Beiträge von Storm

    Ich will keinem Betreiber was unterstellen, aber man könnte dann leicht auf die Idee kommen, das kW zum „Spottpreis“ zu verkaufen, aber dafür die Ladeleistung künstlich niedrig zu halten, um über die Zeit den Gewinn zu machen.

    Ich glaube das wird sich keiner erlauben. Sobald an einer Ladesäule die versprochene Ladeleistung nicht geliefert wird, hagelt es Beschwerden und man hat schnell einen schlechten Ruf weg, vergleichbar mit der Verfügbarkeit, so dass e.On gerne ja auch e.Off genannt wird.


    Was ich am Minutenpreis gut finde, dass die unsäglichen "Blockierungsgebühren" wegfallen und sich die Plugin-Hybrid-Fahrer überlegen, ob sie wirklich 11kWh in 30 Minuten via DC an einem HPC auf einem Autorastplatz laden wollen oder einfach den Verbrenner auf der Langstrecke wie vom Konzept gedacht nutzen.


    Eigentlich würde ich als Laternenparker sehr gerne öfter über Tag oder Nacht per AC die Batterie laden aber bei 4 - 6 Stunden Ladezeit bekomme ich entweder Probleme mit der Parkdauer an der Ladesäule (häufig nur 2-4 Stunden) oder mit der "Blockiergebühr (bei Kia Charge z.B. schon ab 3,5 Std.).


    Somit bin ich darauf angewiesen, dass ich möglichst schnell ganzjährig DC lade, selbst wenn es eigentlich nicht nötig wäre, um die Brücke zum Thema Vorkonditionierung wieder zu spannen..

    arf ich kurz die Frage nach V2L und 12 V Batterie beantworten:

    Sobald ich meinen V2L , (ohne einen Verbraucher und den Einschaltknopf am V2L auf aus), am abgeschlossenen Fahrzeug in die Ladesteckdose einstecke, erkennt Kia den trotzdem sofort. Und seltsam, die 12 V Batterie wird dann geladen. Hätte ich nicht erwartet, da ja gar nichts läuft oder dranhängt

    Wenn ich am V2L einen Verbraucher anhänge, wird die 12 V ebenfalls geladen.

    Gerne. Und vielen Dank. Genau das war meine Frage und du hast sie umfassend beantwortet.

    D.h. bei der Nutzung des V2L-Adapters muss ich mir keine Gedanken machen, dass die 12-Volt-Batterie entladen wird. Das ist wichtig zu wissen bei dessen Einsatz.


    Gedanken muss ich mir wohl nur machen, wenn das Auto am Lader hängt, z.B. an der Wallbox, ob es geladen wird oder nicht scheint egal zu sein, wenn ich es richtig verstanden habe, dann sollte ich keine Verbraucher im Auto anhaben weil ansonsten die 12-Volt-Batterie leer gesaugt und nicht von der Traktionsbatterie geladen wird.

    Welcher Tarif ist das ????

    Ist ein Alttarif eines österreichischen Anbieters den es aktuell leider nicht mehr für Neukunden gibt. Dort zahlt man 30 Cent pro Minute.

    Bis heute hatte ich als Alternative auch noch die Drivecard von Mark-E, aber die ist ab morgen mit den neuen Preisen uninteressant. Mit dieser habe ich bei IONITY und 150-kW-Ladern bei meinem Ladeprofil für rund 19 Cent je kWh laden können (39 Cent pro Minute) und so dort alleine mit dieser Karte einige Hundert Euro in den letzen 9 Wochen gespart.

    Mit beiden Karten und kostenlosen Angeboten bin ich so auf durchschnittlich 15 Cent je kWh für die gut 2 MWh gekommen, die ich bisher auf den 7.000 gefahrenen Kilometern geladen habe, obwohl ich auch am Anfang 20% der Ladungen über Kia Charge bei IONITY und etwas weniger über EnBW gemacht habe.


    Allerdings wird sich das ab nächsten Monat ändern und vermutlich eher auf 30 Cent und mehr einpendeln, da ich dann ja 29 Cent bei IONITY über den Kia-Tarif zahle, ergänzend zu Hause für 60 Cent via EnBW-ADAC-Karte lade und und die österreichische Ladekarte nur 1 - 3 mal pro Woche einsetzen kann, je nach dem welche Touren ich fahre und die passenden Lader finde. Bei dieser kostet mich im Idealfall die kWh zwar nur 11 Cent, wenn ich mit optimaler Ladekurve bis gut 50% ab 10% SOC lade, aber dafür gibt es in Norddeutschland nur wenige passende Lader.


