Die Bequemlichkeit, nicht einmal im Jahr für zwei Wochen einen T6 California mieten zu müssen, ist den meisten hier auch viele tausend Euro wert 
Irgendwie stehe ich gerade auf der Leitung. Den kapiere ich gerade nicht. Hab aber auch schlecht geschlafen. Vielleicht liegt es daran 
Welchen Stress? Den hast du nur wenn Du Dir nicht genug Zeit nimmst und jedem Deppen zuhörst der meint Dich volllabern zu müssen nur weil er meint auf Deine Kosten das Geschäft seines Lebens machen zu können.
Ja, genau diese Deppen fürchte ich halt. Hab da leider meine Erfahrungen gemacht. Beim E91 damals ging es noch ganz gut. Da hat sich realtiv schnell ein Vater mit realistischen Preisvorstellungen gefunden, der ein Auto für seinen Sohn gesucht hatte. Wobei auch hier vorab so mancher Volldepp angerufen hat und meinte, dass wenn er nur aggressiv genug fordert, ich ihm den Wagen schenke und noch meine Erstgeborene dazu geb.
Beim C-Max viele Jahre davor war es aber kaum auszuhalten. Lag aber vielleicht auch daran, dass der Wagen mit einem damaligen Verkaufspreis von 4.500€ andere Leute ansprach. Der Preis war korrekt und so im Mittel vergleichbarer Wägen. Da riefen gefühlt alle zehn irgendwelche Leute an, die kaum grüßen konnten, dafür aber mit "hey, was letzter Preis" und "für tausend komm ich gleich mit Hänger vorbei. Wo soll ich kommen?" Wobei das kein gebashe gegen Leute mit Migrationshintergrund sein soll. Die waren zwar klar in der Mehrheit, aber der pentranteste war einer mit akzentfreiem deutsch. Ich weiß nicht wie oft der anrief und immer wieder den Wagen für zweieinhalb, oder wenn er ganz super ist dann halt für dreitausend mitnimmt. Erklärungen, dass am Telefon nicht verhandelt wird, und wenn dann nur vor Ort evtl. noch im kleinen Rahmen übers Geld geredet wird, hat der komplett ignoriert. Und sein letzter Anruf war dann eigentlich der geilste: ER: "OK, ich komme dann gleich mit dem Hänger vorbei. Wo muss ich hinkommen?". ICH: "Wennst die geforderten 4.500€ mitbringst.kannst kommen". Dann hat der komplett durchgedreht und herumgebrüllt wozu er eigentlich noch anruft, und was ich mir einbilde. Auf meinen Einwand, dass ich auch nicht wüsste warum er dauernd anruft wenn er eh weiß dass ich ihm den Wagen nicht billiger gebe, ist er irgendwie nicht weiter eingegangen.
Der eigentliche Verkauf hatte dann auch noch seine Schwierigkeiten. Eigentlich ging der ganz easy von statten. Zwei Brüder, einer wollte den Wagen für sich kaufen. Probefahrt, alles genau angeschaut. Etc.pp. Und da ich wusste, dass bei dem Wagen alle zwei Wochen einmal bei einkuppeln ein Lager ganz leicht und auch nur kurz pfiff, habe ich das dem Käufer auch dazugesagt. Auch wenn bei der ausgiebeigen Probefahrt nichts davon zu hören war. Dazu hab ich ihn extra gebeten die Kupplung auch ordentlich zu testen um das Geräusch evtl. zu provozieren. Also Volllast im letzten Gang, Anfahrversuch mit angezogener Handbremse. Solche Sachen halt. Hat aber alles gepasst. Klar wusste ich auch das ich ihm keinen Schrott andrehe. Im Kaufvertrag aber zum Glück natürlich doch reingeschrieben das gekauft wie gesehen ohne Garantie und Rücknahme. Denn was macht der Held? Ohne das es ein Problem gegeben hätte ist er drei Tage nach dem Kauf mit dem Wagen zur nächsten Ford-Werkstätte um sich das mal ansehen zu lassen. Die haben ihm erzählt das hier gleich die ganze Kupplung getauscht werden müsste und haben das dann auch gleich zum Vertragshändler-Preis plus 30% gemacht. Und ein paar Tage später stand der Typ dann wieder vor meiner Tür und wedelte mit eine Rechnung über knapp 2000€ vor mir herum und wollte von mir das Geld erstattet bekommen. Meine Einwände das a: der Kuppluung nichts gefehlt hat (ich war als das Pfeiffen zum ersten Mal auftrat selbst in einer freien Werkstatt und hab das anschauen lassen), b: es eine blöde Idee ist, mit einem 11 Jahre alten Wagen der 190.000Km auf der Uhr hat zu einem Fordhändler, anstatt in eine freie Werkstatt zu fahren (die ihm die Kupplung damals für ca. 400€ getauscht hätten) und c: es ganz allein sein Problem ist, wenn er eine einwandfrei funktionierende Kupplung auf Verdacht tauschen lässt, hat er nicht wirklich vestehen wollen. Unterm Strich musste ich ihm dann doch noch mal die rechtliche Lage bei einem Kauf von privat und mit gaukauft wie gesehen erklären und ihn dann irgendwann mal einfach vom Hof jagen.
Geärgert hat es mich trotzdem. Ich streite nicht gerne und freue mich, wenn auch der Käufer ein gutes Gefühl beim Kauf hat und hinterher glücklich mit seinem neuen Gebrauchten ist. Das war hier leider ganz und gar nicht der Fall.
Naja, wenn das Angebot vom Kia Händler doch sehr stark vom realistischen Straßenpreis abweicht, dann wird das Geschäft so natürlich nicht ablaufen. Ich werde den Wagen jetzt dann ohnedies mal bei Mobile oder so einstellen und schauen was passiert.
Ein Kauf durch den Händler hätte natürlich einfach den großen Vorteil, dass ich den Wagen noch fahren kann, bis der neue Wagen ausgeliefert wird. So stünde ich entweder einige Wochen/Monate ohne Auto da, oder danach erst mal mit zwei Autos aufm Hof. Beides suboptimal.