Sepp Das Problem ist nur, dass es Verbrennertechnologie braucht, um das E-Auto auf den Mond zu bringen.
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Beiträge von Seniornerd
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Ja, auch ich lasse mich nicht mit jedem auf eine solche Diskussion ein. Allerdings kann ich dem auch nicht entgehen, denn auch in meinem persönlichen Umfeld gibt es noch viele Petrolheads.
Um so mehr ist es sinnvoll, sich für solche Diskussionen mit Argumenten zu "munitionieren", zumal sich der Trend in dieser öffentlichen Diskussion gerade zu drehen scheint:
+ Strompreise vs. Spritpreise - das wird immer offensichtlicher
+ Wirkungsgrad E-Auto vs. Verbrenner/Hybrid - erfordert ein wenig Faktenwissen & Verweis auf allgemein akzeptierte/anerkannte Quellen
+ höhere Zuverlässigkeit (die meisten Brandberichte sind entweder Fake News oder betreffen Verbrenner)
+ bessere Umweltbilanz - das ist der schwierigste Punkt, da man hier in die CO2-Bilanzen der Batterieproduktion einsteigen und sie in Relation zu den CO2-Einsparungen im Betrieb setzen muss. Aber auch hier zeigt sich ein Break-Even Punkt noch in den ersten Paar Betriebsjahren des Fahrzeugs. Hier sollten wir mal ein Paar Fakten & Quellen zusammen tragen.
- Reichweitenangst - lässt sich mit Verweis auf das mittlerweile recht dichte Ladenetz und das zunehmenden Angebot günstiger Ad-Hoc Angebote relativieren
- Tarifdschungel (gilt wohl hauptsächlich für Privatnutzer) - erfordert nach wie vor detaillierte Routenplanung & Rechercheaufwand für passende Ladekarten/-Apps, wenn man auch auf Reisen günstig laden will. Hier warte ich nach wie vor auf regulatorische Eingriffe der Politik...
- Wertverlust der E-Autos durch Alterung/Kapazitätsverlust der HV-Batterie - hierzu gibt es im Moment eine sehr gemische Informationslage, wobei immer mehr seriöse Berichte über Batterielebensdauern auftauchen, die besser als erwartet sind. Das ist relevant für den BEV-Gebrauchtmarkt; hier dürften allgemein anerkannte Akkutests wie Aviloo zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen.
Wer hat noch mehr Pro- & Contra Argumente zu bieten?
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Die letzten Postings hier sind nur noch mit sehr viel Humor als On Topic zu betrachten.

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Andrei Ich bevorzuge es, meinen Wagen komplett auszuschalten, wenn ich mich nicht in der Nähe desselben aufhalte. Ich parke in einer riesigen TG mit mehreren Hundert Stellplätzen. Da herrscht einiges an Publikumsverkehr...
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Es wäre nicht schön, wenn sich das Salzwasser bei einer starken Bremsung im Auto verteilt und womöglich noch auf irgendwelche Stecker/Steuergeräte unter dem Teppich gelangt.
Stimmt. Ich habe mir daher auch überlegt, den Entfeuchter mit einer Halterung im Fußraum zu fixieren.
Re Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft außerhalb des Autos: Das wäre nur dann ein Problem, wenn ich meinen Wagen für längere Zeit mit offenen Türen stehen ließe.
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EISOL80 Hm - die 100ml waren kein Meß-, sondern ein Schätzwert. *schämtsich*
Ich fahre auch oft ziemlich flott, aber der Entfeuchter ist bei mir entgegen meinen Befürchtungen noch nie umgefallen. Das hängt wohl auch vom Gehäusedesign ab. Das Teil ist fast ein perfekter Würfel - da braucht's schon erhebliche Querbeschleunigung, bis der umfällt.
Re Ausleeren: Kein Problem, wenn das zur normalen Startroutine in der Tiefgarage gehört.
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Die Remaining Energy ist abhängig von vielen Faktoren und ein rein errechneter Wert. Je größer deine Hübe sind, also gleichmäßig 5%-100%-5% und je höher die Akkutemperatur, desto größer der Wert. Und es ist immer nur ein Rückblick, wie es zuletzt mit allen Bedingungen war.
Das ist eine interessante Info.
