Beiträge von Kurtelo

    Ich bin mit meinem EV6 hingefahren, habe mein Problem geschildert und das KIA eigene Diagnosegerät wurde angesteckt. Dann wurden gespeicherte Werte des 12V Akkus ausgelesen. Die sind in jedem EV6 hinterlegt.


    Das wurde ausgedruckt und angesehen. Dort sind Markierungen, die unterschritten werden müssen, um die Garantie greifen lassen zu können. Danach einen neuen Bleiblock und fertig. Unterschrift meinerseits über die Annahme und das war es.

    Meine 12 V Batterie ist nach knapp 2 Jahren mit 70.000km auch am Ende. Die 12 V wurde auf Garantie getauscht. Blei gegen Blei, kein upgrade auf AGM. Naja, dann bis zum nächsten Tausch. Zwischendurch musste ich mal mit der Powerbar an die 12 V Batterie.

    Der Händler hat ein historisches Protokoll der 12 V Batterie ausgelesen und daraufhin die Garantie(anspruch) laut KIA Vorgabe abgeleitet und getauscht.

    Das die thermische Regelung des Akkus sehr träge ist, macht das vorheizen und im Sommer das vorkühlen öfters zu einer Challenge. Ich parke regelmäßig im Freien und der Akku hat dann ungefähr die Umgebungstemperatur. Der EV6 wird dann vorgeheizt und danach geht die Fahrt los.


    Carscanner.jpg

    Das dabei der Akku, wie auf dem Bild ersichtlich, weiterhin gekühlt wird, entzieht sich jeglicher Logik. Wo haben die KIA Techniker da hingedacht?
    Der Akku hat an der kältesten Zelle -3 Grad und an der wärmsten Zelle 2 Grad und es wird aktiv gekühlt. Welcher Logik folgt das? Bei Anwahl einer Ladestation wird leider nur bis 20 Grad vorgeheizt und die 5 Grad auf die optimale Ladetemperatur muß der Ladevorgang selbst stemmen. Wenn, wie von Umev6 beschrieben der Akku im Idealfenster ist, dann kommt die Akkukühlung nicht hinterher und es gibt bei 50 Grad den Cut in der Ladeleistung. Auch die danach eingeschränkte Power aufgrund des zu warmen Akkus ist nur schwer hinnehmbar.

    Hey KIA-Techniker, simuliert das mal bitte und schreibt eine saubere Kühl- und Heizkurve in die Software. Immer mehr Fahrzeuge können bis 400kw und mehr Power laden. Da wird es dann richtig eng bei der Auswahl des nächsten Fahrzeuges.


    Frage an die FL EV6 Fahrer.

    • Ist das im FL besser geworden mit kühlen und heizen des Akkus?
    • Das FL soll ja bis 260 kW Spitze können, wie sieht hier die durchschnittliche Ladeleistung von 10-80% aus? Die theoretische Zeit wissen wir ja aus der Promo.


    Der EV9 ballert zwar nur mit max. 210 kW in den Akku, hält jedoch die Leistung dauerhaft hoch. Hier dürfte der Durchschnitt recht hoch gehalten werden. Mir nutzt auch keine astronomische Spitze, wenn der Schnitt grottig ist.


    Gruß, Kurt

    Ich habe vor einigen Tagen das Update für meinen GT per USB gemacht und es läuft alles gut, bis auf den Umstand, das alle Ionity Säulen, egal ob in D, A oder CH , nicht mehr den online den Stand an Auslastung anzeigen. Ich kann zwar den Ladeplatz ansteuern, jedoch sehe ich nicht ob der Platz belegt ist. Notgedrungen helfe ich mir mit der App.


    Frage an Euch GT Fahrer. Ist das bei Euch auch so oder ist meine Installation mangelhaft?


    Gruß

    Kurt

    Wie bereits in anderen Beiträgen schon geschrieben habe, habe ich mir einen extra Satz Felgen gekauft mit Contis für den Sommer als Alternative für den Michelin S4. Ich habe nun knapp 70.000km auf dem GT und fahre moderat im Strassenverkehr. Ab und zu auf den Rundstrecke mit dem Michelin S4 und ansonsten mit dem Conti SC 7 unterwegs. Verbrauch im Schnitt über alles 25,5 kW/100km inkl. Rennstrecke.

    Sommer: Continental Sport Contact 7, Verbrauch etwas geringer. -1-2 kW/h

    Winter: Pirelli Scorpion auf 21 Zoll.


    Fazit. Da Du Dir einen GT zulegen willst, wirst Du es nicht vermeiden können, die Leistung ab und zu abzurufen. Das treibt den Verbrauch nach oben und Autobahnfahrten > 120 km/h. Es ist enorm was die mehr km/h ausmachen, aber Du wirst ein Gefühl bekommen für`s schnell fahren und schnell laden oder langsamer fahren = weiter fahren und schnell laden. Je nach Möglichkeiten. Solltest Du auch viel auf der Landstrasse unterwegs sein, so wirst Du über den geringen Verbrauch überrrascht sein, unabhängig vom Reifen.

    Ich habe auch die Möglichkeit des FL GT zu fahren und das ist schon eine komfortablere Kiste geworden, alleine schon wegen der Sitze. Die E-Power des GT-Line mit ca. 300 PS sollte aber mehr als ausreichend für alle zivilen Situationen sein.

    Um das in Relation zu setzen:

    bei Tempo 100 und 16 m extra Bremsweg (bei ansonsten ca. 32 m) steht man dann nach der Vollbremsung nicht direkt vorm Hindernis, sondern schlägt mit ca. 60 km/h ein - jedenfalls wenn mein Kopfrechner das richtig überschlagen hat.

    Das ist also der Unterschied zwischen Schreck gehabt und (schwer) verletzt bis tot.

    Das kann ich nur voll und ganz unterstreichen. Hier wird am falschen Platz gespart. In Italien ist die Verwendung von Winterreifen im Sommer mittlerweile ein Delikt und dieses wird auch exekutiert.


    Bin gespannt wann sich das im DACH Raum etabliert.

    Hallo Elchbier,


    ich habe mir einen Extra Felgensatz mit Continental Sport Contact 7 geleistet für den Alltag und die Michelin 4s für die Rundstrecke, Trackday etc., aufgehoben.
    Die Conti sind komfortabler, haben ein breiteres Fenster, vor allem nach unten und das Springen/ versetzen war damit auch weitestgehend abgestellt. Mir ging es primär um sicheres fahren bei Nässe und Temperaturen unter 12 Grad. Da konnte der Michelin schon ordentlich für Überraschungen sorgen.

    Ich hatte am 20.10.25 das Vergnügen für KIA Österreich auf dem Red Bull Ring den Streckenrekord für E-Autos mit 5 Sitzen zu knacken. Es ist auch gelungen, aber wir hatten nur 5 Grad Asphalttemperatur. Ehrlicherweise bin ich das mit meinem VFL GT schon erheblich schneller gefahren und hatte bei beiden GT den Michelin 4S drauf. Dieser Reifen liebt es einfach auf der wärmeren Seite und das ist halt im Strassenverkehr nicht immer möglich.


    KIA_Rekord_RBR.jpg