Beiträge von Nocki

    wer auf nem Fahrsicherheitstraining wie oben beschrieben seine Bremsen ruiniert, sitzt in einem Schrotthaufen aus den 70ern. Heutige Bremsen ruiniert man dort nicht.

    Sehe ich genauso. Sonst wäre auch jede Bremse nach einer stärkeren Bremsung (z.B. Vollhonk fährt hinter einem LKW auf die AB auf und zieht dann direkt auf die linke Spur auf der man selbst gerade etwas zügig daher kommt) auf regennasser AB ruiniert. Oder noch schlimmer.... eine kräftige Bremsung bis zum Stillstand bei Eis und Schneematsch. Das würde dann ja kaum eine Bremsscheibe überleben.


    Dieses uralte Thema von direkt verzogenen Bremsscheiben nach harter Bremsung auf nasser Straße ist eher eine "urban legend". Fast jeder kennt einen, der einen kennt, dem das schon passiert ist. Ist ähnlich wie die Geschichte von den von Motorrädern mittig durchtrennten Rehen. So oft wie ich die Geschichte schon gehört habe, da müssten eigentlich nur noch halbe Rehe am Straßenrand liegen.

    Ich habe gestern mit einem Kumpel gesprochen der seit gut 20 Jahren im KFZ-Teile Großhandel tätig ist. Der meinte das Textar der größte Bremsbelägehersteller ist. Und das die eben auch für Brembo, Ate und viele andere Beläge produzieren. Somit haben oftmals Beläge wo eben z.B. Brembo draufsteht bei genauerem Hinsehen auch noch irgendwo das Zeichen von Textar eingepresst.


    Also evtl. auch mal bei Textar nach Belägen für den GT anfragen. Vielleicht haben ja die was.

    Mal so als ganz Unwissender gefragt. Brauchts denn am GT so oft neue Beläge oder gar Scheiben? Ich kenne ja nur das was man so auf YT sieht oder eben auch in Foren geschrieben wird. Und da heißt es recht einhellig das wegen der Rekuperation die Bremsen so guut wie nicht gebraucht werden. Auf YT habe ich meine ich auch schon den einen oder anderen e-Auto Taxifahrer gesehen der von 300.000Km und immer noch die ersten Scheiben und Beläge sprach. Ob es denn wahr ist, weiß ich natürlich nicht.

    Wenn der Verschleiß aber wirklich so immens gering ist, kann ich gut verstehen warum Ate oder auch andere Bremsenhersteller dann wenig Interesse für den Aftermarket zeigen. Was soll der Großartig investieren wennn da eh kaum was verkauft wird.

    Mist, da warst du schneller. Den guten alten Nucleon wollte ich auch gerade aus dem Hut zaubern :)


    Ansonsten, nur weil ich nicht daran glaube das jemand in die Zukunft schauen kann, bin ich nicht unbedingt ein Technologieleugner. Wer weiß schon was in fünf, zehn oder gar zwanzig Jahren ist. Es kann schon ganz gut sein, dass mittelfristig die e-Mobilität das ist, worauf Industrie und Politik setzen. Nur bleibt die Technologie und Forschung nicht stehen. Ich glaube es ist nicht die Frage OB es in absehbarer Zeit dann wieder etwas anderes, neues gibt, sondern WANN. Wer weiß, vielleicht sagen wir in ein paar Jahen zu unserer Armbanduhr nicht mehr "Hey Siri", sondern "Beam me up, Scotty". Damit wäre das Auto in seiner Form dann obsolet. Einzig die Gefahr besteht, das man dann den Arsch vorne hat. Wer Spaceballs gesehen hat weiß was ich meine :P ^^

    Ich verstehe auch nicht, was du willst. Willst du jetzt auf der Autobahn rumrasen oder willst du im 21. Jahrhundert ankommen?


    Der e-Mobilität gehört die Zukunft. Nimm einen normalen EV6, den GT braucht wirklich niemand. Die Autos sind mehr als schnell genug und laden unterwegs so schnell, dass man kaum einen normalen Tankstellenstopp (Toilette + Kaffee) schafft. Bei dir sind die Voraussetzungen ja mehr als gut (PV-Anlage, Versteuerung, wenig Langstrecke etc.). Was soll da schon schief gehen?


    Und wenn dir das alles zu heikel ist, dann lease dir doch einen EV6 für 3 Jahre und probiere es aus.

