Beiträge von Umev6

    Am besten lädt man an der Wallbox zu Hause oder bei der Arbeit oder über die Abo-Modelle der verschiedenen Anbieter an deren eigenen Säulen wie z.B. bei EnBW, ARAL, IONITY usw..

    Das mit der Wallbox betrifft doch nur einen kleinen Teil, der E-Autofahrer.

    Die Abo-Modelle schon eher geeignet, dort sind oft schon eher die Preise diesseits von gut und böse.

    Die Frage ist dann aber für wen man sich entscheidet?

    Ich, als Saisonfahrer profitiere kaum davon, da meine Fahrleistung einfach zu ungleichmäßig sind und ich mehr auf Angebote wie von freshmile, ADAC oder anderen warte oder buche nur monatlich verfügbare Tarife, die man bei Bedarf auch wieder buchen kann, was ja eine Zeitlang nicht möglich gewesen ist.

    Schließlich kann man sich keine 3 oder mehr Abo-Anbieter in die Börse stecken, denn diese verlangen ja einen monatlichem Obolus.

    Also scheiden schon allein aus diesem Grund Anbieter aus.

    Da fand ich elvah (leider auch nur monatlich ohne Wiederholung) schon eher geeignet, da die dort verlangten 50kWh immer zusammenkamen.

    Ionity hat zwar jetzt einen akzeptablen Preis aber wenn die nächste Ladestelle 35km entfernt ist, macht es wenig Sinn, da sind dann Anbieter wie Shell oder Aral attraktiver, da sie auch innerhalb von Ortschaften zur Verfügung stehen.

    Ich habe mir schon die Preise auf die jeweilige Karte geschrieben aber man kommt mit Korrekturen kaum hinterher.

    Wie vor kurzem jemand geschrieben hatte, dass er zum Glück nochmals nachgeschaut hatte, bei entega!

    Bei der Renault-App habe ich mal in anderen Ländern nach den Preisen gesehen, leider ist sie da nicht mehr so attraktiv.

    In Tschechen, kostet die kWh 47ct. Offensichtlich wird nur in D die Option der "Mobilize Intense" angezeigt, wie auch in der Ionity App.

    Es ist letztendlich mühsam, die Preise zu sortieren und zeitaufwändig noch dazu. So kann man die E-Mobilität nicht fördern, es schreckt eher ab. Zumindest, wenn man auch preiswert Laden will.

    Ist man dem Preisdruck nicht ausgesetzt und nutzt quasi jede verfügbare Ladestelle (egal zu welchem Preis), hat man kein Problem von A nach B zu kommen, nur wer zahlt schon freiwillig mehr als 60ct/kWh?

    Nutzt man nur den Charge Pass (Renault), ohne Option, sind die Preise auch nicht gerade "preiswert".

    Man hat immer mehr den Eindruck, hier wird nach dem Rockefeller Prinzip gehandelt und nicht die E-Mobilität gefördert.

    Entsprechend mehr dürfte der Verbrauch logischer weiße, bei 160km/h sein.

    Darum komme ich auf die 30kWh.

    Ich hatte es einmal provoziert und bin ca 120km mit möglicher Höchstgeschwindigkeit gefahren, was ja gar nicht so einfach ist.

    Wie immer war mein Rad auch dabei und der Akku war gut gefüllt und die Ladestelle innerhalb der 120km.

    Sommerliche warm war es auch, also optimale Bedingungen.

    Am Ende der Fahrt hatte ich den Verbrauch auf 30kWh (nach Anzeige), bei Ankunft hochgetrieben. Zwischenzeitlich lag er bei 34kWh.

    Bedingt durch den Verkehr waren aber meistens nur 100-120km/h möglich.

    Die Anzeige ist bei Ankunft in Bielefeld gemacht worden. Dank freshmile, war der Ladevorgang kostenfrei.

    Unten rechts steht der Verbrauch über die gesamten 10300km (19.9kWh)

    ev6-forum.de/attachment/11156/IMG_20220820_131003.jpg


    Übrigens, war zu der Zeit meine Klimaanlage defekt und ich bin mit angekipptem Glasdach gefahren.

    Bremsvorgang ist also ungelcih höher und je nach Fahrprofil gewinnt der ein oder andere hier auf der Autobahn dadurch ganz bestimmt mehr Energie zurück, als bei seinen Fahrten in der Stadt ;)

    Durch die Rekuperation, kommt etwa ¼ Energie wieder zurück in den Akku.

    So wird es auch in der App angezeigt.

    Was natürlich deutlich vom Profil her abhängig ist.

    In der Stadt wird doch mehr gebremst, als bei Überlandfahrten und noch weniger bei Autobahnfahrten.

    Wenn ich freie Fahrt habe kann ich ohne weiteres 100km und mehr fahren ohne einmal bremsen zu müssen, dann hat man nur keinen Fahrstromverbrauch, wenn man ihn rollen lässt. Der Rest, Klima und die anderen 12V Verbraucher bleiben ja um die 300-500W.

