Schau mal, ob du dir von deiner Firma den Strom für 28ct steuerfrei erstatten kannst, wenn du die 0,25%-Regelung nutzst. Dann bist doch bald bei "kostenlos".
Stimmt, an das hatte ich noch gar nicht gedacht .
Schau mal, ob du dir von deiner Firma den Strom für 28ct steuerfrei erstatten kannst, wenn du die 0,25%-Regelung nutzst. Dann bist doch bald bei "kostenlos".
Stimmt, an das hatte ich noch gar nicht gedacht .
Hey Tom (ich denke so heißt du, oder?),
sry wenn das so rübergekommen ist als ob ich das direkt auf dich Münze. War nicht so gemeint, sondern ganz allgemein. Ich glaube kein Vebrenner-Fahrer würde freiwillig an eine Tanke fahren an der der Sprit mal eben das Doppelte kostet. Eher wahrscheinlich wäre. dass der Tankstellenbetreiber gelyncht und gevierteilt werden würde. Aber dieses "naja, im Urlaub kostet ie Kwh dann halt auch mal 79ct, aber das ist ja nicht so schlimm, so oft fährt man ja nicht in den Urlaub, und außerdem kostet ein Urlaube ja immer einen Haufen Geld.". Das kann ich halt einfach nicht verstehen. Und von den Ladesäulenbetreibern ist es schlicht und einfach auch nicht korrekt, wie ich finde.
Fliegen tue ich seit die Kinder da sind eigentlich nur noch hie und da beruflich, oder eben einfach selbst mit dem UL, aber das ist eine andere Sache. Urlaub mit den Kindern heißt für uns seit Jahren eine Woche Italien, und dann weiter noch eine Woche nach Kroatien. Die KInder lieben es, und uns gehts gut wenn es den Kindern gut geht.
Und so eine Reise muss mein Auto, egal ob Diesel oder Stromer, einfach problemlos und stressfrei abkönnen. Und nach Möglichkeit auch ohne das man an der Tankstelle oder Ladesäule auf Anschlag abgezockt wird.
Wenn sich das e-Auto wirklich durchsetzt, dann muss sich da meine ich auch wirklich noch viel ändern. Ich meine, es kann doch nicht normal sein, das man eine ganze Armada an Tankkarten, Apps und Abos braucht, und dann auch noch eine explizite Lade-Reise-Planung machen muss, nur wenn man mal abseits von der heimischen Steckdose ist
Auf der einen Seite werden die Verbrennerfahrer immer weiter gegängelt um sie vom Verbrenner zum E-Auto zu drängen. Gleichzeitig dürfen aber die Stromanbieter und Ladesäulenbetreiber Schindluder treiben wie es sich selbt die Mineralölkonzerne sich kaum trauen würden. So kommt es mir jedenfalls vor.
Für mich mit meinem Gewerbe und der eigenen PV auf dem Dach würde es sich wahrscheinlich durchaus gut rechnen. Darum denke ich ja ernsthaft über den Kauf eines e-Autos nach. Wäre ich aber Laternenparker der vielleicht noch nicht einmal die Möglichkeit hat zu Hause an der eigenen Steckdose zu laden. Mit all den Dingen die ich da in den letzten Wochen seit ich mich ein wenig damit beschäftige... also sowas wie Blockiergebühren (z.T. schon während des Ladens, wenn das Laden länger dauert), Ladeverluste (die man ja an der Säule auch mitbezahlen muss), Abos, Ladekarten, oftmals unklare Kosten, etc.pp. Wenn hier wirklich eine Mobilitätswende stattfinden soll darf sich da wirklich noch viel ändern.
Naja, hilft ned. Ich werde es vermutlich nicht ändern können.
Schöne Grüße in meine Heimat. Ich komme ja auch aus dem "gelobten Land
".
Oli
Und die 2-3 mal Urlaub ist doch egal ob 30 oder 80C am Schnellader.
Das ist etwas das ich auch schon in einigen YT-Videos gesehen habe, was ich aber in keinster Weise verstehen kann. Warum nehmen einige (viele?) E-Auto Fahrer sowas einfach so hin finden das noch nicht mal schlimm.
