Beiträge von Winnewup

    Ich hätte die Wallbox ausgetauscht. Gegen eine nicht zickige, z.B. von Heidelberg.

    Hallo Andrei,

    wenn du so viel Kleingeld übrig hast ... eine Wallbox mit geeichtem Zähler kostet schnell mal über 1000€.

    Bei diesem nahezu eindeutig Fehlerbild und dem ziemlich eindeutig dazu passenden Verlauf der Dinge bin ich nicht bereit, mal ebenso in die Installation Geld zu investieren. Dann muss mir KIA schon in den Fahrzeugspezifikationen nennen, mit welchen Wallboxen und FIs die Fahrzeuge kompatibel sind. Da KIA aber nichts dergleichen in den Fahrzeugunterlagen vermerkt hat, gehe ich davon aus, dass sich auch KIA an die Spezifikationen eines Ladeanschlusses für 11kW AC hält.

    Und wenn etwas nicht funktioniert, dann wird es wieder an KIA herangetragen. Und wenn auch das nicht funktioniert, gibt es auch noch die Fachpresse. Ich möchte nicht in die Situation kommen, dass ich beim öffentlichen Laden oder beim Hotel die Schutzeinrichtungen mit dem EV6 auslösen lasse.


    Liebe Grüße

    Frank

    Bei allem Respekt,


    ich dachte, wir hatten dies schon einmal ausdiskutiert. Es liegt am Fahrzeug und nicht an der Wallbox oder dem vorgeschalteten FI. Ich hatte auch nichts davon geschrieben, dass es bei der Wallbox zu einer Abschaltung kommt.

    Falls es interessiert: ich habe eine Keba P30 x-series und davor sitzt kombinierter FI/LS-Schalter von Doepke (Typ A) und ja, die Installation wurde auch noch von einem weiteren Fachbetrieb durchgemessen und ist mit den Installationsvorschriften konform.

    Sorry, wenn der Thread-Titel vielleicht für etwas Verwirrung sorgt; aber ich wollte nicht noch einen neuen Thread aufmachen, wo doch die ganz Erörterung und der Erfahrungsaustausch hier stattgefunden haben.

    P.S.: in einem anderen Forum scheinen sich die Befürchtungen zu bestätigen, dass das vorherige Verhalten in Bezug auf ungleiche Ableitströme durch die ICCU mit dem letzten Update wieder hergestellt wurde.

    Hallo zusammen,


    es scheint bei mir traurige Gewissheit zu werden, dass seit dem ICCU-Update (Veröffentlichungsdatum 2024-06-28) wieder sporadisch der FI ausgelöst wird. Seit dem Update ist es jetzt bei mir 2 mal aufgetreten; einmal am Ende des Ladevorgangs und einmal beim Einstecken des Ladekabels am Fahrzeug. Seit dem Update davor und bis zum jetzigen Update war alles gut. Ich könnte <X .


    Liebe Grüße

    Frank

    ...


    Dabei könnten Maßnahmen zur Preistransparenz im Lademarkt Fortschritte ohne große ministerielle Budgets bewirken. Man muss es nur wollen - daber genau da habe ich bei diesem FDP-Ministerium erhebliche Zweifel.


    Na ja, nächstes Jahr ist ja Bundestagswahl. Ich hoffe bloß, dass das Gedächtnis der meisten Wähler so weit reicht.

    Hallo,


    ich bin ganz deiner Meinung und fordere zudem schon seit langem, wie im Video auch angesprochen, dass endlich jede Ladekarte an jeder Säule funktionieren muss und es eine Trennung von Ladesäulenbetreiber und Energielieferant geben muss.

    Aber ich befürchte, dass das Gedächtnis der meisten Wähler bis zur Bundestagswahl reichen wird, weil halt plakative Punkte mehr zählen als eine Gesamtleistung. Aber das, was dann an die Regierung kommen könnte, wird die Transformation zu einer anderen Energiewirtschaft aufgrund massiver Kurzsichtigkeit wieder komplett zurückdrehen oder massiv behindern. Dann brauchen wir uns um Elektromobilität erst einmal keine Gedanken mehr machen, weil es komplett unattraktiv werden wird und Autohersteller wie Zulieferer, die sich schon mitten im Transformationsprozess befinden, wieder eine halbe Rolle rückwärts machen müssen, um auch den deutschen Markt weiter bedienen zu können. Denn wo die Reise in einem sehr wichtigen Absatzmarkt deutscher Premiumhersteller (asiatischer Raum) hingehen wird, ist eindeutig, wenn man sich die Zulassungszahlen anschaut.