Ich lade überwiegend per DC an einer HPC-Säule* von ca. 30 bis 80%, und mein SoH-Wert liegt bei knapp 20Tkm um die 96%. Nachdem meine bevorzugte HPC-Säule sehr nah bei meinem Wohnort liegt, kann ich den Akku so gut wie nie vorkonditionieren, so dass der Ladevorgang meinst bei niedrigen Temperaturen und reduzierter Ladeleistung erfolgt. Es wäre spannend, mehr darüber zu erfahren, welche Faktoren einen Einfluss auf den errechneten SoH-Wert haben.
* Die kWh-Preise an den AC-Säulen in meiner Nachbarschaft liegen bedeutend über denen an meiner bevorzugten HPC-Säule.
Herzlichen Dank an die gierigen Stadtwerke München! -
Innerer Monk hin oder her, es gibt in der Tat Anhaltspunkte - wenn auch keine harten Beweise - dass Feuchtigkeit bei ICCU-Ausfällen eine Rolle spielt.
Folgt man den Infos aus den vielen Beiträgen dieses Threads, dann gehört das folgende Szenario in diesem Zusammenhang dazu:
- Der Wagen wird per AC geladen; dabei heizt sich die ICCU auf. Die Kühlung läuft an.
- Warme Luft innerhalb des ICCU-Gehäuses dehnt sich aus und entweicht über die Entlüftungsöffnung.
- Wenn man unmittelbar nach dem Ladevorgang bei Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit startet, wird die ICCU weiter gekühlt und zieht kalte, feuchte Luft aus der Umgebung ins ICCU-Gehäuse.
- Wenn dann dank Kühlung die Lufttemperatur unter den Taupunkt fällt, kann sich Wasser im Inneren der ICCU an den Bauteilen niederschlagen (Kondensation).
- Hat man Pech, dann geschieht Kondensation an den Anschlüsssen der Leistungstransistoren in der ICCU, was zum sofortigen Tod der Bauteile führen kann.
Zusammenfassung der Risikobedingungen:
- AC-Laden
- Fahrzeug-Start kurzfristig nach Ende des Ladevorgangs
- Kalte, feuchte Umgebungsbedingungen beim Start.
Ich habe mir vorsichtshalber einen konventionellen Luftentfeuchter in den Fußraum zwischen erster und zweiter Sitzreihe gestellt - also ein Gehäuse mit Luftöffnungen , in dem ein Beutel Salz liegt. Nimmt das Salz Feuchtigkeit jenseits seines Aufnahmevermögens auf, so bildet sich im Auffangbecken des Gehäuses Salzwasser, das man regelmäßig ausschütten muss.
Ich parke meinen Wagen in einer kühlen, aber trockenen Tiefgarage. Alle 2 Tage entleere ich den Luftentfeuchter. Dabei fallen nach einer Anfangsperiode regelmäßig ca. 100 ml Salzwasser an. Bei normalem, eher trockenem Frühlingswetter! Nach ca. 3 Monaten Einsatz ist ca. die Hälfte des Salzes verbraucht, d.h. ich muss in ca. 3 Monaten ein neues Säckchen Salz einlegen.
Es gibt also durchaus nennenswerte Feuchtigkeit im Fahrzeug-Innenraum. Kommen die oben genannten Risikobedingungen dazu, lohnen sich m.E. die genannten Vorsichtsmaßnahmen.
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Blainstorm Danke für die Info - wo hast Du die her? Sie deckt sich nämlich nicht mit den Informationen auf der Original-Carscanner Website. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass vie vLinker-Dongles Produkte der Fa. Vgate sind - angeblich sind es weiter entwickelte Versionen der iCar Pro Serie. Wenn es sich dabei um Produkte mit neuerer Hardware handelt, erfüllen die vielleicht auch die Kriterien der FL-Serie.
Die vLinker Dongles bieten nämlich ein besonderes Feature - die können automatisch starten, sobald man den Power-Knopf am Fahrzeug drückt, d.h. man kann sie permanent eingesteckt lassen und muss sich nicht extra um sie kümmern. Und - sie blockieren den CAN-Bus nicht, d.h. der CAN Bus kann sich wie üblich nach Ausschalten des Fahrzeugs mit Verzögerung ebenfalls ausschalten.
Die eigentliche Frage ist aber: Besitzt irgendein FL EV6 User einen der von Blainstorm genannten Dongles und kann er damit die MCU-Parameter auslesen?