    Dass wäre der echte und unverfälschte Verbrauch und der liegt, je nach den äußeren Bedingungen und Geschwindigkeit deutlich über 20kWh.

    Fährst du schneller als 135km/h läuft sogar der 2. Motor mit, die bei 140km/h mit etwa 10000U/min rotieren.

    Meine Erfahrungen nach bleibt der 2. Motor bis 130km/h ausgeschaltet.

    Solltest du aber um Stadtverkehr mehr auf die Rekuperation verzichten hast du natürlich kaum einen Verbrauchsvorteil.

    Darum ist ja gerade das E Auto, im Stadtverkehr, vom Verbraucher her im Vorteil.

    Sicherlich wird durch das öfteren beschleunigen, in der Stadt mehr Strom verbraucht aber durch die Rekuperation, kompensiert, bis zu ¼.

    So ist meine Erfahrung.

    So kommt man im Stadtverkehr ohne weiteres unter 16-17kWh, was auf Autobahnen eigentlich mit im Stau möglich ist.

    Die Anzeige, im Display kann nur auf die zurück liegenden Daten die noch zu fahrende Strecke berechnen, so wie du es geschrieben hast.

    Ich gehe aber davon aus, dass bei einer Routenplanung auch das Streckenprofil mit einbezogen wird aber eben nur bei einer Planung.

    Bei mir passt die angezeigte Reichweite ziemlich gut zu meinen üblichen Strecken zur Arbeit, da kann ich mich darauf verlassen. Ändere ich mein Fahrprofil, kann das Auto es nicht wissen....

    Solange man Strecken dabei, bei den man öfters bremsen muss, geht es ja aber auf Autobahnen bremst man eben seltener und dass ist auch der Grund, warum man mit der zuerst angegebenen Entfernung nicht hinkommt.

    Interessant ist auch, wenn man nach einer Autobahnstrecke geladen hat und dann weiter auf der Autobahn fährt, dann sieht man den wahren Verbrauch.

    Durch das Bremsen wird er ja in gewisser Weise verfälscht und es braucht deutlich länger, bis der Verbrauch unter 24kWh geht.

    In der Verbrauchsanzeige kann man es auch ganz gut sehen, wenn die Strecke angezeigt und das Ladelimit auf 80% eingestellt wird.

    In der Ladeplanung (wenn man Ladepunkte programmiert hat) sieht man auch die sich verändernden Werte, je nach Fahrweise bzw Profil.

    Ich jedenfalls pokere nicht um die letzten 10%.

    Da ich oft nur den/die selben Betreiber zum Laden nutze, legt der Abstand dazwischen den nächsten Ladepunkt fest und das kann es schon mal nach 150km statt 250km sein.

    Beispiel: auf meiner letzten Tour wäre ich von Schleiz bis nach Berlin (Rest 6%) gekommen, hätte aber durch die Stadt fahren müssen, statt meine bevorzugte Strecke, darum hatte ich mich zu einem Zwischenstop in Bitterfeld entschieden, da allerdings nur mit 75kW geladen, ein Ladepunkt war besetzt und die 2. Säule defekt.

    Jedenfalls werden die Langstrecken deutlich kürzer, da du ja auch Strom für den nächsten Ladevorgang benötigst, es sei du verzichtest auf die Vorkonditionierung.

    So können aus 300km schon mal nur 200km werden. 100km Reserve sind dann schnell aufgebraucht, bei Autobahngeschwindigkeit.

    So ist meine persönliche Erfahrung.

    In dem Fall also immer ein Plan B.

    Und Packtaschen auch noch dran ! Oha , dann kann ich ja gleich einen Tisch hinten quer/hochkannt transportieren .

    Gruß Heinz !

    Es gibt Länder, in denen du hinten eine Tafel anbringen musst und dass ist noch viel schlimmer, da sie noch hinter dem Rad sein muss.

    Hintergrund ist, über das Heck hinausragende Anbauten.

    Kannst beim ADAC nachlesen.

    Der Windstrom geht also hinter dem Heck runter und fängt sich an dieser Tafel 50x50cm.

    In dem Fall steht sich sogar die EU selbst im Wege.

    Es gibt eine Tafel für die EU, die ist aber nicht in Italien und Portugal gültig, da hat jedes Land wiederum seine eigenen Tafel.

    Also mindestens 3 verschiedene Tafeln innerhalb der EU.

    Nutzt du nicht die richtige kann es teuer werden.

    Ragt das Rad sogar über die Seite hinaus, benötigst du noch eine 2. Tafel.

    Das ist erstmal was gegen den Luftwiderstand, da ist der Korb (die Taschen habe ich jetzt im Kofferraum, es sind jetzt andere) das kleinere Problem