Ich hab einen Anwalt in der Familie mal um eine Einschätzung gebeten, ob das ein Grund zum Zurückgeben des Autos ist. Ich hab ihn noch nicht so lang, wäre wohl recht emotionslos, ihn wieder abzugeben.
Mir wurde ja der EV6 gestohlen, dank der Brandenburger Polizei und einer gezielten Fahndung, konntes es kurz vor der polnischen Grenze, mit holländischen Kennzeichen gestoppt werden, samt Fahrer.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Videos, die es zeigen, wie einfach es ist, die Keyless-Go Autos zu knacken, unabhängig von der Marke. Das dauert kaum länger, als wenn man es selbst öffnet.
Ich hatte schon versucht, über meine Rechtschutz , KIA an den Kosten der Widerbeschaffung zu beteiligen.
Leider benötigt man dafür eine engagierten Anwalt, der Biss hat und auch noch technisches Verständnis mitbringt, um die Komplexität der Dache zu erkennen und dem vielleicht sogar selbst das Auto geklaut wurde und darum motivierter ist.
Es ist ja nicht nur KIA, es geht ja durch alle Hersteller.
Das Keyless-Go wird als sicher beworben und besonderen dessen Komfort.
Darauf sollten man die Hersteller zur Verantwortung ziehen.
Mittlerweile, entscheiden immer mehr Gerichte für Verbraucher!!
Erst wenn man selbst davon betroffen ist, erfährt man eigentlich erst wie das System funktioniert und wie leicht es ist, es zu knacken, obwohl es bereits System gibt, die es zumindest erschweren. Gut gegen Aufladen ist man wirklich nicht gefeit.
Einem anderen KIA-Fahrer, wurde es aus der verschlossenen Garage gestohlen und anderen während des Einkauf an der Ladesäule.
Was ich noch viel schlimmer finde ist, dass es so einfach ist, das Auto von der App abzumelden und damit den Kontakt gänzlich zu verlieren.
Erst durch die Abmeldung wurde ich Aufmerksam gemacht, sonst hätte ich es erst später, vielleicht sogar erst Tage später festgestellt.
Bei der Herstellung der Verbindung zwischen Auto und App, muss ich einen 6stelligen Code eingeben, der auf dem Display erscheint.
Warum ist es andersherum nicht auch so? Und man würde, in dem Fall eine Pushnachricht auf dem Handy erhalten!!
Somit hätte man die Möglichkeit, das Auto noch zu verfolgen und die Abmeldung zu verhindern.
Ich habe umgehend versucht mit KIA-Connect, Kontakt aufzunehmen.
Es ist einfach nicht möglich.
Es gibt zwar eine Telefonnummer, dort wird man aber auf ein Internetadresse mit Kontaktformular verwiesen.
Ich habe diese Formular 3x Mal ausgefüllt, auf dem Handy ist es auch eine Herausforderung.
Die KIA-Kundenbetreuung hat auch keine Verbindung zu KIA-Connect.
Es geht ja in erster Linie darum, den GEO-Kontakt zum Auto zu bekommen bzw herzustellen, um Polizeikräfte dort hinzuleiten.
Bei Diebstahl geht es doch immer wieder um den Zeitfaktor.
Wenn ich schon das "Glück" habe den Diebstahl, relativ schnell festzustellen, dann besteht doch die Chance, den Täter noch im Umkreis zu fassen und nicht erst Tage später, durch Zufall.
In meinem Fall, hatte ich Glück, das das Auto noch einige Tage in Berlin stand und erst fast eine Woche später, offenbar nach Polen gebracht werden sollte. Bei einer normalen Fahndung wäre er sogar bestimmt durchgekommen, da das Auto bereits mit holländischen Kennzeichen versehen gewesen sind, die von Auto her sogar passten.
Wie perfide das durchorganisiert gewesen ist, erkennt man schon daran.
Jetzt will ich KIA damit konfrontieren und sie auffordern mir eine geeignete Maßnahme zu benennen, die solche weiteren Ereignisse verhindern oder zumindest erschweren.