Man stelle sich vor, man fährt mit dem Diesel in den Urlaub und müsste da dann an irgendwelchen "Schnellzapfsäulen" an denen man nicht so lange warten muss 4,40€ für den Liter Diesel zahlen anstatt ohnedies schon teure 2,20€. Kein Mensch würde dort tanken. Aber der geneigte E-Auto Fahrer nimmt es anscheinend hin und sagt: "Ach, die 2-3x im Urlaub sind ja nicht so schlimm". WARUM?
Ist bekannt. Aber danke für den Hinweis ![]()
Ja, 50.000€ brutto für einen voll bestückten EV6 GT, ich glaube da würde ich dann langsam die einen oder anderen Bedenken über Bord werfen. Solche Angebote habe ich leider noch nicht gesehen. Im Gegenteil, wenn ich nach Vorführern schaue, bekommt man Händlerangebote wo die Wägen ca. ein halbes Jahr alt sind und 4-6TKm haben und dann zum Teil noch teurer sind als mein Angebot für den Neuwagen.
Wegen der Fieperei. Ja, dass ist natürlich der Regulations- und Bevormundungswut der EU geschuldet. Wobei das aber auch je nach Hersteller besser oder schlimmer ausfallen kann.
Hier mal direkt die Frage: Kann man sowas bei Kia vielleicht rausprogrammieren? Für BMW gibts ja z.B. Carly oder Bimmerlink. Damit kann man ganz einfach z.B. das automatische Abschalten des Motors deaktivieren. Oder eben so, dass sich der Wagen die letzte Einstellung merkt. Da wäre es natürlich schön, wenn ich dem Kia auch einfach beibringen könnte, dass er sich meine letzten Einstellungen merkt.
Btw.: Ich war vor zwei Wochen mal bei einem Xpeng Händler weil ich den neuen p7+ anschauen wollte. Leider hatte ich übersehen, dass der noch gar nicht bei den Händlern stand. Der Verkäufer meinte aber auf meine Frage nach dem Gefiepe, dass der Xpeng eigentlich eh nur noch übers Handy geöffnet/gestartet wird. Und man kann sich da sein eigenes Profil einrichten und eben solche Einstellungen alles im Handy abspeichern. Wenn man dann mit seinem Handy den Wagen besteigt schaltet der Wagen gleich alles ab was man nicht will. Keine Ahnung ob das so stimmt. Es wäre für mich aber schon ein schönes Feature das ich mir auch so beim Kia wünschen würde.
Eigentlich sage ich ja schon seit Jahren, dass eben genau aus dieser Bevormundungs- und Datensammelwut der neuen Autos mein nächster Wagen ein schönes altes Fahrzeug mit H-Kennzeichen wird. Einer, der all dies einfach gar nicht kann. Nur fahre ich dafür leider noch zu viel Kilometer. Das wird leider noch etwas warten müssen bis ich weniger fahren muss und die Kinder aus dem Haus sind.
Das mit der PV und dem Eingenverbauch des selbst erzeugten Stromes. Ja, ganz klar. Wenn ich den erzeugten Strom sinnvoll selbst verbrauche, komme ich dadurch günstiger weg. Also lieber für 11ct den selbst erzeugten verbauchen als für 28ct. zukaufen. Es wird nur zu oft geschrieben das man mit PV zu Hause kostenlos tankt. Das stimmt so halt einfach nicht. Die PV hat initial ja auch mal viele tausend Euro gekostet und das muss gegengerechnet werden. Aber ja, wenn ich einen Teil des Stroms nicht verkaufe sondern stattdessen meinen Stromer damit betanke, dafür aber das Geld dass ich sonst für Diesel ausgegeben hätte in die Rückzahlung der PV stecke, amortisiert sie sich schneller. Wobei meine PV mir gehört, da brauche ich nichts zurückzahlen.