    Sry, dass ist mir etwas zu "militant". Ich glaube weder das man zwingend einen Stromer braucht um im 21. Jahrhundert anzukommen, noch das zwingend der e-Mobilität die Zukunft gehört. Wer kann schon in die Zukunft schauen und sagen was morgen oder in zehn Jahren ist. Da kann die e-Mobilität vielleicht schon wieder komplett outdated sein weil irgend sonstwas erfunden wurde.


    Und ja, hie und da will ich auch mal auf der AB "herumrasen" wie du das so schön bezeichnest. Wobei das Wort "rasen" hier so einen unschönen Beigeschmack hat. Und nicht nur auf der AB, auch so bin ich meistens ein paar Prozent schneller als erlaubt. Deshalb lege ich auch so viel Wert darauf dass man das vorgeschriebene Gebimmel möglichst einfach deaktiveren kann.


    Ob jemand den GT "braucht", oder eben diesen GT "niemand braucht". Diese Aussage halte ich auch für sehr gewagt. Hier könnte man ja sonst auch die Frage stellen ob du einen EV6 wirklich "brauchst" oder einfach nur haben wolltest. Ein ZOE oder gar nur ein Tweezy würden doch vielleicht auch reichen.

    Der eine will einen GT, der andere nicht. Hier sollte man doch jedem das lassen, was er gerne möchte, und hier nicht oberlehrerhaft den Finger heben.


    Und zu diesen "Toilette + Kaffee" Tankstopps. Ich weiß, das redet sich jeder schön. Unterm Strich sehe ich das aber eher als verlorene Lebenszeit an. Ich persönlich kenne niemanden der alle 250Km pinkeln muss. Auch will ich mir bei einer Reise nicht alle 2-3 Stunden einen überteuerten, dafür aber meist schlecht schmeckenden Tankstellenkaffee kaufen. Und glücklicherweise zwingt mich meine Prostata auch nicht dazu für einmal Pinkeln zehn Minuten einplanen zu müssen.


    Klar, wenn ich ehrlich bin muss ich dagegen halten, dass ich wahrscheinlich gar nicht so oft in die Verlegenheit kommen werde an der öffentlichen Ladestation stehen zu müssen. Zumeist wird der Wagen ja vermutlich an der heimischen Steckdose hängen.

    Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sich die meisten Stromer-Fahrer diese Zwangspausen mehr schön reden als sie wirklich zu genießen. Und gäbe es einen Stromer den man genauso schnell und unkompliziert laden könnte wie einen Verbrenner. Also anstecken, zwei bis drei Minunten warten und der Akku hat dann 100%, würden nur noch solche Wägen verkauft. Keiner wartet gerne länger als es muss. Dann noch einfach mit EC-Karte am Terminal oder bar im Shop zahlen und vorher natürlich schon genau wissen was das KW kostet. Wie schöne wäre das....


    BTW: Früher, als noch nicht alles von der EU zu tode reglementiert wurde, war der Neuwagenkauf für mich halt viel einfacher. Egal ob Verbrenner oder Elektro. Die neuen Wägen müssen so viele Assistenzsysteme haben die ich weder brauche noch will. Da vergeht mir leider durchaus etwas die Freude am neuen Fahrzeug. Wenn ich so viel Dinge (die auch mal kaputtgehen können) mitbezahlen muss, obwohl sie mich eigentlich stören. Aber das muss ich wohl leider schlucken. So lange ich noch beruflich mehr oder minder viel unterwegs bin, brauche ich halt von Zeit zu Zeit mal ein neues Auto.


    Den Thread hatte ich ja gestartet, weil ich mir einfach unsicher bin, ob ich hinterher schon auch Freude am neuen Fahrzeug habe, wenn ich denn schon so viel Geld ausgebe.So ganz sicher bin ich mir da auch immer noch nicht. Aber die vielen Antworten und Meinungen die hier schon geschrieben wurden haben mir durchaus geholfen. Danke dafür.


    Ach ja, und was das einfach leasen anbelangt. Wie es scheint trauen nicht mal die Hersteller ihren eigenen Autos. Also wenn es dann um den Wiederverkaufswert geht. Die Leasingangebote die ich bis jetzt bekommen habe, haben mich alle nicht überzeugt. Also so ganz und gar nicht. Das waren eher alles sehr schlechte Angebote. Für den Kauf gibts von den Herstellern aber richtig dicke Rabatte. Das gibt mir halt auch wenig Vertrauen, dass ich den Wagen nach 3-4 Jahren wieder ordentlich und ohne horrende Verluste verkaufen kann.