Mechanische Vorkehrungen, scheinen genauso ungeeignet zu sein (werden mit einem Akku-Trennschleifer geöffnet), wie GPS-Geräte, da diese geortet werden können. Mein Glück war auch, dass das E-Call nicht stromlos gemacht wurde und KIA die Funkdaten (Funkzelle, nicht GPS) zur Verfügung gestellt hat.
Leider sind diese Funkzellen sehr ungenau, gerade auf dem flachen Land.
Genaueres zur Erfassung des Täters ist mir bisher nicht bekannt.
Ich habe mir diverse GPS-Systeme angesehen und kam zu dem Entschluss, es gibt nicht DAS Gerät.
Genauso das Pandora-System, seltsamerweise wird es in Russland hergestellt.
Es macht einen guten Eindruck, kostet jedoch um die 2000€. Ist aber eine Nachrüstung und kann demzufolge auch entfernt bzw "überlistet" werden. Davon bin ich überzeugt. Es wird zwar behauptet, dass noch nie ein Auto, mit solch einem System gestohlen wurde aber wer macht schon gern negative Werbung für sein Produkt?
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Auf dieser Seite wird auch in den ersten 4 Minuten gezeigt, wie ein Keyless-Go, ohne Schlüssel geknackt wird und vor allem in welcher Zeit. Man will hier wohl sein eigenen System als besonders sicher anpreisen aber dieses sollte jeder für sich entscheiden.
Auch habe ich verschiedenen GPS-Systeme angesehen. Die günstigen sind oft noch mit 2G ausgestattet und damit funktionieren sie in der Schweiz nicht mehr und die EU hat ebenfalls schon die Abschaltung angekündigt, um für 5G freie Frequenzen zu bekommen.
Ein System, kann man zeitlich festlegen, wann es senden soll. Hat den Vorteil gegenüber ständig sendende System, dass es schweren entdeckt wird. Man kann aber diese Zeit, bis auf den Takt ( täglich, wöchentlich oder stündlich) und nur während dieser Zeit kann man auch den Takt ändern.
Beispiel: ich habe es wöchentlich (alle 7Tage) eingestellt und gerade Kontakt gehabt, und das Auto oder der Gegenstand wurde kurz nach dieser Frist gestohlen, dann kann man erst wieder in 7 Tagen die Einstellung ändern bzw den Standort erfahren.
Also ist es für diesen Zweck nur bedingt geeignet, dafür hält der Akku bis zu 4 Jahre. Der Akkuwechsel kostet, dafür fast 60€
Ständig sendende Geräte kann man zwar selbst schneller Orten aber auch der Täter, der gezielt nach solchen Geräten sucht.
Der Bearbeiter meiner Versicherung, hatte mir solch einen Fall geschildert.
Ein Kunde, von ihm, hat eine LKW-Flotte und die waren mit (sogar mehren) GPS-Geräten ausgestattet. Diese Geräte wurden alle gefunden und somit waren die LKWs auch verschwunden. Also braucht man eine System, welches passiv ist und erst bei Bedarf, "scharf" geschaltet werden kann.
Solange das Fahrtzeug, dort ist, wo es sein soll, braucht man kein GPS, sei es wird zu Routenplanung benötigt. Erst wenn es nicht der Fall ist, sollte es aktiviert werden und auch immer nur kurze Zeit, damit es nicht geortet werden kann.
Naja, während dem Laden kann das Auto prinzipiell auch geklaut werden. Wie einigen Ioniq5 Fahrern auch schon passiert. Und 12V abklemmen während man am AC/DC Laden ist ist eher nicht gut, oder? Was im Umkehrschluss heißt die Lösung bring während dem Laden nichts.
Du beziehst dich auf das Abklemmen des 12V Akkus?
Nee das ist wirklich keine gute Idee, weil er ja auch gleichzeitig geladen wird und ob dann der Ladevorgang überhaupt funktioniert ist auch fraglich, da die Steuerungssoftware und Regeltechnik über 12V bestimmt funktioniert.
