Beiträge von OlafSt

    Viel einfacher ist es, das Auto bei den (noch) kalten Temperaturen auszutrocknen. Hatte ich schon mal irgendwo hier geschrieben, ist ein Trick aus Verbrennertagen ohne Klimaanlage:


    1. Autoinnenraum schön aufwärmen. Dadurch verdunstet das Wasser und wird von der warmen Luft aufgenommen.

    2. Alle Fenster auf und die warme Luft nach draußen lassen, ordentlich mit kalter Luft von draußen ersetzen (nicht nur n bissel durchpusten !). Letztere ist kalt und kann nicht annähernd so viel Wasser aufnehmen, wie die warme Luft. Sie ist also deutlich trockener.

    3. Wieder wie 1. Mehr Wasser verdunstet aus Fußmatten, Teppichen, Polstern und wird wieder aufgenommen

    4. Wie 2.


    Das ganze kann man ruhig mehrfach wiederholen. Je kälter die Luft draußen, desto besser.


    Die Feuchtigkeit ist kein schwappendes Wasser, wie man vielleicht denken mag. Der größte "Wasser-Einträger" ist man selbst durch seine Atemluft, die sehr viel Wasser enthält. Jetzt im Winter schleppt man jede Menge Schnee mit ins Auto (besonders manche Damen sind völlig merkbefreit und klopfen die Stiefel mit extra-Grip-Profil nicht ab vorm Einsteigen und schwupp - halber Liter Wasser im Teppich), auch der Matsch ist ordentlich wasserbelastet. All das verdunstet und wird von den Teppichen, Bezügen, Polstern, dem Schaumstoff in den Sitzen und sonstwo aufgenommen.


    Wenn all das nichts hilft und das Problem sogar noch größer wird, könnte der Wärmetauscher im Fahrzeuginneren undicht sein. Das müsste aber durch einen auffällig hohen Kühlwasserverlust auffallen und ist eher selten.


    Übrigens: Die Entfeuchterpäckchen sind super, habe ich selbst im Auto. Man darf nur nicht vergessen, sie ab und an mal auf der Wohnungsheizung zu trocknen - sie können nicht unbegrenzt Wasser aufnehmen 😉

    Werner Dsa ist nicht korrekt. Auch in Stufe 0 wird rekuperiert - aber eben nur beim Bremsen. Stufe 0 hat nur die Besonderheit, das beim "vom Strom gehen" der Wagen nahezu nicht verzögert.


    Ansonsten: Ich fahre fast ausschließlich i-Pedal und Eco-Modus. Ich habe die Automatik ausprobiert, hat nahezu dieselben Verbräuche gezeigt - aber dafür muss man dauernd die Bremse nutzen und auch drauf stehenbleiben, während bei i-Pedal alles "von selbst geht", inklusive Bremsen bis Stillstand.

    Eine 13 ist da nicht unrealistisch. Und wenn du es schaffst, eine komplette Akkuladung nur Pendelstrecke zu fahren und dann bis 100% lädst, kannst fast sicher auch eine 6 als erste Ziffer der Gesamtreichweite sehen.

    Warnwesten habe ich eh für jeden Platz eine im Auto und Eiskratzer sowieso. Habe ich dem Verkäufer auch so gesagt, weshalb dann automatisch die Liste angepasst wurde 😉 Ich war jedenfalls super zufrieden damit.

    Auch mit Kindern ist diese steinzeitliche Einrichtung völlig überflüssig. Und um das Beispiel gleich zu bringen: Lässt man die Kinder Winters im Auto zurück, schaltet man einfach den Standmodus ein. Dann kann der Wagen nicht gestartet werden, trotzdem ist es schön kuschelig für die kleinen. Und zusätzlich: Entfernt sich der Schlüssel vom Fahrzeug (wir wissen alle, das ein EV6 das erkennt), macht man den Fahrzeugstart ebenfalls unmöglich.


    Diese Zündschloss-Geschichte ist eine Sicherheitseinrichtung aus Zeiten, wo man solche Probleme noch mechanisch lösen musste - weil es schlicht keine Elektronik in den Autos gab.

    Der EV6 prüft in regelmäßigen Abständen die Spannung am Bleiklotz und wenn diese zu niedrig ist, lädt er nach. Das macht er, bis der HV-Akku auch am Ende ist. Die Überwachung läuft über den 12V-Klotz.


    Wenn die 12V-Batterie zwischen diesen Zyklen tiefentlädt, kann der EV6 nicht mehr nachladen, weil die Überwachung ja mangels Spannung nicht mehr funktioniert.