Beiträge von noradtux

    Man kann Ladevorgänge grob in drei Kategorien einsortieren:

    1. (Not-)Ladungen an Schukosteckdosen (1,4kW-2,3kW, typ. viele Stunden)

    2. Langsames Laden an Wallboxen und öffentlichen Ladesäulen per Typ2-Kabel (1,4kW-11kW, typ. wenige Stunden)

    3. Schnelles Laden an öffentlichen Ladesäulen mit fest installiertem CCS-Stecker (50kW-~230kW, typ. unter 30 Minuten)


    Für 1. liegt dem EV6 ein Notladekabel bei.

    Für 2. benötigt man ein Typ2-Kabel. Das gibt es bei Kia im Zubehör für über 400€ oder im Internet für ~150€.

    Für 3. muss man keine Kabel mitbringen, die Kabel sind an den Säulen fest installiert.


    "nur" 11kW bezieht sich vermutlich darauf, dass die Typ2-Säulen häufig 22kW liefern können. Es gibt aber kaum Autos, die mehr als 11kW nutzen können, der EV6 bewegt sich da im marktüblichen Bereich. Das bedeutet aber auch, dass man kein für 22kW ausgelegtes Typ2-Kabel kaufen braucht, eines für 11kW genügt. Das ist dann billiger und leichter.

    Das Typ2-Kabel von Kia scheint mit überteuert, aber ja, ich denke, es macht Sinn, ein separates Typ2-Kabel fürs öffentliche Laden zu kaufen. Grund ist die einfachere Handhabung. Den JB2 mit einen Steckern finde ich schon deutlich unhandlicher.

    Habe ich in mindestens einem Video über das richtige Laden von Elektroautos gesehen, z. B. hier.

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    Bei ca. 3:10

    Ah, danke. Er spricht er da vom Verschleiß der Ladeelektronik (ja, sowas altert bei Benutzung auch ..), nicht vom Akku an sich. Macht aber Sinn, kann man durchaus betrachten.

    Zudem ist das regelmässige Laden mit solch geringer Leistung nicht gut für den Akku, wie ich in der Zwischenzeit gelernt habe.

    Es muss doch eine andere Lösung geben :rolleyes:

    Warum sollte das Laden mit geringer Leistung dem Akku schaden? Davon habe ich noch nicht gehört.

    Der Querschnitt ist aber nicht dass einzige Kriterium. Siehe Verlauf...

    Für die Sicherheit der Installation schon. Es wurde aber auch schon genannt, dass die Leitung 10m lang ist. Bei der Länge sollte der Spannungsabfall unter 1% liegen. Die Abwärme fällt pro Länge an, ebenso aber auch die Kühlung. Die Länge ist für die Erwärmung also nicht relevant.

    Ich habe in meinen Bauunterlagen die komplette Elektroinstallation als einzelnen Zweig und es wurde ein 5x2,5qmm Kabel an die Dose verlegt. Das müsste ja vollkommen ausreichen? Jedenfalls sagen das auch die Wallboxhersteller. Ich bin auch auf die Evalino aufmerksam geworden. Für 500 € für mich als Familienvater auch erschwinglich. Und sie kann auch an die Wand montiert werden, mit dem Halter. Eigentlich ganz witzig, aber wie gesagt, bevor ich mich irgendwie festlege wollte ich Eure Erfahrungen wissen..

    Ich bin keine Elektrofachkraft, aber soweit ich weiß sind 2,5mm² für 16A ausreichend.

    Ich habe tatsächlich nur 10 Meter Kabel von der Verteilung bis zur Steckdose. Damals auch gleich mit einem FI Typ A abgesichert. Der Hersteller der Evalino z.b. sagt, das im Gerät auch ein Typ A und B Fehlerstrom Erkennung eingebaut ist. EVAlino - Die Wallbox im Taschenformat... | EVA Wallbox (wallbox-eva.de)

    Ich denke diese kann ich mir kaufen, aber hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit dieser Box? Oder wie gesagt, ist es vielleicht doch besser eine feste sich anbauen zu lassen?

    Schau an, das Ding kenne ich noch garnicht. Interessant, die wird hier fast um die Ecke hergestellt. Die EVAlino scheint ja auch eine Fehlerstromerkennung zu haben, das ist ein gängiges Ausschlusskriterium. Grundsätzlich sehe ich keinen Grund, eine feste Box zu verwenden, außer Diebstahl vielleicht. Aber das lässt sich sicherlich lösen. Falls PV-geführt geladen werden soll wären die schon genannten teureren go-E, NRGkick oder eben doch eine entsprechend befähigte feste Wallbox eine Option.

    Normalerweise fragt die Box beim Auto die Ladekapazität ab und da kommen dann auch nur 11KW.

    Sorry, muss hier kurz klugscheißen:
    Eine AC-Wallbox ist nicht in der Lage, irgendwas vom Auto abzufragen. Das Fahrzeug teilt seinen Ladewunsch durch einen Widerstand zwischen Pilotleitung und Masse mit. Die Wallbox teilt dem Auto dann die maximal mögliche Ladeleistung per PWM-Signal über die Pilotleitung mit. Der Lader im Auto nimmt dann was er braucht, limitiert durch die Vorgabe der Wallbox.
    Und jetzt zurück zum Thema ^^

    Ja .. die Netzbetreiber nehmen das mit der Zeit zuweilen auch nicht so ernst, da hatte ich auch schon abenteuerliche Zeiten auf dem Handy stehen. Smartphones benutzen dafür eh NTP gegen irgendwas im Internet, merkt also normalerweise niemand.