Beiträge von OlafSt

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    1 Frage vorab.

    Wir machen Anfang Juni einen Autobahn-Verbrauchstest über je 100km ( Einladung zur Verbrauchsvergleichsfahrt am 3. oder 4.6.2023 auf der A7 Quickborn - Bordesholmer Dreieck ) und ich bin noch am überlegen welche Geschwindigkeiten am meisten Sinn machen.

    Bisher geplant sind 130km/h und 90km/h.

    Welche Geschwindigkeiten würden euch interessieren?

    Ich würde auf die praxisrelevanten Tempi gehen.

    • 100km/h - weil schneller als die LKW, aber eben nicht zu langsam, das die Mittelspur permanent blockiert wird. IMHO geringster Verbrauch auf der AB, ohne permanent auf den Standstreifen gehupt zu werden 😉
    • 130km/h - klassische Mittelspur-Geschwindigkeit. Schnell genug, um die 100km/h-Überholer zu überholen und dabei die linke Spur nicht allzu sehr auszubremsen
    • 150km/h - Angenehme Reisegeschwindigkeit für die meisten, denen 130 zu langsam ist

    Man sieht dann auch sehr schön, das die Geschwindigkeit im Quadrat den Verbauch beeinflusst (ρ/2 * cw * A * v2 - v ist die Geschwindigkeit, A die Stirnfläche)

    Find es halt eher schockierend das überall immer die Ladeplanung von Tesla als das non plus Ultra gepriesen wird und immer der Benchmark ist. Das aber ein wesentlicher Fakt dann ist, dass man dafür zahlen muss und nicht wenig, wird immer nirgends erwähnt. Ladeplanung bei VW bekomme ich gratis dazu und auch wenn nicht so gut, bei KIA ja nun auch.

    Dabei ist die nichtmal das NonplusUltra. Das ist die von Mercedes im MBUX, denn das berücksichtigt noch deutlich mehr Faktoren als Tesla - ist aber nicht aufs Tesla-SuC-Network begrenzt.


    Aber die Kisten sind so teuer, das die keiner hat, somit auch keiner davon berichtet.

    Akkus haben auch Entlütungen und vor allem Steckkontakte. Damit bleibt man zwar nicht sofort liegen, aber die Quittung wird nach ein paar Monaten kommen, wenn man es übertreibt.

    Sie haben nichts davon. Weder Entflüftungen noch wasserdurchlässige Steckkontakte. Die Dinger sind absolut wasser- und gasdicht. Müssen sie auch sein, denn Wasser findet immer einen Weg, wenn es denn einen gibt und das wäre viel zu riskant.


    Und wer jetzt aufjammert "aber wenn de Akku brennt und Wassertank versenden und so" -> dann ist der Akku beschädigt, die Hülle perforiert und somit nicht mehr wasserdicht.

    Dann muss ich da in meiner Werkstatt auch nochmal Druck machen. Für mich ist das HUD quasi unbenutzbar, das Doppelbild auseinander zu sortieren und die Anzeigen sauber zu erkennen, lenkt mehr ab als ein Blick auf den Tacho.

    Nenne mir einer mal einen Hersteller der es schon drauf hat die Routenplanung dynamisch zu ändern, sei es die nächste, ursprünglich geplante Ladesäule automatisch durch eine weiter entfernte zu ersetzen, weil man gerade überraschend gechillt hinter einem Lkw herkriecht anstatt gewohnheitsmäßig mit Richtgeschwindigkeit zu fahren.

    Mercedes in den EQ-Modelln mit dem großen MBUX. Die berechnen Fahrstil, Topographie, Verkehrslage, und sogar das Wetter (!) mit ein. Kostet dafür aber auch 7k Aufpreis auf den ohnehin nicht gerade niedrigen EInstiegspreis bei den EQ.


    Ich bezweifle, das Kia derart viel geld für diese Daten ausgibt, um uns eine Mercedes-artige Ladeplanung anzubieten. Ich tippe auf eine statische Planung, die nicht verändert wird, sondern nur das bestehende System ergänzt. Soll heißen:

    • Eine Planung wird nicht mehr verändert. Punkt.
    • Brauchst du weniger Strom zum geplanten Ladepunkt, macht das nix. Lädst halt weniger.
    • Brauchst du mehr Strom, reagiert das Navi wie gewohnt: "Nur noch 10% im Akku, soll ich schon mal suchen ?"

    Kann ich locker mit leben, Ladeplanung wird IMHO maßlos überschätzt und als mega-wichtig angesehen, dabei ist das nur die klassische German Reichweitenangst.

    Das war ja jetzt auch keine wirkliche Herausforderung. Auf unseren Autobahnen steht nach Starkregen deutlich mehr Wasser, das Pfützchen da war n Witz. Die sollen wiederkommen, wenn das Wasser bis zur Türunterkante reicht.


    Ansonsten: Der Akku ist absolut wasserdicht, den stört das nicht. Da E-Autos auch keine Luft ansaugen, um eine Verbrennung aufrecht zu erhalten, könnte man problemlos durch Wassertiefen fahren, so das das Wasser bis zur Unterkante Seitenfenster reicht. Ist dann halt die Frage, wie dicht ist der EV6 in Sachen Innenraum ;) Motoren, Akkus, Inverter - das alles ist da nicht betroffen bzw. kann die Dusche locker ab, während ein Verbrenner mit kapitalem Motorschaden stehenbleibt (Wasserschlag).