Ich denke, dass Du mich überhaupt nicht verstanden hast.
Also, ich mache folgende Aussagen:
- auf dem Asphalt haben die Sommerreifen kürzere Bremswege als Winterreifen auch bei Temperaturen unter +7°C. Das wurde schon mehrfach in den Testen gezeigt. Auch bis in leichte Minusgrade. Entgegen dem Märchen mit 7°C...
- auf dem Asphalt bedeutet kein Schnee und kein Eis, auch kein Schneematch.
- Auf dem Schnee hat ein Winterreifen selbstverständlich einen kürzeren Bremsweg als Sommerreifen. Dafür sind die Winterreifen entwickelt worden.
In meiner Gegend haben wir entweder keinen Schnee oder an 1-2 Tagen im ganzen Winter Schneefall.
Sollte so ein Tag im Winter vorkommen, kann ich entweder das Auto stehen lassen oder der Schnee ist schon wieder weggetaut.
Die Winterperiode, wo man nach dem Märchen Winterreifen fahren sollte, hat ca. 150 Tage.
Würde ich in unserer Gegend mit Winterreifen fahren, hätte ich an ca. 150 Tagen einen potentiell längeren Bremsweg bei Vollbremsung als mit Sommerreifen.
Dagegen steht ein "Risiko", dass ich an 1-2 Tagen (und das tritt nicht mal jeden Winter ein) das Auto stehen lassen könnte.
148-150 Tage längere Bremswege oder 148-150 Tage kürzere Bremswege? Ich entscheide mich für das letztere, also Sommerreifen.
Wie gesagt, in meiner Gegend, mit meinen üblichen Fahrstrecken.
In einer anderen Gegend, wo der Schnee öfter und gesichert fällt oder wenn man oft in die Schneegebiete fährt, kann die Entscheidung anders ausfallen.
Aber das Märchen, dass die Winterreifen ab +7°C besser sind, ist und bleibt ein Märchen.