    Schöne Grüße an alle,

    Oliver.

    Danke für den Link. Werde ich mir bei Gelegenheit reinziehen.
    Wenn der Wagen auch bei reduzierter Leistung normalerweise immer noch 400+ Pferde an den Start bringt, dann ist ja alles in Ordnung. Damit kann man sicherlich auch immer noch ausreichend gut überholen. Ich hatte eher Angst das der Wagen da von Zeit zu Zeit nur noch mit 30PS an den Start geht. Das wäre bei einem Überholmanöver dann doch eher katastrophal.

    Ist immer die Frage, was du optimierst: dein Leben oder das der gesamten Menschheit / des Planeten. Wenn 8,2 Mrd. Menschen einen Fuhrpark mit +10 Autos haben, dann hat unser Planet vermutlich nicht genug Ressourcen, damit das alles gebaut werden kann. Die Automobilindustrie würde sich aber sicherlich sehr darüber freuen 8)


    ...unter uns und weil gerade niemand mitließt: ich bin auch eher der Typ: das passende Auto für den passenden Zweck, daher kann ich mich auch aktuell von meinem Diesel Kombi nicht trennen... :S

    Ja, das war von mir auch durchaus etwas überspitzt und spaßig gemeint. Ich gehöre zwar sicher nicht zu den extrem-Weltverbesserern die sich selbst kasteien um ihrer Umwelt etwas Gutes zu tun. Aber einen Ölwechsel im Naturschutzgebiet mache ich ebenso wenig wie Reifen anzünden Tiere quälen. Bin grundsätzlich glaube ich einfach nur ganz durchschnittlich mit meinem Verhalten ;)

    Kleiner Roter Schlüssel, Abdeckkappe. Das hört sich alles so an als ob es genau die gleiche AHK ist, die ich damals bei meinem 3er Touring hatte. Da hatte ich damals öfter geflucht bis das Ding dran oder ab war. Am Schluss hab ich die dann einfach dran gelassen. Optisch bescheiden, bei einem Kombi aber nicht ganz so schlimm. Bei einem neuen GT wäre es auch nicht gerade meines die dran zu lassen.

    Deine Familie will einmal im Jahr mit einem großen Auto nach Kroatien/Italien fahren. Dafür kaufst du dir ein 20.000€ "größeres" Auto, als du für die restlichen 350 Tage im Jahr brauchst. Die Alternative wäre, für die zwei Wochen was zu mieten.

    Natürlich alles etwas überspitzt, aber der Grundgedanke vielleicht nach zwei Kaffee jetzt klarer.

    OK, jetzt habe ich verstanden wie du das gemeint hast. Und ja klar, kann man wenn man will schon auch irgendwie so sehen.

    Ich finde, dass ein Alltagsauto immer so eine Art Eierlegende Wollmilchsau sein muss. Deshalb habe ich mir auch damals den 5er Touring gekauft. Der kommt eben dieser eierlegenden Wollmilchsau schon recht nahe. Aber durch seine Größe und sein Gewicht fährt er sich leider nicht halb so sportlich wie der 3er Touring, den ich davor fuhr. Irgend einen Tod muss man leider immer sterben. Man muss halt einfach überlegen was einem wichtig ist, was weniger wichtig ist, was man unbedingt haben will und womit man evtl. gar nicht leben kann/will.

    In einer idealen/besseren Welt besitzt niemand ein Auto, sondern nutzt nur Car Sharing, wenn wirklich individuelle Strecken gefahren werden müssen (sonst ÖPNV). Dann würde immer genau das passende Auto ausgeliehen für genau den notwendigen Zeitslot.


    ...

    So unterschiedlich sind die Wünsche. In meiner idealen Welt hätte ich genug Geld um mir eine ganze Halle voller Autos für den gerade jeweiligen hinzustellen. Vom T6 für den Urlaub über das Porsche Cabrio aus den 70ern, einem kleinen Jimny zum Jägern, einem riesigen fullsize Pickup wenn ich mal was ziehen will, diverse andere Autos die mir einfach gefallen bis hin zu wahrscheinlich auch ein paar lustigen Stromern für den Alltag und weils vielleicht auch einfach Spaß macht. Jede Technik hat ihre Vor- u. Nachteile und man sollte immer Vorurteilsfrei auch über den Tellerrand schauen.


    Da wir aber leider nicht in einer idealen Welt leben muss mein Auto halt schon auch nahe an der eierlegenden Wollmilchsau sein. Hilf ned. Ob ich will oder nicht.