    Liebe Grüße

    Frank

    ...

    TESLA hat von Anfang an Elektromobilität als

    Ganzes geplant, inclusive eigener Ladeinfrastruktur.

    Hallo,

    genau diese "eigene Ladeinfrastruktur", in der nach Belieben und aktueller Laune entschieden werden kann, wer welche Leistung für welchen Preis bekommt, macht aus meiner Sicht die E-Mobilität unattraktiv. Wir brauchen eine Regulierung in der Art, dass jede Karte an jeder Säule funktionieren muss und für die Durchleitung ein maximaler Preis festgelegt werden muss. Erst dann wird die in Teilen zu Recht bestehende Skepsis zurückgehen. Solange jeder sein eigenes Ding macht, wird man nicht vorankommen. Wir haben jetzt schon schwankende Preise zwischen 30ct und weit über einen Euro pro kWh; und die Tendenz ist immer weiter steigend. Besonders diejenigen, die nicht Vielfahrer sind oder ausschließlich öffentlich laden können, werden sich aus wirtschaftlicher Sicht keine zwei oder drei oder noch mehr Verträge mit monatlicher Grundgebühr leisten können oder wollen. Und was ist gut daran, wenn man unterwegs sein muss (z.B. beruflich bedingt) oder auf einer privaten Reise ist und dabei für eine kWh plötzlich 1,80€ zahlen muss, nur weil der Ladepark gerade ausgelastet ist? Wer soll sich das leisten können? Wenn man aktuell eine Rechnung aufmacht, spricht absolut nichts mehr für einen Kostenvorteil der E-Mobilität. Vieles ist gerade beim öffentlichen Laden undurchsichtig, unnötig kompliziert und vor allem teuer. DAS ist für mich aktuell der Haupthinderungsgrund für ein Durchsetzen der E-Autos.

    Tesla hat sicherlich vieles anders und richtig gemacht, aber genau die lange Zeit vollkommen abgeschotteten Ladepunkte und die extrem schwankenden Preise sind kontraproduktiv für einen effektiven Ausbau der Ladeinfrastruktur. Wer braucht denn zwei Ladeparks in unmittelbarer Nachbarschaft, wovon der eine voll belegt ist und der andere mit gähnender Leere glänzt?


    Liebe Grüße

    Frank

    Hallo zusammen,

    meiner Meinung nach brauchen wir dringend eine Regulierung in der Art, dass jede Karte an jeder öffentlichen Säule funktionieren muss und der Betreiber im Gegenzug auch ein festgelegte Mindestvergütung für 1kWh bekommt (Durchleitungsgebühr). Danach wird sich mit der Zeit ein anderer Zustand einstellen, wo die Ladesäulenbetreiber darauf achten werden, dass ihre Säulen attraktiv sind und nicht im hintersten Winkel des Industriegebiets oder der hintersten schlecht beleuchteten Ecke des Rasthofes sitzen. Dann werden wir mehr attraktive Säulen mit echten 300kW (nicht 2x150kW = 300kW) sehen, Säulen mit Kiosk/Automat und Toiletten und Überdachung. Was man jetzt teilweise entlang der Reiserouten und auch lokal findet, ist häufig in diesen Punkten unterirdisch.

    Das war bei meiner letzten Tour mit einer älteren Begleitung (85 Jahre) immer ein echtes Problem auf längeren Strecken und ich glaube für Familien ist es das sicher auch.

    Meiner Meinung nach muss die Säule attraktiv werden und nicht nur irgendeine gerade zur Säule passende Karte. Das wird man nur hinbekommen, wenn der Säulenbetreiber massiv Einfluss nehmen kann auf die Attraktivität seiner Säule im Vergleich zum Umfeld.