Sry für die späte Rückmeldung. Ich war mit Maibaumstehlen, Maibaumschleifen und herrichten und Maibaum zurückbringen inkl. diverser Bierchen a bisserl Beschäftigt ![]()
Erstmal vielen Dank euch für die hilfreichen und konstruktiven Antworten. Und auch das ihr auf meine Bedenken eingeht und mich nicht gleich wegen eben diesen Bedenken und meinem grundsätzlichen Hang zu Tempo und Reichweite irgendwie abstempelt. Da hatte ich schon gewisse Sorgen als ich mich hier in einem reinen e-Auto Forum angemeldet hatte.
Den "Argumente für Elektromobilität"-Faden habe ich jetzt auch mal gelesen. Da sind zwar durchaus nicht von der Hand zu weisende Argumente dabei, insgesamt hatte mir der Thread aber einen zu ideologischen touch.
Bei mir würde die Pro / Kontra - Liste zwischen dem EV6 GT und meinem 540d Touring in etwa so aussehen:
Pro:
- Laden zu Hause über die PV
- 0.25% Regelung
- kene KFZ Steuer
- Wagen als Firmenwagen > Netto kaufen > alle weiteren Kosten absetzen
- Der EV6 gefällt mir optisch einfach
- Einfach mal "was Neues" ausprobieren
- Kann Android Auto kabellos
- 609 Pferde machen sicher Laune
- Neuwagen
- Der BMW hat langsam Alter und Kilometer und die Reparaturen kommen
- 7 Jahre Garantie
Kontra:
- Reichweite
- "Tank"dauer
- Ungewisser Wiederverkaufswert
- Wesentlich kleinerer Kofferraum (brauch ich nicht oft, ist aber praktisch)
- AHK nicht schwenkbar
- Kein Kurvenlicht
- Licht anscheinend nicht mit dem von BMW vergleichbar
- Geringere Anhängelast
- Das Gefiepe der Assistenzsysteme
- Qualitativ gut, aber nicht auf dem gleichen Niveau
- Eigentlich mag ich mein riesiges Dieselschiff
- Horrend teure Versicherung (beinahe das Doppelte des BMW)
- Auch der PV-Strom ist nicht kostenlos > Entweder die PV zahlt sich selbt ab oder sie lädt mein Auto Aber nicht beides.
- Diverse Extras die der BMW bietet und der Kia leider nicht
- Kia stellt sich bei der Garantieabwicklung wie es scheint manchmal etwas an
- Ladepreise am Schnelllader (Urlaub) zum Teil lächerlich und unverständlich teuer
- (gefühlte) Unsicherheit und längere Pausen auf Urlaubsreisen
Das ist sowohl bei pro als auch bei kontra sicher noch nicht alles. Aber das ist mir auf die schnelle mal so eingefallen.
Das der Vergleich ein wenig hinkt ist klar. Mein BMW hatte 2017 schon einen BLP von 103.000€. Da kann man von einem Wagen der jetzt neu 73.000€ kostet (im Angebot eigentlich "nur" 58.000€) natürlich nicht das Gleiche erwarten.
Mein Nachbar sagt immer so schön: An was Gutes gewöhnt man sich schnell. Und das ist hier halt auch der Fall. Ob man eine elektrisch schwenkbare AHK braucht sei dahingestellt. Aber angenehm ist es schon. Selbiges z.B das Softclose der Türen. Unnötiger Luxuskram, aber doch auch schön wenn man es hat.
Testweise mal ein paar Monate einen mieten wäre natürlich eine Option. Aber die Mietpreise für einen dem EV6 GT vergleichbaren Stromer sind doch recht heftig und man weiß nicht was bei Rückgabe dann vielleicht noch zusätzlich berechnet wird Dazu ist die Mindestmietdauer meist 6 Monate.
Ich möchte aber wenigstens mal einen Stromer über ein Wochenende fahren und da dann auch einen längeren Ausflug machen. Leider haben die Vermietungen hier in der Nähe kaum E-Autos im Angebot. Nur einer hätte z.B. einen Polestar 4 im Angebot. Witzigerweise zum knapp doppelten Tagesmietpreis eines A6.
