Reichlich nichtssagend. ![]()
Beiträge von Seniornerd
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"Fit für den Rennbetrieb"...ja. Aber was heißt das schon? Ein bis zehn Runden Nordschleife und das dann zehn bis einmal jährlich, je nachdem? Ich bin mir sicher, daß der Akku das immer noch leichter wegsteckt als ständige Abforderung der Leistung auf der Autobahn.
Da bin ich ganz bei Dir. Aus meiner Sicht war die Vorstellung der N-Versionen vor allem eine PR-Aktion, weil absehbar war, dass diese Version der Fahrzeuge nur in sehr geringer Stückzahl verkauft werden würde.
Dass es nun User in einem speziellen und weltweit einzigartigen Markt (Deutschland mit unbegrenzter Spitzengeschwindigkeit auf der AB) gibt, die diese Rennfähigkeiten im Alltagsbetrieb ausreizen, konnten sich die Herren in Korea wohl nicht so recht vorstellen...
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Die Reserven im HV-Akku oberhalb von 100% und unterhalb von 0% SoC sind Bereiche, die ich im Dashboard weder erfassen kann noch will.
- Speziell der Bereich unterhalb von 0% wird ja bereits von KIA absichtlich versteckt, um schwer zu klärende Regressforderungen in Extremfällen auszuschließen - so was gilt natürlich um so mehr für mich als halbwegs kompetentem Laien.
- Den Bereich oberhalb von 100% nutzt KIA ja, um unnötige Rechtsfragen über Akku-Degradation zu umgehen - auch da halte ich mich als Amateur raus.
Themenwechsel:
Ich möchte Euch kurz über meine Erfahrungen aus dem Einsatz des Dashboards berichten.
Die SoC/Reichweiten-Vorschau im Dashboard ist ziemlich konservativ: Wenn im Dashboard eine SoC von 20% angezeigt wird, steht die SoC bei einem Verbrauch von 20kW/100km laut Tacho-Display noch auf 24%. Das heißt, auch die Reichweitenvorschau ist konservativ. Ich werde also noch einmal @SachsenRick 's Formel überprüfen, die nötigen Anpassungen vornehmen und dann eine neue Version des Dashboard-Pakets posten.
Die Anzeige der max./min.-Temperaturen für den HV-Akku haben ihre Nützlichkeit nicht nur zur Abschätzung der HPC-Ladedauer und -Leistung gezeigt, sondern auch für die Anzeige einer Akkukühlung NACH dem HPC-Ladevorgang.
Eine Leistungsbeschränkung bei Akkutemperaturen jenseits der 45°C habe ich noch nicht beobachten können, aber wohl weil ich es nicht darauf angelegt habe, in dieser Betriebssituation höchste Motorleistung abzurufen.
Allerdings ist es interessant zu sehen, wieviel und wie lange elektrische Leistung zur Akkukühlung aufgewendet wird. Endgültige Werte dafür habe ich noch nicht ermittelt, aber was ich bis heute weiß, ist dass der Akku mindestes bis hinab zu einer max. Temperatur von 35°C gekühlt wird. Die Grenze, bis hinab zu welcher max. Temperatur gekühlt wird, konnte ich in meinen Tests (die immer im Rahmen ohnehin notwendiger Touren ermittelt wurden) noch nicht ermitteln. Offenbar wird dieser zusätzliche Leistungsbedarf nicht in den üblichen Verbrauchswerten des Fahrzeugs erfasst, obwohl er im Spitzenwert zwischen 5% und 10% des momentanen Energieverbrauchs betragen kann und über eine Fahrtstrecke von mind. 40km anhielt - er ist also relevant, wenn man eine genaue Wirtschaftlichkeitsberechung für das Fahrzeug anstellen will.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Dashboard gemacht? Ich würde mich über Eure Rückmeldung freuen.
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Waren diese Probleme wirklich und realistisch absehbar? Die N-Versionen von IONIQ 5 und 6 wurden schließlich als "fit für den Rennbetrieb" beworben.
Allerdings hat keiner der Tester dieser Fahrzeuge vorab einen echten Langstrecken-Hochleistungstest gefahren - das haben vermutlich schon die Überlassungsverträge für die Tester verhindert.
Die beschriebenen Probleme kann man aber auch als "Kinderkrankheiten" einer neuen Technologie werten:
- Akku-Alterung sorgt für Veränderungen der Zellen-Innenwiderstände, was den Austausch einzelner Akku-Module für den Hochleistungseinsatz erschwert oder sogar unmöglich machen kann.
- Die Auslegung der Akku-Kühlung/Heizung (und ggf. auch eine Begrenzung der Rekuperationsleistung) scheint für einen Hochleistungseinsatz über längere Zeiträume nicht stark genug ausgelegt zu sein.
Wie hätte sich Hyundai/KIA vor solchen Problemen schützen können?
- durch genauere Hochleistungs-Dauertests vor der Design-Freigabe
- durch eine Definition der Grenzen eines Hochleistungs-Dauerbetriebs in den Nutzungsbedingungen (Einschränkung der Garantie!)
- durch eine höhere auflösende Akku-Selbstdiagnose, frühere Warnungen vor Akkuproblemen und eine modifizierte Akkuverwaltungs-Software
- durch ein besser durchdachtes Wartungskonzept für HV-Akkus, das frühzeitigeren Modultausch und im Extremfall auch einen Austausch des HV-Akkus vorsieht (das scheint bisher im Hyundai/KIA Wartungskonzept überhaupt nicht vorgesehen zu sein)
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koaschten Ich habe Car Scanner jetzt mal im Apple App Store angesehen: Offensichtlich handelt es sich um die selbe App, merkwürdigerweise ist aber im Apple Store eine andere Adresse für den Autor angegeben - sie befindet sich in der Russischen Föderation, in Rostov-am-Don, und nicht in Armenien.

Das könnte erklären, warum er noch keine Änderungen für den EV6 FL eingearbeitet hat (Sanktionsregime?).
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@ Seniornerd, was macht Deine Dashboard Erweiterung (ich will jetzt nicht alles durchsuchen) und würde die auch bei Apple funktionieren
Die findest Du hier, und die funktioniert auch für Car Scanner auf iOS Smartphones.
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Das ist der im iOS Store hinterlegte Autor.
... mit dem gleichen App-Icon?
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Ohne jetzt groß suchen zu müssen, für Apple, welche App:
ODB2 Car Scanner von Digital Car Key oder
Car Scanner ELM ODB2 von Stanislav Svistunov oder
gar noch eine andere APP (Infocar, ODB2 Scanner, ODB 2 Car Scanner...) oder
... ist das egal?
Das ist sicher NICHT egal, die Frage ist aber etwas irritierend:
Ich habe meine Dashboard-Erweiterung für Car Scanner ELM ODB2 geschrieben, also für die App mit dem folgenden Icon:
Auf Google Play konnte ich allerdings nicht Stanislav Svistunov als Autor finden, sondern nur
CAR SCANNER LLC
3, 1/7, International str. Abovyan 2204 Armenia
Ist das die gleiche App? Woher nimmst Du den Namen des Autors?
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Andrei Tja, grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum. (frei nach Goethe)