    Als weiteren Effekt würden sich auch die Ladetarifanbieter (in der Rolle als Energielieferant) neue Gedanken darüber machen müssen, warum ein Kunde gerade seine Karte buchen soll, wenn doch jede andere Karte auch an jeder Säule funktioniert. Die Preise würden sich mit der Zeit nach unten bereinigen und plötzlich wären mehr Player am Markt, die Ladetarife für unterwegs als Ergänzung zur häuslichen Energielieferung günstig anbieten.

    Warum soll das, was im Energiemarkt und TK-Kupfermarkt für Immobilien funktioniert, nicht auch im Bereich Ladeinfrastruktur funktionieren (gleiche Frage stellt sich für Glasfaser)?


    Direkt zum Thema: ich bin auch der Meinung, dass der ADAC-Tarif für den Gelegenheitslader unattraktiv geworden ist (Abdeckung?). Man schaue sich im Vergleich dazu die EWE Go Karte mit deren Abdeckung (inkl. Aral) an.


    Liebe Grüße

    Frank

    Ich finde die realen verbräuche unter alltagsbedingungen wesentlich aussagekräftiger, wenn ich also fahre ohne bewusst Strom sparen zu wollen auf der Autobahn mal locker bis 160 Beschleunige und im Schnitt Tacho 130 fahre dann brauche ich im Augenblick etwa 16 kWh pro 100 km und das halte ich für einen sehr guten Wert , allerdings muss ich dazu sagen , dass ich mich bei der Klimatisierung stark zurückhalten

    Hallo Esperanza,

    ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber diesen Wert halte ich für unrealistisch. Ich bin nun etwa 55tkm gefahren und kenne das Verbrauchsverhalten meines AWD recht gut. Selbst bei sommerlichen Temperaturen ohne Klimatisierung komme ich bei einem Durchschnitt von 130km/h selbst ohne zwischenzeitliches Beschleunigen nicht annähernd an 16kWh/100km (laut Anzeige im Fahrzeug). Für das Wiederaufladen an der Wallbox kommen dann noch einmal etwa 10% hinzu.

    Im Durchschnitt liege ich laut Anzeige im Fahrzeug aktuell bei 21kWh/100km über die gesamte Distanz (Wiederaufladen liegt bei 23,3kWh/100km). Und da ist die Hälfte der Autobahnfahrten mit gemütlichen 100km/h, der Rest mit durchschnittlich 130km/h und der Landstraßenanteil (etwa 30-40% der Strecken) mit etwa 90km/h. Ich bin kein Fahrer, der öfter mal stark beschleunigt.


    Liebe Grüße

    Frank

    400V bezieht sich auf die Ausgangsspannung. Diese sind bei Tesla nach wie vor auf 400V begrenzt und es gibt noch keine 800V-Versionen davon.

    Dass die Primärseite nach wie vor normaler Drehstrom ist, ist mir aufgrund meines Berufs selbst mehr als klar. Die Supercharger besitzen jedoch keinen modularen Aufbau wie z.B. die Alpitronic HYC, bei denen du durch mehrere Powerstacks auf die Ladeleistung kommst.


    Siehe hier:

    Sorry Armin,

    aufgrund des Textes in deinem Post, wo du explizit von Trafostationen geschrieben hattest, war ich von der Beschaffenheit der Trafos und nicht der Höhe der Ausgangsspannung der Supercharger ausgegangen.


    Liebe Grüße

    Frank

    Das muss nicht nur freigeschaltet werden, da müssen die Trafostationen umgerüstet werden, da diese nach wie vor mit 400V-Trafos ausgerüstet sind. Das wird noch lange dauern, bis das passiert.

    Hallo Armin,

    auch HPC-Lader mit 800V werden an ganz normale Trafostationen mit 400/230V angeschlossen. Die 800V Gleichspannung am Ladeanschluss entstehen durch Leistungselektronik und sind nur bedingt von der Höhe der Wechselspannung an der Trafostation abhängig. Ob jedoch eine vorhandene Trafostation noch genügend Leistungsreserve hat, um mehrere HPC-Lader mit 350kW zu bedienen, steht auf einem anderen Blatt. Beim Aufbau mehrerer Ladestationen für hohe Leistungen erfolgt häufig eine Netzverstärkung, die auch eine neue Trafostation beinhaltet.


    Liebe Grüße

    Frank