Ich meinte eher den ein- Austaster, das dort ein Kabel durch einen Schalter unterbrochen wird., somit kommt man zwar ins Auto, kann es aber nicht Starten und zum Laden, solltet er keine Rolle spielen, es sei das Auto soll an sein aber nimmt man ja die Unterbrechung eh raus.
Wäre ähnlich Unterbrechung Benzinpumpe oder zum Anlasserrelais.
Die Schalter nützen aber alle nichts, wenn das Auto beim Laden hängt, oder? Denn da darf man bestimmt nicht die 12V abklemmen oder den CAN durcheinander bringen.
Also eine Lösung wie Ich sie mir vorstelle wäre eine Unterbrechungsschaltung der ZV die an das Bluetooth meines Handys gekoppelt ist wenn Handy in Reichweite ZV aktiviert wenn ausser Reichweite automatisch deaktiviert
Dann brauchst du ja wieder ein zusätzliches elektronisches Bauteil.
Ich habe etwas gelesen, über eine Sperre für die ZV, die mit einer zusätzlichen Fernbedienung angesteuert wird. Weiß aber nicht mehr wo. Das wäre allerdings wieder mit Umbauten verbunden bzw Einbau zusätzlicher Teile.
Da wäre der Schalter für EV bestimmt realisierbaren. Man muss sich eben nur mit der Schaltung auskennen und wo man diesen Schalter/Taster platzieren kann, dass er leicht zugänglich aber nicht gleich zu finden ist.
So etwas meinte ich ja auch.
Sicherlich ist am besten auch etwas geeignet, wo keine großen Ströme Anliegen und keine Fehlermeldung auslösen, die dann mit dem Canbus erkennbar sind.
Ich habe damals die Sicherung vom Anlasser rausgezogen
Die Wegfahrsperre hatte ja diese Systeme blockiert aber moderne Autos noch dazu E Autos sind bestimmt nicht so einfach händelbar. Darum sollte man ein System nutzen was nicht gleich den Can bus durcheinander bringt und auch noch die Fehlerdiagnose liefert.
Man muss ja noch nicht einmal den 12V Akku abklemmen, da auch dieses auch beheben lässt.
Und man muss immer das Auto mechanisch abschließen und auch wieder öffnen.
Wäre es nicht sinnvoller einen Schalter zwischen Steuerteil und Motor oder so ähnlich zu legen, der auch versteckt sein darf und nicht elektronisch bedient wird.
Früher gab es Batteriehauptschalter, die man sogar betätigen musste, um ggf Brände zu verhindern.
Gut das waren andere Zeiten, verhindert aber nicht das Aufladen aber eine Verbindung zur App bleibt bestehen, wenn ich aber den Akku abklemme nicht mehr.
Einfach nur, wie früher die Benzinpumpe, ein entscheidenes System temporär ausklinken.
Die Fehlersuche ist aufwendig und verhindert den schnellen Zugriff, worauf es ja oft ankommt.
Ich habe mich mit GPS Tracker beschäftigt.
Es ist eine Qual der Wahl.l und es sind unzählige Systeme auf dem Markt, die alle ihre vor- U. Nachteile haben.
Ein System, welches alle paar Sekunden oder Minuten seinen Standort mitteilt ist innerhalb kurzer Zeit ortbar.
Nutzt man passive Systeme, halten die Akkus zwar länger aber sie können nur "angesprochen" werden, wenn sie gerade ihren Standort mitteilen. Dazu kann man verschiedene Takte einstellen. Jedoch nur zu dieser Zeit kann das Gerät neue Befehle entgegen nehmen.
Angenommen, man hat eine Takt von 7 Tagen eingestellt, was ja Ansicht machbar ist. Solange man weiß wo das Auto ist auch kein Problem.
Wird aber das Auto, kurz nach dem Takt geklaut, kann man es erst wieder 7 Tage später orten.
Das ist das Dilemma.
Dann kommt noch dazu, dass man den Akku selbst nicht wechseln kann, es muss eingeschickt werden und kostet fast 60€ und ist während dieser Zeit nicht verfügbar.