    Zumindest waren die letzten 9 Wochen ein sanfter Umstieg in die kostenpflichtige Ladeinfrastruktur, als langjähriger Gratislader bei Tesla wäre das sonst ein harter Schock für mich gewesen ;)


    Vor diesem Hintergrund ist für mich auch die Vorkonditionierung so wichtig. Sie kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld wenn ich langsam lade und pro Minute die Nutzung der Ladesäule bezahle und nicht pro kWh. Ich denke, dass die Minutentarife aber langfristig aussterben werden, als Anbieter kann man nicht wirklich die Einnahmen kalkulieren, obwohl mein Anbieter mein Fahrzeug und somit dessen Ladeleistung kennt.

    Wenn ich jetzt einen Stecker in die Ladebuchse stecke , wird die Verbindung Akku zu 12 V unterbrochen. Auch wenn wie in meinem Versuch der Stecker stromlos ist.

    Meine Schlussfolgerung:Motor eingeschaltet lassen und Ladekabel anschliessen nur, wenn sofort Strom geliefert wird. Falls unsicher, zuerst Auto ausschalten, dann anhängen.

    Interessant. Hast du einen V2L-Adapter?

    Wäre mal interessant zu schauen was passiert wenn man den reinsteckt ob dann auch das gleiche Verhalten wie beim Ladesteckers zu beobachten ist.

    @EV6MH Da ich die günstigsten Ladetarife nach Minuten kenne, kann ich deine Frustration gut verstehen und habe folgende Tipps für dich:

    1.) Vorkonditionierung im Stand via App.

    Ich war erstaunt wie gut ich mit 1 - 2 Vorklimatisierungsphasen, also innerhalb von 30 Minuten die Batterie vorwärmen konnte. Je nach Umgebungstemperaturen waren hier 3 - 9 Grad mehr möglich als ohne.

    D.h. ich spare mir durch das Vorklimatisieren die entsprechende Fahrzeit und die Batterie wird um bis zu 9 Grad wärmer (ca. alle 10 Minuten 3 Grad) als ohne Vorklimatisieren.

    Oder anders formuliert. Die Vorklimatisierung hat ähnlich große Auswirkung auf die Batterietemperatur wie die Vorkonditionierung während der Fahrt. Dadurch kannst du auf die wichtigen 10 Grad Minimum kommen, so dass die Ladeleistung bei 75kW plus startet und nicht bei 50kW oder weniger unter der Schwelle von 5 Grad.


    2.) Nutze jede Fahrt zur Vorkonditionierung, auch wenn du nicht direkt zur Ladestation fährst.

    Da ich Laternenparker bin und aufgrund der "Blockiergebühren" sehr häufig DC-Laden muss, plane ich Ladungen möglichst gut in einem Fahralltag ein.

    Wenn ich z.B. erst einmal 20 Minuten zu einem Zwischenziel fahre, dort 1 - 2 Stunden verbringe und dann noch mal 30 Minuten zum HPC-Lader fahre, aktiviere ich schon bei der Anfahrt zum Zwischenziel die Vorkonditionierung (in dem ich im Fahrzeugnavi den HPC als Ziel eingebe und mit Carplay zum tatsächlichen Ziel navigiere) weil bei dem Stopp für 1 - 2 Stunden nicht so viel Wärme aus der Batterie verloren geht wie ich sie auf der Anfahrt aufgebaut habe. Je nach Wetterbedingungen verliert die Traktionsbatterie 1 - 2 Grad.

    So komme ich in den meisten Fällen immer auf 15 Grad oder mehr und kann dann gut am 150kW Lader mit 130 - 150kW laden und zahle unter 20 Cent je kWh.

    Häufig kombiniere ich dieses Vorgehen sogar noch mit der Vorklimatisierung, um einen guten Ausgangspunkt zu haben.


    Noch ein paar allgemeine Tipps:

    3.) Lade gerade im Winter am besten immer am Ende einer Fahrt und nicht nach einer kalten Nacht.

    Ich stand z.B. am 1.12.2017 mal 30 Minuten am Supercharger bei 0 Grad nach 3 Tagen Parken im Freien mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, bis die Ladung gestartet ist. Das Fahrzeug musste die Batterie in dieser Zeit erst einmal auf eine Temperatur bringen, dass überhaupt das Laden möglich war.


    4.) Lade bei kalter Batterie mit einer schlechten Ladeleistung nur so viel wie du brauchst, um an den nächsten HPC zu kommen wo du dann mit wärmerer Batterie schneller laden kannst.