Einen Ioniq9 konnte ich ja immerhn schon mal einen Abend lang fahren. Da wollte ich natürlich auch gleich mal das Laden an der Säule probieren. Dazu bin ich an die neue Jet Tankstelle in Eisenfelden (direkt an der A94 Abfahrt Neuötting) gefahren. Warum? Weil die dort auch den Strompreis ordentkch auf der großen Leuchtanzeige zeigen. Da steht unterm Preis für Diesel und Benzin gut und von weitem lesbar auch der Strompreis. Fix und ohne irgendwelche Abos oder Karten. Warun das nicht überall so ist???
Naja, was soll ich sagen. Man kann damit schon leben. Aber direkte Begeisterung hat es bei mir nicht ausgelöst da 20 Minuten an der Tanke herumzustehen. Und wenn man den mäßig guten Automatencappucino für 3,40€ noch dazurechnet mit dem ich mir die Teit vertrieben habe, kam der Preis für 200Km dem meines Diesels recht ähnlich. Trotz 2,20€ für den Liter Diesel momentan. Wobei ich ja meist zu Hause tanken würde. Also kommt sowas ja auch nicht so häufig vor.
Bei der Jet dort ist alles schön überdacht, und es war ein sonniger, warmer Frühlingstag. Wenn ich mir das aber ohne Dach und bei Regen, Schnee und Sturm vorstelle. hmmm...
Grundsätzlich hätte ich schon Lust mir den EV6 zu kaufen. Sonst würde ich hier ja auch nicht schreiben. Aber irgendwie muss ich mir da erst noch meiner Sache sicherer werden. Ned das ich da sonst was kaufe das ich mich an manchen Stellen vielleicht dann doch mehr stört als ich meinte.
Ja, Leasing wäre schon auch eine Option. Nur sind die Leasingangebote die ich bisher bekommen habe nicht so der Bringer. Beim Kauf wäre dafür bis zu 15.000€ Rabatt drin.
Die Idee, einfach mal ein paar Tage einen Stromer zu mieten hatte ich auch schon. Nur leider gibt es hier in der näheren Umgebung keine entsprechende Vermietung. Leider.
Servus.
Vielen Dank erstmal für die ehrlichen Antworten und das ihr euch die Zeit genommen habt meine ganze Geschichte zu lesen.
Das ich noch nicht wirklich bereit für die e-Mobilität bin... ja, das mag schon irgendwie sein. Ein Stromer wäre bei mir sicher keine Herzensentscheidung und sollte ich mir wirklich einen kaufen ist das kein langgehegter Wunsch sondern eher ein Mittel zum Zweck.
ich bin es halt einfach von je her gewohnt lange Strecken einfach am Stück zu fahren, und im Zweifel auch eher zugig unterwegs zu sein. Aber irgendeinen Tot muss man ja bekanntlich sterben. Und ich dachte eben, mit dem EV6 GT muss ich zwar auch wie mit (vermutlich) jedem Stromer regelmäßig meine Ladepausen machen, dafür kann ich aber hoffentlich immer noch etwas Spaß haben wenn mir danach ist. Gerade dieses knallharte Abregeln bei 180 oder 200 Sachen, wie es bei vielen anderen eAutos leider so ist, stört mich massiv. Eine unnötige Bevormundung wie ich finde. Daher ist z.B Volvo schon mal raus bei mir.
Ich ringe halt einfach mit mir ob ich weiterhin so viel Geld für den Unterhalt eines fahrbaren Untersatzes ausgeben soll oder nicht. Sollte ich mir wieder einen DIesel kaufen, käme der nicht in die Firma. Bei 70-100k Bruttolistenneupreis wäre mir die 1%-Regelung einfach zu teuer. Das heißt, ich kann weder die Vorsteuer abziehen, noch alle anderen Kosten Absetzen. Und meinen selbst produzierten Strom, von dem ich täglich ca. 100Kw für ca. 11ct/Kw "verschenke" nutzen. Dafür hätte ich halt wieder ein Reichweitenmonster mit dem ich wenn mir danach ist auch mal über längere Strecken einfach Gas geben kann.
