbeitsstelle mehr habe, bin ich nur zum eigenen Spaß unterwegs und habe fast immer mein E Bike, hinten auf dem Träger.
Am Ziel angekommen, unternehme ich Radtouren und komme dabei auch auf über 2tkm.
Ich sage immer, scherzhaft, ich werfe einen Dartpfeil auf die Landkarte und dort fahre ich hin.
So war ich, von Berlin aus, zwischen Husum, Amsterdam, München, Passau, Regensburg, Prag, Linz und viele andere Orte unterwegs.
Habe mir die jeweiligen Städte angesehen oder bin einfach einem Fluss entlang gefahren. So kam ich, in einem ½ Jahr auf mehr Kilometer, als ich sonst das ganze Jahr gefahren bin.
Das Auto habe ich nur für die An- und Abreise genutzt. Durch die schnelle Ladezeit, im Gegensatz zum E Niro, waren die Pausen auch nicht allzu lang und im Schnitt alle 250-300km.
Entspannter kann man kaum unterwegs sein.
Ich will meine Ruhe haben, auch beim Auto fahren.
Den Gestank vom Benzin und Diesel musste ich lange genug erdulden.
Ich habe Lkw und Bus gefahren und noch dazu zu einer Zeit, als es das Wort "Assistenzsysteme" noch nicht erfunden war. Selbst Lenkhilfe gab es noch nicht, in allen Lkw und Bussen. Eher Gehörschutz nötig gewesen ist, weil man sein eigenes Wort kaum verstanden hat.
Da oft die Einspritzleitungen gebrochen sind und der Dieselgestang dadurch ständig präsent gewesen ist.