Beiträge von Andrei

    Gerne.


    1) Parksperre sitzt im Getriebe. Vereinfacht gesagt ist es eine Klinke, die in eine Nut in z.B. einem Zahnrad im Getriebe eingelegt wird und dadurch das Getriebe blockiert. Sind beide Räder auf dem Boden, können sie sich durch das Differential nicht drehen. Die Parksperre wird automatisch über einen elektrischen Rückzugmecganismus gelöst, wenn man in D, R oder N schaltet.


    2) Parkbremse bremst über Reibung das jeweilige Rad ab. Dabei werden die Bremsklötze an die Bremsscheiben mit Hilfe eines elektrischen Stellgliedes gepresst. Früher war das der Handbremshebel und die Seilzüge.


    Jetzt gibt es zwei Arten vom Knall beim lösen der Parkbremse und Parksperre, eine genaue Zeitfolge ist wichtig!


    Fälle:

    1) festgerostete Bremsklötze an die Bremsscheiben. Hier passiert der Knall nach dem lösen der Parkbremse UND der Parksperre UND Loslassen des Bremspedals (eventuell muss man sogar Gas geben). Das ist ein harmloser Knall.


    2) verspannte Parksperre. Hier parkt das Auto auf einer Schräge. Wenn die Klinke in die Nut gefallen ist, dann drückt das Autogewicht durch die Schrägposition die Klinke gegen die Wand in der Nut. Je steiler die Schräge, desto stärker. Es ist klar, dass das Rausziehen der Klinke unter Last beim Schalten in D, N oder R sofort einen Entspannungsknall verursacht. Richtig gesund ist es nicht. Der Knall passiert sofort beim Drehen der Wählscheibe, der Fuss ist immer noch auf der Bremse.


    Und jetzt muss man sich den Fall Nr. 2 mit der zuvor angezogenen Parkbremse vorstellen:

    Man steht auf der Bremse auf der Schräge, legt P ein (Parksperre aktiv, Klinke fällt in die Nut, aber noch ohne Spannung) und betätigt die Parkbremse. Wenn man jetzt den Fuss von der Bremse nimmt, hält die Parkbremse das Auto und die Klinke ist noch spannungsfrei. Das kann man überprüfen, indem man jetzt in D, N oder R schaltet : kein Entspannungsknall.

    Leider passiert beim EV6 nach einer gewissen Standzeit, dass die Bremsscheiben sich relativ zu den Bremsklötzen verdrehen (kriechend), so dass die Klinke auf Spannung geht und es dann beim Lösen einen Entspannungsknall gibt.

    Du hast insofern Recht, dass man das Teil nicht oft bis garnicht braucht. Und ja, ein Typ2-Kabel ist wichtiger.

    Nur, das KAbel von Kia ist nur 5 m lang => recht unpraktisch bis fast unbrauchbar.

    Der Ladeziegel ist bei mir im Ausland immer dabei, denn nicht überall ist die Dichte der AC-Stationen ausreichend (Italien ist so ein Fall).

    Da ich sowieso ein KAbel mit 7 m Länge habe, benötige ich den Ladeziegel, aber kein 5 m Kabel von Kia.

    Aber Du hattest doch auch storniert, woher der Sinneswandel? Bei mir ist übrigens eine gravierende Änderung der Lebensumstände der Grund für die Stornierung, interessiert meinen Händler, trotz mündlicher Zusage für einen solchen Fall, einen Dreck! Deshalb habe ich eine leicht negative Grundstimmung, verfolge hier trotzdem alles weiter, weil es informativ und unterhaltsam ist!

    Das tut mir leid, wenn sich die Umstände bei Dir geändert haben. Das wusste ich nicht.

    Ich habe storniert, weil ich einfach nicht mehr weiter in Ungewissheit warten wollte. Und mein erster EV6 problemlos fuhr.

    Aber 1 Woche danach gab es doch die FIN, daher nehme ich den zweiten EV6 in zwei Wochen in Empfang.

    Natürlich bin ich als Fahrer dafür verantwortlich! Aber wenn eine "automatische Geschwindigkeitsanpassung" verkauft wird, dann sollte sie auch weitestgehend funktionieren. Das Mindeste, was ich erwarte, ist, dass rechtzeitig vor dem Schild die Geschwindigkeit gedrosselt wird.

    Im Moment merkt man eine Reaktion erst nach dem Schild!

    Sprichst Du über die automatische Geschwindigkeitsanpassung auf der Autobahn?

    Auf Landstraße und in der Stadt macht mein EV6 es nicht.