Oder ich beisse halt in den sauren Apfel (der ja vielleicht doch gar nicht so sehr sauer ist, und ich weiß es eben nur noch nicht), und kaufe mir ein Elektroauto. Tanke größtenteils meinen selbst produzierten Strom, kaufe das Auto netto, setze jedwede Kosten dafür bei der Steuer ab und zahle dafür nur 0,25% vom Bruttolistenneupreis monatlich auf meine Lohnsteuer drauf.
Ihr merkt vielleicht wie ich da gerade zwischen zwei Stühlen sitze. Auf der einen Seite die Möglichkeit, für immer mehr Geld so weitermachen wie bisher, und wie es mir aber auch immer gut gefallen hat. Oder den wirtschaftlich viel vernünftigeren Weg einschlagen und eben mit den Einschränkungen leben. Halt ohne zu wissen wie sehr mich diese Einschränkungen dann wirklich stören, oder eben auch nicht. Keine Ahnung.
Was BMW iX und ähnliche angeht. Da wäre ich mit etwas Ausstattung schnell wieder bei einem Bruttolistenneupreis von über 100.000€. Da würde dann die 0,5%-Regelung anstatt der 0,25% bei unter 100k greifen. Dazu kommt, dass BMW (genauso wie auch Audi und Mercedes) leider bei den jetzigen Neuwagen einfach nicht mehr die Qualität und Haptik bieten wie sie es bei dem Preis eigentlich müssten. Und von fünf oder mehr Jahren Garantie kann man bei denen leider auch nur träumen. Und gerade diese wäre mir bei einem e-Auto auch sehr wichtig, weil ich da einfach noch keinerlei Erfahrungen habe was da sonst für Kosten auf mich zukämen.
Ach ja. Und ja, der G31 hat schon ein richtig feines Matrix-LED Licht, dass ich auch sehr schätze. Hier war ich eben vom Ioniq9 maßlos enttäuscht. Der kostet in der großen Variante und ordentlich ausgestattet ja auch über 90k, ist neun Jahre jünger als mein Auto, und eigentlich ein Technologiemonster. Aber das Licht war einfach jämmerlich. Und das Pseudo-Matrix Licht kaum nutzbar. Musste es bei der Probefahrt ausschalten weil es einfach nicht richtig funktinoierte.
Servus zusammen,
ich bin der Neue hier. Und habe gleich mal eine ganz blöde Frage die mir wohl kaum einer wirklich beantworten kann. Aber vielleicht könnt ihr mir ein wenig bei der Entscheidungsfindung behilflich sein... ![]()
Die Sache ist die. Derzeit fahre ich einen beinahe auf Anschlag ausgestatteten 540D Touring aus Ende 2017. Also einen G31 vFL. Leider kommt der Wagen langsam in die Jahre und hat auch schon einige Kilometer auf dem Buckel. Damit einher kommen jetzt langsam die einen oder anderen Reparaturen daher, die bei diesem Wagen leider alles andere als günstig sind. Nun bin ich am überlegen mir einen anderen Wagen zu kaufen. Und in der engeren Auswahl ist eben der EV6 GT.
An sich mag ich Verbrenner, habe aber auch nichts grundsätzliches gegen e-Mobilität und stehe der Technologie offen gegenüber, Eine Entscheidung für einen Stromer wäre aber rein eine wirtschaftliche Entscheidung, keine ideologische. Ich habe knapp 30KW PV auf dem eigenen Dach und eine kleine Firma auf die ich den Wagen kaufen würde. Somit bei Elektro eben nur 0,25%, was natürlich schon auch noch gut was sparen würde. Aus finanzieller Sicht wäre es also sinnvoll als nächsten Wagen ein e-Auto zu kaufen.
Ich möchte aber nicht endlos viel Geld rauswerfen und eine relativ lange Garantiezeit haben. Somit fallen die deutschen Hersteller schon mal raus. Die Hyundais und Nissans gefallen mir nicht, Elon Musk will ich nichts abkaufen und den Chinesen traue ich nicht so übern weg ob ich da in ein paar Jahren noch Ersatzteile bekomme. Somit bin ich mehr durch Zufall über den EV6 gestolpert, der mir grundsätzlich von der Optik her erstmal richtig gut gefällt. Dazu kommt noch, das es eben einen GT gibt, mit dem man wohl auch richtig Spaß haben kann wenn man eben man Spaß haben will.