    5.) Kalkuliere bis zu 5kWh (7% SOC) für die Vorkonditionierung der Batterie von 0 auf 20 Grad als zusätzlichen Verbrauch und ca. 50 Minuten Heizzeit ein, wenn du zu einem HPC fährst.


    6.) Versuche beim HPC mit unter 10% anzukommen, selbst wenn das bedeutet, dass die Vorkonditionierung vorher wegen des SOCs unter 19,5% ausgegangen ist und sich auf z.B. 18 Grad abgekühlt hat, nur so hat die Batterie genug Zeit während der Ladung schon am Anfang auf mindestens 25 Grad zu kommen, so dass du auch im Winter Ladeleistungen von jenseits 230kW länger siehst. Zudem ist der Abfall der Ladeleistung flacher und später, wenn die Batterie entsprechend warm war.

    Das sollte aber nichts mit dem Dez.-Update zutun haben! Ich habe auch das Update und bei mir werden die Türen nach P drücken alle entriegelt.

    Hatte es bei mir schon. Nach dem Update musste ich einige Einstellungen neu vornehmen, eine davon war z.B. die automatische Entriegelung.

    Ich kann mir vorstellen, dass diese durch das Update zurück oder in den Werkszustand versetzt worden sind.

    Zumindest funktioniert nun alles wie es soll nach dem ich es neu eingestellt habe.

    Die SuC waren ja immer ein fettes Pfund für die Argumentation pro Tesla... für den halbwegs informierten Kunden ist das aktuell nicht mehr der Fall.

    Das hängt sehr vom Fahrprofil ab.

    Ich war mit meinem Tesla vom Nordkapp bis in die Wüste Afrikas unterwegs und habe gerade in Ländern mit "Ladewüsten" die Supercharger als zuverlässige Begleiter geschätzt. Bei fast 600 Ladevorgänge hatte ich nur 5 Ausfälle und musste bei diesen Ausfällen ein paar Meter zum nächsten Lader umparken.


    Wer mit seinem Tesla auf Tour geht wird sich nach wie vor über die vielen Standorte freuen und in manch anderem Land, wie z.B. Norwegen, Schweden und co. auch dort günstiger laden können als an öffentlichen Ladestationen.


    Zum Glück gilt das auch für Fremdlader, so dass bei einer Skandinavientour durchaus ein Blick auf ein Monatsabo für die Supercharger lohnt, weil man dadurch günstig laden kann und eine sehr gute Ladeinfrastruktur hat auch in der unterversorgten Mitte von Norwegen und Schweden bzw. auf den Nebenstrecken.


    Ich kann nur hoffen, dass Tesla auch in Deutschland zu seiner langjährigen Praxis zurückkehrt, wettbewerbsfähige Konditionen anzubieten. Ich befürchte allerdings, dass Tesla keine langfristigen Stromlieferungsverträge abgeschlossen haben könnte und deswegen mit den hohen, aktuellen Werten arbeiten muss. Da hat EnBW als Energieunternehmen besser agiert und kann das nun als Wettbewerbsvorteil ausspielen.

    ich verstehe das so, dass die Konditionierung nicht startet, wenn das Navi glaubt, mit 0,01% anzukommen.

    Das erscheint mir nicht sinnvoll: häufig habe ich keine Lademöglichkeit am Ziel, weshalb ich gerne mit 15 oder 20% Rest plane.

    Wie macht ihr das? Gebt ihr das echte Ziel als Zwischenziel und noch ein weiteres Ziel ein, um die Bedingung zu erfüllen?

    Ich hoffe ich verstehe das Problem auch mit deiner Ergänzung richtig.


    Wenn ich zur Ladestation als Zwischenziel navigiere konditioniert er zu diesem vor und lädt dann mit möglichst warmer Batterie.

    Da am Ziel kein Lader ist heizt er auf der Etappe nicht vor.

    Sobald du mit Zwischenzielen arbeitest nimmt das System immer nur das nächste Ziel als Grundlage der Bedingung.

    Beispiel ich muss auf dem Weg zum Ziel in 100km nach 80km laden und hole einen Freund nach 30km ab. Somit habe ich 2 Zwischenziele.

    Eigentlich möchte ich das die Vorkonditionierung durchläuft bis zum Lader. Aber diese startet erst nach 30km Fahrt zum Freund nachdem nun der 50km entfernte HPC das nächste Ziel ist. Die 20km zum Ziel spielen keine Rolle.