Ich bin permanet an allen Herstellern dran und all deren Modelle und Kinderkrankheiten. Ich analysiere im Netz und in Foren alle Vor- und Nachteile. Mein Ergebnis für dieses Jahr:
Nur die asiatischen Hersteller (China, Korea und Japan) liefern derzeit vernünftige Fahrzeuge mit mehr oder weniger zuverlässiger Technik zu einem mehr als fairen Preis. Mit guter bis sehrguter Ladeleistung und Reichweite. Mir würde auch ein XPENG gefallen. Der lädt in 15 Minuten (max. 451kW im Peak) und hat über 500km Reichweite. Wenn ich aber sehe, dass wie in den Teslas keinerlei Bedienelemente außer dem zentralen Touch-Monitor vorhanden sind, bekomme ich einen Anfall. Keine Tasten für die Rekuperation z.B. kurvige Strecken fahre ich nur mit den Schaltwippen am Lenkrad, ganz ohne Bremse. Das geht überhaupt nicht für mich.
In den Tests kommt er auch super weg. Und die, die ihn schon eine weile fahren, sind super zufrieden.
Sonst sieht das Teil ja auch nicht schlecht aus. Die Ausstattung ist mega!
Momentan machen sich allerdings die Chinesen, auf dem heimischen Markt, gegenseitig mit den Preisen kaputt und verkaufen oft unter Produktionskosten. Das kostet inzwischen den ersten Firmen bereits den Kopf und die erste Pleitewelle räumt dort gerade auf.
Die beiden größten Hersteller BYD und XPENG werden das vermutlich überleben oder sogar fusionieren. Ob sie allerdings auf dem deutschen Markt genug Absatz erziehlen, um rentabel hier zu bleiben, ist noch die Frage.
Also ein gewisses Risiko. Siehe Fisker. Jeder Fisker-Besitzer tut mir unendlich leid. Die sitzen auf unverkäuflichen Fahrzeugen und müssen riesige Verluste in Kauf nehmen. Fisker ist zwar kein Chinese war aber ein junges Startup, wie z.B. auch XPENG.
Die gibt es erst seit 4 oder 5 Jahren.
Mein best Buddy bekommt alle 2 Jahre einen neuen Firmenwagen. „Premium“ natürlich. Mercedes, BMW etc…
Nur ärger mit den Kisten. Ständig defekt. Das war zuletzt so schlimm, das seine Firma den Vertrag mit Mercedes nicht mehr verlängert hat und zu BMW gewechselt hat. Dort war es dann noch schlimmer. Im ersten halben Jahr stand sein X5 8 mal in der Werkstatt.
Zuletzt getriebeschaden für 5000,-€. Gut ging auf Garantie aber wer braucht sowas schon. Immer das Ungewisse, komme ich an meinem Ziel an oder nicht. Die Firma hat jetzt so die Schnautze voll, dass sie in Erwägung ziehen, ihren Fuhrpark mit 160 Fahrzeugen mit BYD auf BEV umzustellen. Das gab es bei denen noch nie, so groß ist die Verzweiflung.
Also was bleibt denn da noch?
Ich glaube trotz der ganzen Probleme, die einige Kia Modelle haben, ist der Kia immer noch eine sehr gute Wahl.
Und vor allem hat das Teil wenigstens noch alle für mich wichtigen Bedienknöpfe.
Ach und zum Thema Mercedes:
Extrem viele Mercedesfahrer haben ebenfalls die Schnautze voll, von dem, was Mercedes so baut.
Ratet mal was ein ehemaliger Mercedesfahrer überwiegend kauft - genau, KIA!!!
Und die sind durchweg super zufrieden und bleiben bei Kia. Das einzige was die bereuen, ist nicht schon viel früher auf Kia umgestiegen zu sein. Das finde ich doch mal echt krass. Das kann man sich aus vielen Foren ziehen und das bestätigt auch die neueste (interne) Mercedes Marktanalyse. Ich kann mir schon die Gesichter im Mercedesvorstand vorstellen. 🤣 KIA? Das kann doch nicht sein…
Für mich jedenfalls kommt derzeit nichts an Kia ran.
Und ob nächstes Jahr irgendeiner 100km weiter fährt oder 5 Minuten schneller lädt, ist mir völlig egal.
Ich habe bisher, im Winter, über eine Stunde meinen eNiro laden müssen und das habe ich auch 5 Jahre lang ausgehalten. 😱😂🤣