Leider hat kein Händler in der Näher einen GT als Vorführer (was mich ehrlich gesagt nicht wundert). Somit konnte ich nur mal einen fast neuen GT-Line probefahren. Das hat grundsätzlich schon Spaß gemacht. Aber die Probefahrt ging halt auch nur eine knappe Stunde und nur bei Sonnenschein. So konnte ich natürlich nicht sehen wie das Matrixlicht funktioniert oder wie der Wagen nachts innnen aussieht. Auch so bekommt man auf eine knappe Stunde natürlich nicht so viel mit.
Der Händler hätte mir ein recht ordentliches Angebot gemacht. Ein GT, volle Hütte inkl. Schiebedach, AHK und Metalliclackierung für netto knapp 48.000€, da könnte ich schon schwach werden. Aber ich mache mir einfach Sorgen, dass ich hier knapp 50k für ein neues Auto ausgebe und dann merke, das der Wagen vielleicht doch nicht meinen Wünschen und Ansprüchen entspicht. Ich bin von meinem G31 halt schon sehr verwöhnt, was Qualität, Haptik und Ausstattung anbelangt. 2017 hatte BMW seine Autos noch wertig gebaut, etwas das leider inzwischen sehr nachgelassen hat. Und das ich mit einer Tankfüllung (Akkufüllung) je nach Fahrweise mal eben 800-1100Km fahre, davon müsste ich mich wohl auch verabschieden. Aber vielleicht bilde ich es mir ja auch nur ein das ich so eine Reichweite brauche. Beruflich zum Glück nicht mehr, aber für die 1-2x Urlaub pro Jahr ist es doch sehr praktisch. Insbesondere da ich normalerweise so kleine 600-700Km Fahrten auf einer Arschbacke und ohne Pinkelpause abreite.
Was mir auch noch etwas Sorgen bereitet ist die Elektronik. Ich hatte vor ein paar Tagen die Möglichkeit einen Ioniq 9 über Nacht zu testen. Der Wagen hatte mich leider überhaupt nicht überzeugt und ich kam mir etwas wie ein Betatester vor. Auf ca. 150Km Strecke hatte ich locker 30-40 falsche Tempolimitanzeigen. Auch andere Phantom-Verkehrszeichen wurden vereinzelt angezeigt. Z.B. mal ein Vorrang gewähren mitten auf einer Bundesstraße. Der DAB Empfang war mies und das Radio schaltete sich gerne mal unegfragt auf einen anderen Sender, und das Matrix-Licht funktionierte einfach nur schlecht. Das Schlimmste war aber das permanente Gebimmel. Bei jeder Änderung der Geschwindigkeitsbegrenzung ein PING, wenn einem ein anderes Auto nur in die Nähe kommt fiept schon die Kollisionswarnung, und wenn man rückwärts auf eine Staße raus will dreht der Karren ganz durch. Absolute Panik wegen noch weit enferntem Querverkehr der dazu noch auf der anderen Fahrbahn ist. Gefiepe und Vibration im Lenkrad ohne Ende.
Also ich den EV6 Probegefahren hatte, hat sich der bei weitem nicht so übervorsichtig und restriktib gezeigt, allerdings konnte ich den eben auch nicht so lange und genau testen. Keine Ahnung ob sich der ähnlich blöd verhält, wenn ich mit dem etwas länger unterwegs bin. Ansich ist der Kia ja der Konzernbruder vom Hyundai, die Software aber meine ich doch nicht ganz die Selbe.
So, jetzt habe ich hier ganz viel gesabbelt, aber ich wollte halt irgendwie meine Bedenken aufführen und begründen. Also was meint ihr, soll ich es mit dem EV6 probieren, oder ist ein Umstieg vom dicken 5er auf den Kia vielleicht doch nicht der richtige Weg für mich.
Schöne Grüße aus Niederbayern,
Oli.